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Sonntag, 29. Dezember 2019

Jugendamts-Skandale

Sie wissen, was zu tun ist.
Foto: Bergkamen Infoblog
Spielerisch gelöst

Geld verschwendet, noch mal Geld verschwendet – und dann noch die Einladung zur Selbstbedienung: Das sind die krassesten Ergebnisse einer Prüfung des Rechnungsprüfungsamtes in mehreren Abteilungen des Jugendamtes.

Berichtet der "Westfälische Anzeiger" am 9. Dezember 2019

Der Fall sei im Bereich der "Korruption" anzusiedeln. 

Der Skandal im Jugendamt Dorsten war am Mittwoch kein Thema im öffentlichen Teil der Ratssitzung. 

Berichtet die "Dorstener Zeitung" am 18. Dezember 2019

Ein Jugendamtsmitarbeiter soll Geld veruntreut und für private Dinge ausgegeben haben. 

Das Wilhelmshavener Jugendamt hat mir gesagt, dass ich nicht so viel Angst haben soll. Man werde mir meine Kinder nicht wegnehmen.

Berichtet mir kurz vor Weihnachten eine Mutter bei Facebook

Im August 2019 sind ihre beiden Kinder von einem Schulhof verschwunden. Das Jugendamt hat sie mitgenommen. 

Die Jugendämter im Kreis Unna werben mit der Plakataktion für eine bewusst gepflegte Eltern-Kind-Beziehung. Die Motive zeigen Situationen, die jeder schon erlebt hat; die Textzeile ist bewusst provokativ gehalten: "Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?" oder "Heute schon mit Ihrem Kind gespielt?"

Berichtet der "Lokalkompass" am 15. Dezember 2019

Merke: Wenn die Eltern häufiger mit ihren Kindern spielen würden, kämen Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter nicht so oft auf dumme Gedanken.  

Samstag, 15. Juni 2019

Kindesmissbrauch vertuscht

Unser täglich Vertuschung gib
uns heute...
Neuapostolische Kirche betet für die Opfer

Ein Aachener Gericht hat einen 75-Jährigen wegen vierfachen Kindesmissbrauchs zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. 69 ebenfalls angeklagte Fälle waren ihm nicht mehr nachzuweisen. Denn die Vertuschung gelang jahrelang. Zum Kartell der Mitwisser gehörten der Vater der Kinder, der bei der Polizei arbeitet, der Onkel, ein angehender Arzt und die Neuapostolische Kirche, eine Glaubensgemeinschaft, die um 1896 entstanden ist, und vielen als harmlos gilt. Auch in dieser Hinsicht gelingt die Vertuschung - üble Machtkämpfe, unglaubliche Intrigen und pure Heuchelei werden unter der Decke gehalten. 

Geholfen werden sollte den beiden Opfern des Kinderschänders mit Gebeten. Gebete haben nach neuapostolischer Auffassung eine besondere Wirkung. Wie man sieht, helfen sie zumindest bei Kindesmissbrauch nicht. Sollten sie auch nicht. Geschützt werden sollten die Organisation und Opa, der nicht nur ein Verbrecher, sondern auch noch ein Priester der Neuapostolischen Kirche war. Wie sehr die Kinder litten, interessierte nicht. Sogar einem Polizisten war die Glaubensgemeinschaft wichtiger als das Gesetz.

Doch irgendwann hielt die Mutter es in dem neuapostolischen Lügengebäude nicht mehr aus. Sie trat die Flucht zu einem Opfer-Forum an. Ein Chat-Mitglied erstattete Strafanzeige. Dem Opa wurde nach 16 Jahren Vertuschung der Prozess gemacht. Schlecht gelaufen für die Neuapostolische Kirche...


Mittwoch, 23. August 2017

Münster-Faxe

23. Dezember 2010
Schnee am Idenbrockplatz

"Ist das Schnee?" haben sie sich im Jugendamt der Stadt Münster wohl nicht gefragt. Bei einem Mitarbeiter am Idenbrockplatz wurde das Papier knapp, es rieselte aus dem Gerät. Nach meinen Informationen bislang 83 Mal bekam er per mail oder per Fax dieses Schreiben:

"Jugendamt Münster

Idenbrockplatz
48159 Münster

Fax-Nr. 02514927939
mail-Adresse jugendamt@stadt-muenster.de
Sehr geehrter Herr T.,

wir haben erfahren, dass Sie ohne rechtskräftigen Beschluss für ein Mädchen eine Pflegefamilie suchen oder bereits gefunden haben wollen, der Junge lebt bei dem Kindesvater, der nach seinen eigenen dokumentierten Angaben ab 19 Uhr kifft, während der Junge schläft. Damit gefährdet der Kindesvater laut Auskunft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Gesundheit des Dreijährigen.

Nach den uns vorliegenden Informationen verweigern Sie der Kindesmutter seit dem 9. November 2010 Besuchskontakte mit ihrer Tochter, wofür sie jeweils immer neue Begründungen liefern sollen. Die persönliche Übergabe von Nikolausgeschenken sollen Sie bereits verhindert haben, das gleiche planen sie demnach nun auch mit den Weihnachtsgeschenken.

