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Dienstag, 14. Mai 2024

Intro




Bürgermeister als Kinderschänder

Auch Babys in Kinderheimen

Hannover: Jugendämter fordern mehr Personal

Die Schwachstrom-Ministerin aus Hannover

Bremer Oberverwaltungsgericht stutzt Jugendamt Bremerhaven die Flügel

Wie weit ist Studie gediehen?

Der unverdrossene Zoch stellt neuen Rekord auf

Corona ohne große Auswirkungen

Jugendamts-Skandale

Lob für einen Krimi

Neuapostolische Kirche wichtiger 

Falsche Jugendamtsmitarbeiter unterwegs

Projekt gestartet

Kinder- und Jugendhilfe ohne Menschen

Die verachtete Behörde
Aufgelesen (2019)

Eltern gegen die Stadt Solingen

Diese Hebamme schafft alles

Weinberg und Jugendämter
Ein Politiker will aufräumen

"Muse" für ein siebenjähriges Kind
Betr. Kreisjugendamt Viersen

Jugendamt gibt Tipps für häusliche Gewalt
Und verwirrt in Alsfeld Landfrauen

Die Lüneburger Sozialdezernentin Pia Steinrücke
Einfach nur zum Brüllen 

Hauen wir doch einmal ein Jugendamt übers Ohr
Das Geschäftsmodell

Erschreckende Mängel
Studie der Hochschule Koblenz

Kein Familiengeld für Pflegeeltern

Statistische Trugschlüsse

Eltern mit Baby auf der Flucht

Kindesunwohlpreis 2017: Jugendamt Viersen knapp vor Jugendamt Wilhelmshaven

Liebe grüne Pudelmützen-Träger

Taufe eine Gefahr für Kinder

Ein Anruf wegen Jugendamt Viersen

Bis Ende November schlafen die Jugendämter? 
Aufgelesen 2016

Kinder in Kirschbaum
Schräger Fürst geht zur Polizei 

Jugendämter haften nicht für Kinder
Eine Umfrage

Kind tot-Wer hat versagt?
Aufgelesen 2015 (II)

Der Fall Bruckner
ARD-Film wie DDR-Literatur

Die Frau, die schummelte

Geschehen in Hamburg 

Jedes zweite Kind klettert nie allein auf Bäume

Das bringt einen auf die Palme

Die Grünen...

...und Pädophilie

Kinder als Tote

Rollenspiele in der Neuapostolischen Kirche

Deo-Schnuppern und...

...andere Gefahren im Badezimmer

Eltern, hört...
...die Gutachtersignale

Eltern bestraft
Für Scheidungskrieg auf Rücken der Kinder

Das neue Sorgerecht
Bei nicht miteinander verheirateten Paaren

Schlechter Rat ist teuer

Die FAZ über Gutachter

Der OB-Familienmensch

Wie unabhängig sind die "Westfälischen Nachrichten"?

Samstag, 1. Juli 2017

Kindesunwohlpreis 2017

Welches Jugendamt macht 2017 das Rennen?

10. Januar 2017. 2009 habe ich den "Kindesunwohlpreis" für Jugendämter erfunden, weil ich gar nicht mehr begriff, was sich diese Behörden leisten statt sich um die Kinder zu kümmern und deren Rechte zu wahren. Spitzenplätze für nicht geleistete Spitzenarbeit belegten stets Mönchengladbach, Münster und Lüneburg. 

Seither hat es viele weitere Jugendamts-Skandale gegeben, über viele berichtete ich. Da wurde ein Pflegevater zum Testamentsvollstrecker für seine Pflegekinder gemacht und nutzte die Gunst der Unterschlagungs-Stunde, bis die Kinder 18 waren und das Jugendamt der geschädigten Mutter mitteilte: "Nun sind wir nicht mehr zuständig." Belangt wurde niemand.