Wir bitten Sie, dem Wunsch der Kindesmutter zu entsprechen. Die Geschwister haben sich schon lange nicht mehr gesehen. Da wäre ein gemeinsames Weihnachtsfest nach unserer Meinung eine wunderbare Idee. Wir hoffen, Sie sehen das genauso und machen das möglich. Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Name/Unterschrift"

Das bislang letzte Fax ist gegen 17 Uhr aus Mönchengladbach abgeschickt worden. Der Absender erkundigte sich bei mir, ob es sich um eine bundesweite Aktion handelt. Handelt es sich! Die noch nicht zu Ende ist. Und Nachahmer finden sollte. Niemand muss sich alles gefallen lassen...

"Dazu sage ich nichts", ist bislang der einzige Kommentar von T. aus dem Jugendamt von Münster zu seiner steigenden Beliebtheit bei allen, die Fantasie mögen. Dabei handelt es sich um eine Eigenschaft, die in viel zu vielen Jugendämtern weitgehend unbekannt ist...

22. August 2017

Was ist eigentlich aus dieser Geschichte geworden?
Lügen-Verleumdungen-Polizisten mit falschen Namen
Hier lesen

Sonntag, 25. Dezember 2016

Aufgelesen (2016)

Das Verbot einer Broschüre über illegale Jugendamts-Aktion

Guten Tag,

Wir haben nunmehr veranlasst, dass das gegenständliche eBook von der Website http://www.amazon.de entfernt wird. Ihre Berufung gegen das Urteil des AG Wilhelmshaven wurde nach den uns vorliegenden Unterlagen abgewiesen. Wir fordern Sie hiermit auf, das eBook nicht erneut einzustellen, sofern es die verbotenen Aussagen enthält.

Freundliche Grüße,
Betty A
Kindle Direct Publishing


Tjadens Welt, 15. Januar 2016
Mutter wegen Kindesentziehung bestraft

Eine Liebe geht zu Ende, Scheidung oder Trennung sind vollzogen. Oft aber beginnt dann ein neuer Streit – um die Kinder. Familiengerichte wissen ein trauriges Lied davon zu singen. In einem aktuellen Fall wurde eine Mutter wegen Kindesentziehung zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.
Münchner Merkur, 18. Januar 2016
Radtour zu einem Gerichtsvollzieher

Zuverlässigen Quellen zufolge ist mein erster Satz "La li lap" gewesen. Meine Eltern übersetzten dieses Kleinkind-Sprech  mit "Lachst dich schlapp". Gesagt haben soll ich das immer, wenn ich auf einen Tisch kletterte und mich fallen ließ, um Sterne sehen. Das hat nun hoffentlich kein Jugendamts-Mitarbeiter der Stadt Wilhelmshaven gelesen, sonst wird meinen Eltern noch nach ihrem Tod rückwirkend das Sorgerecht für mich entzogen. Bei dieser Behörde muss man inzwischen mit allem rechnen. Das wäre das erste Thema meiner heutigen Ausführungen. Also merken: Jugendamt Wilhelmshaven.

Blog dir deine Meinung, 25. Januar 2016

Bilderbuch lernt das Klettern

23. Dezember 2015: Ich stelle das Bilderbuch “Wenn Zahlen Streit bekommen” in die virtuellen Regale des Kindle-Shops. Zwei Tage später klettert die von Sarah Kodritzki aus Lübeck (8 Jahre alt) illustrierte Geschichte von Zahlen, die nicht mehr dort stehen wollen, wo sie bisher gestanden haben, auf Platz 31 in der Verkaufs-Liste für Mathematik-Bücher.

Tjadens Welt, 3. Februar 2016

Scharfe Kritik an Jugendamt Altona

Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat im Fall Tayler erneut die Arbeit des Jugendamts Altona scharf kritisiert. «Offenbar haben manche ein Problem damit, neue Regeln für sich anzunehmen. Das muss sich ändern. Alle in der Jugendhilfe - vom Mitarbeiter bis zur Führungskraft - müssen dafür sorgen, dass Regeln bekannt sind und befolgt werden», sagte sie der «Bild»-Zeitung (Freitag). Gleichzeitig kündigte die Senatorin an: «Wir werden die Jugendämter künftig deutlich mehr daraufhin kontrollieren, ob umgesetzt wird, was verabredet ist.» Der einjährige Tayler war im Dezember vergangenen Jahres mutmaßlich an Misshandlungen gestorben, obwohl er vom Jugendamt Altona betreut worden war. Unter Verdacht stehen seine Mutter oder sein Stiefvater.