Seit gut zwei Jahren ist das Wilhelmshavener Jugendamt möglicherweise spezialisiert auf Deckungsarbeit für Polizeibeamte, die vor Gericht lügen. In Bonn sahnte ein Jugendamtsmitarbeiter ab, in Hamburg fälschte eine Jugendamtsleiterin ihren offiziellen Lebenslauf und ein Kollege erfand Fälle, um die sich eine von ihm erfundene Einrichtung kümmerte. Die Spitzbuben teilten sich die Einnahmen. 

In der aktuellen Umfrage für den Kindesunwohlpreis 2017 habe ich ein paar Vorschläge gemacht. Neue können hinzugefügt werden.

50 Stimmen nach einer guten Woche

19. Januar 2017. Für den Kindesunwohlpreis 2017 sind bereits 50 Stimmen abgegeben worden. 14 Stimmen wurden allerdings aus dem hohen niedersächsischen Norden in die Umfrage gehackt. Die meisten Stimmen bekam das Jugendamt von Wilhelmshaven (9), es folgen Hamburg und Münster mit 5 Stimmen, Bonn mit 3 und Lüneburg mit 2 Stimmen. 14 korrekte Stimmen sind auf andere Jugendämter entfallen: Eutin 6, Viersen 5, 3 ohne Ortsangabe. 

Der Neustart bei großer Beteiligung

29. Januar 2017. Da weitere Jugendämter vorgeschlagen worden sind, starte ich die Umfrage neu. Der Klick zur Umfrage

Viersen tut am meisten für das Kindesunwohl

31. März 2017. Im ersten Vierteljahr 2017 sind bei der Kindesunwohl-Umfrage 203 Stimmen abgegeben worden. Zweistellige Ergebnisse erzielen Viersen mit 23,15 Prozent, Eutin mit 21,67 Prozent, Wilhelmshaven mit 18,23 Prozent und Herdecke 10,84 Prozent.

Viersen behauptet Platz 1

1. Juli 2017. So viele Stimmen wie dieses Mal sind für den Kindesunwohlpreis noch nie abgegeben worden: 418 im ersten Halbjahr. Viersen liegt weiter mit 75 Stimmen in Führung, dicht gefolgt von Wilhelmshaven mit 73 Stimmen. Eutin folgt mit 57 Stimmen auf Platz 3.  

Mittwoch, 1. Februar 2012

Kindesunwohlpreis 2012

1. Februar 2012
Wer sich um ein Kind nicht kümmert wird Honorarprofessor?

Ein Kind ist tot, wird vom drogensüchtigen Ziehvater in einen Kühlschrank gesteckt - der Fall Kevin hat 2006 Schlagzeilen gemacht, für das Bremer Jugendamt war der Zweijährige wohlauf, der Behördenleiter hatte sich um das Schicksal des Jungen nicht gekümmert, er wurde anschließend an der Bremer Hochschule versteckt und soll dort nun Honorarprofessor werden.

Beim Thema Jugendämter ist Wundern über unglaubliche Schlampereien und deren Folgenlosigkeit längst passe - wie jetzt in Hamburg bei der toten Chantal. Deswegen ist auch die erneut hohe Beteiligung an meiner Kindesunwohl-Umfrage kein Wunder. Im Januar 2012 sind bereits 93 Stimmen abgegeben worden. Nicht mehr geradezu triumphal in Führung liegt das Jugendamt von Oldenburg in Oldenburg mit 58 Stimmen. Münster hält mit 26 Stimmen Anschluss. Mönchengladbach und Verden, das sich derzeit um ein Pflegekind so kümmert wie wir das ungestraft nicht einmal mit einem Hamster dürften, folgen abgeschlagen mit je einer Stimme.

Da sieben Umfrageteilnehmer ein anderes Jugendamt vorgeschlagen haben, werden diese Jugendämter nun ebenfalls ins Rennen geschickt, bei dem es um die Frage geht "Welches Jugendamt kümmert sich am meisten um das Kindesunwohl?"

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wieder gewonnen

20. Dezember 2011
Oldenburg verteidigt Kindesunwohl-Titel

Zum zweiten Mal hintereinander holt sich das Jugendamt von Oldenburg i. O. den von Heinz-Peter Tjaden, Schriftsteller und Redakteur aus Wilhelmshaven, ausgedachten Kindesunwohl-Preis. Noch nie ist die Beteiligung an dieser Umfrage so hoch gewesen wie 2011. 1016 Stimmen wurden abgegeben.

Tjaden beschäftigt sich seit 2008 mit der Arbeit deutscher Jugendämter. Auslöser ist ein Fax aus Mönchengladbach gewesen, in dem eine Familie erzählte, wie sie ihr Kind verloren hatte. Das Mädchen kam in ein Kinderheim und ist immer noch dort. Eine wichtige Rolle spielte ein dubioser Gutachter aus Duisburg, der auch in anderen Fällen eine unrühmliche Rolle spielte. So schloss er aus der Vorliebe eines Vaters für die Farbe schwarz, dass dieser wahrscheinlich Mitglied einer Satanssekte sei.

Auf dem Schreibtisch von Heinz-Peter Tjaden landeten Hilfepläne von Jugendämtern, die nicht einmal minimalen gesetzlichen Ansprüchen genügten. Immer wieder aus den Augen verloren wurde das Ziel, Familien zu unterstützen. Also dachte sich der Schriftsteller und Redakteur einen Preis für das Jugendamt aus, das sich am wenigsten um das Kindeswohl kümmert.

2009 holte sich Lüneburg den Pott, 2010 Oldenburg i. O., das seinen Titel mit 713 Stimmen verteidigte. In der Spitzengruppe hielt sich auch Münster mit 122 Stimmen. Platz 3 belegte zum ersten Mal Ratzeburg mit 57 Stimmen.

Bis heute hat sich kein Jugendamt für diese Auszeichnung bedankt. Die Urkunden wurden wahrscheinlich weggeschlossen oder gar in den Papierkorb geworfen.

Dennoch wird dieser Preis auch 2012 ausgelobt.

Montag, 26. September 2011

Kindesunwohlpreis 2011

26. September 2011
Drei weitere Jugendämter im Umfragerennen

Bei einem Hundespaziergang ist dem Wilhelmshavener Redakteur und Schriftsteller Heinz-Peter Tjaden eine Idee durch den Kopf geschossen, die wurde sofort Internet-Umfrage. Gesucht wurde 2009 und 2010 per Abstimmung das Jugendamt, das sich den von Tjaden erfundenen Kindesunwohlpreis verdient hat. Erste Preisträger waren die Jugendämter von Lüneburg wegen glänzender Zusammenarbeit mit einer Einrichtung, die Familien zerstört, und Oldenburg i. O. wegen Abneigung gegen Großfamilien.

2010 war die Umfragebeteiligung größer als 2009, 2011 hat sie schon Ende September eine Rekordhöhe erreicht. 892 Stimmen wurden bislang abgegeben. In Führung gegangen ist wieder das Jugendamt von Oldenburg i. O. mit 630 Stimmen. Auf den Plätzen: Münster mit 116 Stimmen, Ratzeburg mit 56 Stimmen, Lüneburg mit 11 Stimmen, Mönchengladbach mit 6 Stimmen, Viersen, Duisburg und Gronau mit jeweils 2 Stimmen, Schleswig mit 1 Stimme.

Erstaunlich: Das Jugendamt von Mönchengladbach hat die Spitzenpositionen aus 2009 und 2010 verloren, kümmert sich der Umfrage zufolge inzwischen eher um das Kindeswohl als um das Kindesunwohl. Auch Lüneburg ist weit zurückgefallen.

Inzwischen hat Heinz-Peter Tjaden per mail und SMS Anregungen für weitere potenzielle Preisträger bekommen. Ins Rennen geschickt werden deswegen heute die Jugendämter von Eutin (Mitarbeiterin zu einer Großmutter: "Wir lassen Sie am langen Arm verhungern."), des Lahn-Dill-Kreises (SMS-Nachricht an Tjaden: "Jugendamt befürwortet alleiniges Sorgerecht.") und von Lehrte bei Hannover (keine Begründung für diesen Vorschlag).

Ob diese Jugendämter noch Umfrage-Boden gut machen können, wird man sehen.