SHZ, 26. Februar 2016

Weiterbildung zur "Fachkraft Frühe Hilfen"

Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Sitzung am (heutigen) Mittwoch den Weg für die Einführung der neuen staatlich anerkannten Weiterbildung „Fachkraft Frühe Hilfen" freigemacht. Familienhebammen seien ein bundesweites Erfolgsmodell, das seinen Ur­sprung in Niedersachsen hat, so Sozialministerin Cornelia Rundt. Das Land habe nach wie vor einen hohen Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich zu verzeichnen. Die Qualifizierung zusätzlicher Fachkräfte sei deshalb dringend erforderlich. Nur so werde es gelingen, die ho­hen Qualitätsstandards bei der Unterstützung und Förderung von Schwangeren und jungen Familien im Land zu erhalten.
Zukünftig soll der Weg zur staatlich anerkannten Fachkraft auch Personen aus der Kinder­krankenpflege offenstehen. Im Rahmen der Weiterbildung sollen sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um Mütter und Väter bei medizinischen, psychischen oder sozialen Problemlagen während des ersten Lebensjahres ihres Kindes in ihrer häusli­chen Umgebung zu beraten und zu betreuen.
Das Land Niedersachsen werde auch zukünftig einen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bereich der „Frühen Hilfen" leisten und die neue Weiterbildung absichern, sagte Cornelia Rundt. Bereits seit 2012 fördert das Land die von der Stiftung „Eine Chance für Kinder" durchgeführten Weiterbildungskurse zur staatlich anerkannten Familienhebamme mit jährlich 90.000 Euro.
Die geplante Änderung der Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachbe­rufen ist Teil des Gesetzes zur Neuordnung von Vorschriften über Berufsbezeichnungen, Be­rufsausübung und Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen, das nunmehr den Verbänden zur Anhörung vorgelegt wird. Es setzt unter anderem auch die novellierte europäische Be­rufsanerkennungsrichtlinie (2005/36/EG) für die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberu­fen um. Eingeführt wird beispielsweise die Möglichkeit, das Antragsverfahren elektronisch abzuwickeln. Dies wird die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Niedersachsen erleichtern.

Pressemitteilung des niedersächsischen Sozialministeriums, 2. März 2016

Missbrauch in Evangelischer Brüdergemeinde

Beifall für Ulrich Weber: rund 20 Erwachsene, die als Heimkinder Opfer von sexuellem Missbrauch, von physischer und psychischer Gewalt in den Einrichtungen der Evangelischen Brüdergemeinde wurden, applaudierten am Samstag dem Juristen. Der Anwalt klärt derzeit die Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen auf und war auf Bitten von Detlev Zander gekommen. Er erklärte, dass sich Zander wie alle anderen Opfer auch im Rahmen der Aufarbeitung „für nichts rechtfertigen muss“. Zander hatte die Vorfälle 2014 öffentlich gemacht.


Leonberger Kreiszeitung, 7. März 2016


Kein Kind geklaut

Mit dieser Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes kann man auch als Polizeibeamter von Wilhelmshaven eigentlich nur zweimal auftauchen: einmal zum Vorstellen und einmal zum Entschuldigen. Der Polizeibeamte Christopher Baier ist am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr aber nicht nur mit dieser Jugendamtsmitarbeiterin aufgetaucht, er hatte auch einen Kollegen dabei, die beiden drangen mit Gewalt in meine Wohnung ein, während die Jugendamtsmitarbeiterin draußen schweigend verharrte und der Dinge harrte, die sie angeordnet hatte. Sie war offenbar der Meinung, dass ich Kinder klauen könnte, um sie in meiner Wohnung zu verstecken. Ich hatte aber kein Kind geklaut.

Hier weiterlesen 22. März 2016

Pflegeeltern verklagen Hamburg

Antragsteller ist Herr M. vom Jugendamt – obwohl er für die Schusters gar nicht zuständig ist. Und hier findet sich wohl die Antwort für die skandalöse Eskalation des Falls: Kaum vorstellbar, dass vorher alle an dem Fall Beteiligten irrten oder dass sich die Schusters im Handumdrehen von liebevollen Pflegeeltern zur Gefahr für Jule verwandelten. Nein, im Sommer 2009 beginnt ein perfides Machtspiel zwischen dem ASD-Mitarbeiter Herrn M., der von seiner Leitung gedeckt wird, und Pflegeeltern, die sehr genau um ihre Rechte wissen, weil Holger Schuster als Diplom-Sozialpädagoge selbst Jahrzehnte beim ASD gearbeitet hat. Und die sich fortan mit allen Mitteln gegen den Sorgerechtsentzug und die später drohende Herausnahme von Jule aus ihrer Pflegefamilie wehren.

Hamburger Abendblatt, 1. April 2016

Verstecktes Geld


Bei bundesweit knapp 10.000 Kontenabrufverfahren im Jahr 2015 wurden in etwa 6000 Fällen Konten gefunden, die zuvor den Behörden nicht angegeben worden waren. In 1600 Fällen konnte daraufhin Unterhaltsleistungen eingefordert werden. Das berichtet die „Thüringer Allgemeine“ (Montagsausgabe) und beruft sich auf einen vom Bundesfamilienministerium angefertigten Bericht, der die Erfahrungen der Behörden seit der Einführung des Kontenabrufverfahrens im Jahr 2013 evaluiert.

Thüringer Allgemeine, 10. April 2016

Vermieterin will Kinder einmauern

Wer nicht freiwillig geht, wird eingesperrt. Die Berliner Kita „Sonnenstern“ und ihre Vermieterin, die Künstlerin Christine Haberstock, liegen seit Monaten im Clinch. Jetzt wurde den Kindern fast die Eingangstür vor der Nase zugemauert.


Bild-Zeitung, 11. April 2016


Streit mit Jugendamt um Sozialleistungen 

Im Landkreis Nordwestmecklenburg gibt es Streit zwischen Jugendamt und Eltern. Der Grund: Die Eltern fordern eine angemessene Beschulung und Eingliederungshilfe für ihre Kinder. Doch das Jugendamt verweigert jegliche Leistungen. Auch der Autist Andreas Lindner ist betroffen gewesen. Erst durch ein Gerichtsurteil erhielt die Familie die Leistungen des Jugendamts.

NDR, 4. Mai 2016



Kinder als Spielball 

Immer größere Sorgen bereitet der Verwaltungswirtin der Bereich Trennungen und Scheidungen von Partnerschaften mit Kindern. Nahezu jeder zweite Jugendliche unter 16 Jahren musste bereits ein- oder gar mehrfach die Auflösung von elterlichen Partnerschaften verkraften. „Wir erleben leider immer häufiger, dass Eltern ihre Kinder zum Spielball der Trennung machen“, sagt Wehle. Sie trügen auf ihrem Rücken all ihre Enttäuschung, ihre Kränkungen oder manchmal gar ihre Verzweiflung über die gescheiterte Partnerschaft aus.

Märkische Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2016


Noten für Jugendämter

Das "Burgdorfer Kreisblatt" hat eine Umfrage über Jugendämter gestartet. Vergeben Sie Noten!

Wordpress, 1. Juni 2016

Mehr Verfahren

Die Zahl der Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ist in Berlin innerhalb eines Jahres um 22,7 Prozent gestiegen. Das geht aus einer neuen Erhebung des Landesamtes für Statistik hervor. Mussten demnach die Jugendämter 2014 11.772 Mal eingreifen, war es 2015 bereits 14.441 Mal. In der Hälfte der Fälle wurde das Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen als akut oder latent gefährdet eingestuft.

Berliner Morgenpost, 12. Juli 2016

Wieder ein Missbrauchs-Vorwurf

Nach einer Missbrauchsanzeige gegen einen katholischen Priester (73) aus Lohne (Kreis Vechta), hat die Oldenburger Staatsanwaltschaft bereits das Haus des Geistlichen durchsuchen lassen. Der Mann soll Kindern Bilder mit pornografischem Inhalt gezeigt haben. Bei der Durchsuchung sei Beweismaterial beschlagnahmt worden. Ob es sich dabei um pornografisches Material handelt, wollte Staatsanwalt Torben Tölle auf Anfrage nicht kommentieren. Viele Fragen ranken sich um den Fall, es wird spekuliert. Um Gerüchten entgegenzutreten, hier die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Nordwest-Zeitung, 7. September 2016

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr

Können Sie sich vorstellen, dass Sie in der Zeitung lesen, der TÜV beschäftige ältere Leute für die Prüfung von Fahrzeugen, weil die in ihrem Leben schon viele Fahrzeuge gesehen haben? Das reiche als Qualifikation. Das können Sie sich sicherlich nicht vorstellen. Schließlich geht es um die Sicherheit auf unseren Straßen.

Das Jugendamt, 22. September 2016

Immer mehr Kontrollen von Jugendämtern

Die deutschen Jugendämter prüfen immer häufiger, ob das Wohl eines Kindes in Gefahr ist. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gab es im vergangenen Jahr rund 129.000 solcher Verfahren. Das entspricht einem Zuwachs von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von allen im Jahr 2015 eingeleiteten Verfahren bewerteten die Behörden rund 20.800 als akut. Das ist ein Anstieg gegenüber 2014 um 11,7 Prozent. Bei knapp 24.200 Verfahren erkannten die Jugendämter eine latente Kindeswohlgefährdung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Oktober 2016


Eltern kämpfen gegen Jugendamt
Manchmal bekommt Bastian einfach einen Wutanfall. Oder er beschimpft ältere Mitschüler auf dem Schulhof. Der Elfjährige lebt wegen einer Entwicklungsstörung nicht mit seinen Eltern und Geschwistern zusammen, sondern in einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Doch nun ist ein Streit zwischen Eltern und Jugendamt darüber entbrannt, was das Beste für den Elfjährigen ist.
Stern, 14. Oktober 2016

Jetzt geht es rund!

Liebe Kinder, gebt fein acht, der Landtag hat euch zu Nikolaus etwas mitgebracht. Wenn der Unterricht ausfällt, wenn ihr vor lauter Mitschülerinnen und Mitschülern euer eigenes Wort nicht mehr versteht, wenn in euren Schulen Putz von den Wänden bröckelt, wenn ihr in Containern unterrichtet werdet, wenn eure Eltern die Klassenfahrt nicht bezahlen können, wenn das liebe gute Jugendamt euch eine Schwester oder einen Bruder weggenommen hat, dann schreibt ihr fein säuberlich und natürlich auch gut leserlich an die Kinderkommission. Dann geht es rund!

Region Hannover Website, 6. Dezember 2016

Bis Ende November schlafen die Jugendämter?
Vor Weihnachten landen viele Kinder in Heimen. Darüber berichtet jetzt eine Lokalzeitung aus dem Landkreis Diepholz. Die Redaktion hat „Die kleinen Strolche“ in Asendorf besucht. Der Bericht beginnt mit einem entsetzlichen Fall. Doch zwischendurch wird es auch komisch.
So soll der Leiter des Heimes darauf hingewiesen haben, dass die große Zahl auch damit zu erklären sei, dass Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter im Dezember noch einmal ihre Akten studieren. Wie soll ich das denn verstehen? Von Januar bis November wird dieser Behörde nicht klar, dass Kinder in Familien gequält, geschlagen und missbraucht werden und kurz vor Weihnachten fällt es ihr wie Schuppen von den Augen?
Hier weiterlesen, Blog dir deine Meinung, 24. Dezember 2016

Dienstag, 20. Januar 2015

Offener Brief

An die Lokalredaktion des "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung", WZ)

Sehr geehrter Herr Giesers,

ich beobachte stets mit großem Interesse, wie das Neue Wilhelmshaven meinen kritischen Berichten über Polizei und Jugendamt in Wilhelmshaven Werbeartikel folgen lässt. Hier klicken Dabei ist schon die Überschrift verräterisch. Nur eine verschwindende Minderheit bezeichnet Jugendämter als “Kinderklaubehörden”.  Dieser Begriff ist zudem ein Zeichen ohnmächtiger Wut. Jugendämter sind ein Staat im Staate. Dieser Staat verfolgt ein Idealbild, an dem jede Familie scheitern müsste. Er funktioniert nach seinen eigenen Regeln, die mit den allgemein gültigen nicht immer in Einklang zu bringen sind. Übt jemand Kritik, muss er ganz schnell mit Verleumdungen rechnen, was für Mütter und Väter, die um ihre Kinder kämpfen, besonders schlimm ist.  Ihnen wird nicht geholfen, man zeigt ihnen, dass nur eine Meinung gilt: Die Meinung des Jugendamtes.

Ich weiß inzwischen aus eigener Erfahrung, dass diese Behörde hinter den Kulissen Geschichten erzählt, die nur einen Sinn haben: Störer des Systems ausschalten. Über mich hat das Jugendamt von Wilhelmshaven ganz tolle erzählt. Und warum? Weil ich auf Wissenslücken hingewiesen habe, weil ich auf Studien hinwies, in denen Jugendämtern bescheinigt wird, dass ihre Arbeit gelinde gesagt mangelhaft ist, inzwischen ist zumindest für den Gerichtsbezirk Hamm erwiesen, dass die Hälfte der Kindesentzüge mehr als zweifelhaft ist, weil sie auf schlechten Gutachten basierte. Das alles scheint an Jugendämtern doch geradezu abzuperlen, während sich der Richterbund gefragt hat, wie das passieren konnte.

Bei mir hat das Jugendamt von Wilhelmshaven eine illegale Aktion gestartet, als ich mich am nächsten Tag nach dem Grund erkundigen wollte, reagierte das Jugendamt hämisch und log anschließend das Blaue vom Himmel, indem es behauptete, mit der Aktion gar nichts zu tun zu haben. Das alles wird vom Oberbürgermeister gedeckt, der für die verantwortliche Jugendamtsmitarbeiterin sogar ein Aussageverbot vor Gericht erlassen hat. In der schriftlichen Begründung werde ich als Stalker beschimpft, der die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm gelegt haben soll. Mit allen Mitteln versucht man nun, die eigenen Lügen unter den Teppich zu kehren. Ich werde schlicht kriminalisiert und habe vor Gericht inzwischen zwei Verfahren verloren, weil der Oberbürgermeister – das Amtsgericht von Wilhelmshaven hat das “Beweisverkürzung” genannt, die mir schade – die Justiz behindert.

Dabei geht es mir nur um zwei Kinder, die völlig grundlos vor über fünf Jahren in Münster getrennt worden sind. Das Wilhelmshavener Jugendamt wollte das eigentlich ändern. Das war wohl nichts. Die Versprechen, die man mir gab, wurden einfach gebrochen – von einem Tag auf den anderen. Für die Kinder scheint sich niemand zu interessieren in diesem Staat im Staate. Ich sage die Wahrheit, der Oberbürgermeister und das Jugendamt decken Lügner.
Weitere Informationen auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Zerstreutes Lügen"

P. S. Ich habe heute gegen den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven Strafantrag wegen Behinderung der Justiz zu meinem Nachteil gestellt. 

Sonntag, 28. Dezember 2014

Aufgelesen 2014

Zahl der Kindesentzüge fast verdoppelt

Das habe ich nun nicht so ganz verstanden: 2014 hat das Burgdorfer Jugendamt fast doppelt so viele Kinder (13 statt 7) aus ihren Familien geholt wie 2013, weil "die Akzeptanz von Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit" nicht "immer gegeben sei, wie Diskussionen um die Schließung von Bolzplätzen" zeigen? Soll laut "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" vom 27. Dezember 2014 die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Christiane Gersemann, gesagt haben. Oder ist dieses Zitat von der Redakteurin Sandra Köhler aus einem größeren Zusammenhang gerissen und sinnlos gemacht worden?
Burgdorfer Kreisblatt, 27. Dezember 2014

Bundesverfassungsgericht stärkt Elternrechte

Behörden dürfen Eltern ihre Kinder nur wegnehmen, wenn diese Eltern das "körperliche, geistige oder seelische Wohl" des Kindes "nachhaltig gefährden". Stützen sich Gerichte dazu auf Sachverständigengutachten, müssen sie deren Stichhaltigkeit "streng" überprüfen, wie das Bundesverfassungsgericht entschied. Weiter heißt es, der Staat dürfe seine Vorstellung von gelungener Kindeserziehung nicht an die Stelle der elterlichen Vorstellung setzen. (Az. 1 BvR 1178/14)

t-online, 28. November 2014

Zuschuss für künstliche Befruchtung nur für Ehepaare

Klappt es nicht mit dem Baby, wird es teuer. Eheleute erhalten von der Krankenkasse wenigstens einen Zuschuss zur künstlichen Befruchtung, ledige Paare dagegen müssen sie selbst finanzieren - selbst wenn ihre Krankenkasse sie unterstützen will. Das Bundessozialgericht in Kassel entschied jetzt: Das ist rechtens.

Focus, 18. November 2014

Sexuelle Übergriffe - und Kinderpornos?

Kommissar Internet hat heute eine mail von einem ehemaligen Heimkind bekommen, das sich Heiko nennt und nach seinen Angaben in Südfrankreich lebt. Die meiste Zeit hat der 43-Jährige seinen Schilderungen zufolge auf den Straßen Europas verbracht. Heiko erzählt: “Ich habe gebettelt oder Straßenmusik gemacht.” Heiko würde gern Kleinbauer werden.

Hier weiterlesen, 14. November 2014

Der Arschloch-Faktor

Arschlöcher sitzen in Behörden. Beispielsweise in Jugendämtern. Weiß ich aus Erfahrung, weil ich Eltern, Mütter und Väter berate, die Stress mit diesen Behörden haben. Wir müssen nur hinhören. Bei Jugendämtern, wenn sie schweigen. Das machen viele derzeit geradezu betreten. Während sich der Richterbund fragt, warum Richter auf falsche Familiengutachten hereingefallen sind, fragen sich Jugendämter - nichts?

blogdirdeinemeinung, 6. November 2014

Wie ein Rollkommando

Das Jugendamt kommt wie ein Rollkommando. Erst bittet eine Mutter wegen eines Rückenleidens um eine Haushaltshilfe. Dann sind die Kinder weg.

Explosiv, 28. Oktober 2014

Mit Rotkreuz-Auto Fünfjährigen verschleppt?

Möglicherweise hat er am 18. August in Garbsen bei Hannover mit einem auf das Rote Kreuz zugelassenen Auto einen Fünfjährigen verschleppt, bestätigte der Augsburger BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Gebler am Montag entsprechende Informationen der "Augsburger Allgemeinen".

Da der 39-Jährige für das BRK als leitender Notarzt tätig gewesen sei, verfüge er über einen Wagen mit Blaulicht.
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Der Arzt sitzt seit der vergangenen Woche in Untersuchungshaft, weil er sich seit 2012 an mindestens vier Jungen im Alter von vier bis sieben Jahren vergangen haben soll. Der Mann war seit September 2013 als Assistenzarzt auf der Intensivstation der Kinderklinik der Medizinische Hochschule Hannover beschäftigt. dpa 20. Oktober 2014


Gutgläubiges Jugendamt

Fakt ist, dass im Jugendamt täglich mehrere Dutzend Rechnungen zur Zahlung angewiesen werden. Im speziellen Fall führten Plausibilitätsprüfungen zwar zu gelegentlichen Rückfragen beim Leistungserbringer. Einen Anlass, Verdacht zu schöpfen, habe es aber nicht gegeben, nehmen der Landrat und sein Stellvertreter ihre Mitarbeiter in Schutz. Monierte Rechnungen seien anstandslos korrigiert worden - fatalerweise von den Verurteilten selbst. Zu ihnen bestand offenbar ein über Jahre gewachsenes Vertrauensverhältnis. Nur so konnte es passieren, dass fehlende Unterschriften von Leistungsempfängern nicht nachgereicht werden mussten - eine Gutgläubigkeit, die dem betrügerischen Duo sein Geschäft erleichterte. Damit sich Schlupflöcher wie diese nicht mehr auftun, soll künftig vor einer Zahlungsanweisung genauer hingesehen werden, ob alle Formalien korrekt erfüllt sind.

Morgenweb Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014

Schlampige Gutachten - falsche Urteile

Das Kind ist weg – schlampige Gutachten, falsche Urteile! In den letzten Wochen waren wir viel unterwegs für unsere MDR-Dokumentation. Auch Claudia Renneberg und ihren Sohn Timon haben wir wieder getroffen. Wie geht es den beiden? Können sie jetzt endlich ein selbstbestimmtes Leben führen? Mutter und Sohn waren vor einem Jahr ins Ausland geflohen, nachdem Timon bereits 1 ½ Jahre in einer Pflegefamilie leben musste. Im Januar 2014 hatte Claudia Renneberg sich freiwillig den Behörden gestellt. Die Hoffnungen auf ein Einlenken der Ämter waren groß. Denn schließlich hatte ein mangelhaftes Gutachten zu den für die ganze Familie traumatischen Erfahrungen geführt! MDR Fernsehen, Exakt Die Story, 15. Oktober 2014, 20.45 Uhr.

Ankündigung von Andros-Film, 2. Oktober 2014

Scharfe Kritik an Jugendamt Gießen

Archeviva, 17. September 2014


Strafantrag gegen Oberbürgermeister

Ich habe gegen den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven Strafantrag wegen Verleumdung gestellt.

Hier lesen

Kinder leiden

Sie werden geschlagen, müssen hungern und werden eingesperrt – manche Kinder zahlen den Hass, die Überforderung und die Gleichgültigkeit ihrer Eltern sogar mit dem Leben. 2013 führten die Jugendämtern in knapp 116.000 Fällen Überprüfungen in Familien auf Kindeswohlgefährdung durch, 38.000 Kinder und Jugendliche gelten demnach als gefährdet:  Bei rund 17.000 Kindern stellten die Behörden eine akute Gefährdung fest, bei 21 .000 Minderjährigen erkannten die Jugendämter eine latente Gefahr. Die Zahlen hätten sich zum Vorjahr nicht verändert, teilte das Statistische Bundesamt mit. Mädchen und Jungen sind der Statistik zufolge gleich stark gefährdet.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. August 2014

Das liest Papi hoffentlich nicht vor

Falls irgendein Papi irgendeinem Kind diese Pressemitteilung des niedersächsischen Kultusministeriums und der Stiftung Lesen vorlesen sollte, schnarcht der Nachwuchs hoffentlich schneller als Papi den angerichteten Schaden wieder gut machen könnte, wenn das Kind länger als fünf Minuten zuhören würde. Das Beste wäre: Beide schnarchen sofort und werden von Mami verständnisvoll zugedeckt.

Wer schreibt nur solche Pressemitteilungen?, 8. Juli 2014

Therapie-Anbieter gewinnen gegen Jugendamt

Hannover - 4. Juli 2014. Ein von 24 Anbietern ambulanter Dyskalkulie- und Legasthenietherapien vor dem Verwaltungsgericht gegen das Jugendamt der Region Hannover geführtes Eilverfahren ist in dieser Woche unstreitig zu Ende gegangen. Die Anbieter hatten sich dagegen gewehrt, ab dem 1. Juli 2014 von einer vom Jugendamt der Region geführten und in langjähriger Verwaltungspraxis bisher im Rahmen der Bewilligung von solchen Therapien den Leistungsberechtigten zur Verfügung gestellten Anbieterliste gestrichen zu werden. Hintergrund der angekündigten Streichung aus der Liste ist der Umstand, dass die betroffenen Anbieter ein ihnen vom Jugendamt unterbreitetes Angebot zum Abschluss einer Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsvereinbarung nach § 77 SGB VIII bisher nicht angenommen haben, weil sie es unter anderem hinsichtlich des danach vorgesehenen Vergütungssatzes für die einzelne Therapieeinheit für zu niedrig halten.

In einem Erörterungstermin bei Gericht hat das Jugendamt der Region erklärt, in Zukunft gegenüber den Leistungsberechtigten eine Anbieterliste überhaupt nicht mehr verwenden zu wollen. Daraufhin haben die Beteiligten das Verfahren übereinstimmend für erledigt erklärt. Mit dem Einstellungsbeschluss hat das Gericht der Region Hannover die Verfahrenskosten auferlegt.


Aktenzeichen: 3 B 9975/14

Pressemitteilung: Urteil im Mordfall Christina rechtskräftig

Osnabrück - 1. Juli 2014. Das Urteil des Landgerichts Osnabrück in dem Mordprozess „Christina" ist rechtskräftig, Az. 3 KLs 3/14. Der Verteidiger des Angeklagten hat heute die Rücknahme der Revision erklärt.

Die Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück verurteilte den heute 46-jährigen Angeklagten am 31. 3. 2014 wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von 8 Jahren. Bei dieser Entscheidung kam Jugendstrafrecht zur Anwendung, weil der zur Tatzeit 19-Jährige wegen Reifeverzögerungen in seiner Entwicklung einem Jugendlichen gleichstand.

Aufgrund des glaubhaften Geständnisses des Angeklagten und einer DNA-Spur stand für die Kammer fest, dass der Angeklagte am 27. November 1987 in Osnabrück die 9-jährige Christina spontan ergriffen hatte, um sie zu vergewaltigen. Als dies misslang, erklärte das Mädchen, sie werde ihrer Mutter von dem Vorfall berichten. Daraufhin erstickte der Angeklagte Christina mit ihrem Schal, um die versuchte Vergewaltigung zu verdecken.

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, da der Verurteilte erst Jahrzehnte nach der Tat überführt wurde. Aufgrund neuer Untersuchungstechniken konnte im letzten Jahr an der Opferkleidung eine DNA-Spur gefunden werden, die zum Angeklagten führte. Dieser hatte den Tatvorwurf dann vollständig eingeräumt und sich im Sitzungssaal bei der Familie von Christina entschuldigt. Er bedaure die Tat zutiefst und habe keine Erklärung, wie es dazu habe kommen können. Insbesondere dieses Geständnis ermöglichte die nunmehr rechtskräftige Verurteilung wegen Mordes. Andere Delikte wären verjährt gewesen.


Viele Kinder nicht geimpft

Viele Kinder in Deutschland sind nur unzureichend vor gefährlichen Krankheiten wie Masern, Röteln oder Windpocken geschützt, weil ihnen nötige Impfungen fehlen. In Deutschland rangiere das Elternrecht noch immer vor dem Kindeswohl, klagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, am Freitag in Berlin.

Lausitzer Rundschau, 14. Juni 2014

Polizeibeamte belasten Jugendamt

Das Wilhelmshavener Amtsgericht zweifelt an seiner Zuständigkeit, der Richter ist ein wenig ratlos, wenn es um die Frage geht, wann und wo ich die der Klageschrift beigefügten Artikel geschrieben haben soll. Von hoher Qualität ist diese Zivilklage jedenfalls nicht. Interessant sind aber die Anlagen. Dazu später.
Der Polizeibeamte, der sich inzwischen Baier nennt, will mir nicht nur straf-, sondern auch zivilrechtlich mehrere Behauptungen untersagen lassen. Nach seinen Angaben hat er sich weder Wiegand noch Schweiger genannt, er sei auch nicht in meine Wohnung eingedrungen, ohne sich auszuweisen und ohne den Grund für die Wohnungsdurchsuchung zu nennen. Doch es ist so eine Sache mit solchen Lügen. Man kann schnell entlarvt werden.

Anwalt eines Polizisten belastet Jugendamtsmitarbeiterin, 7. Juni 2014 


Anna darf Heim wieder verlassen

Heute dürfte einigen Leserinnen und Lesern die “Neue Presse” aus der Hand gefallen sein, während sie auf Seite 14 den Artikel mit der Schlagzeile “Anna (15) wieder zu Hause – Verfassungsgericht hebt Urteil auf und vereint die Familie” gelesen haben. Dazu gab es mehrfachen Anlass: Ein Anwalt wirft einer Gutachterin vor, die Unwahrheit über Anna geschrieben zu haben, im Gutachten wird die enge Beziehung zwischen Mutter und Kind negativ bewertet.

Bundesverfassungsgericht hebt OLG-Urteil auf, 6. Juni 2014


Peter Fox wird im CD-Player verrückt

31. Mai 2014. Da wird doch der Peter Fox im CD-Player verrückt. Während dieser Sänger seit Jahren von einem Haus am See träumt, bietet mir die Staatsanwaltschaft von Oldenburg ein Haus am Schlagloch an. Warum soll ich jetzt noch die Staatsanwaltschaft von Hannover kritisieren, wenn ich doch eine andere Staatsanwaltschaft loben kann? 

Vor ein paar Monaten erst bin ich nach Burgwedel bei Hannover umgezogen. Nun soll ich nach Wilhelmshaven zurückkehren. Angeboten wird mir dort nicht das Rathaus (der Turm wackelt, es besteht Einsturzgefahr), nicht die Stadthalle (dort zieht es wie Hechtsuppe, bei Sturm kann dort nur noch "Der fliegende Holländer" aufgeführt werden), sondern das Gefängnis. Das wird nachts hell erleuchtet und ist auch tagsüber zweifellos das schönste Gebäude von Wilhelmshaven. Die Straße hinter dem Gefängnis hat zwar viele Schlaglöcher, aber sonst...

Warum mir die Staatsanwaltschaft von Oldenburg dieses Angebot macht? Hier klicken

Jugendhilfeausschuss soll es wieder geben

Hannover - 27. Mai 2014. Mit einem Gesetzentwurf zum Kinder- und Jugendhilferecht, dessen Einbringung in den Landtag am (heutigen) Dienstag vom Kabinett beschlossen wurde, schafft die Landesregie­rung die rechtlichen Voraussetzungen für die Wiedereinsetzung eines Jugendhilfeausschus­ses. Die Landesregierung unterstreicht damit den hohen Stellenwert der Kinder- und Ju­gendpolitik in Niedersachsen und unterstützt die Zusammenarbeit der öffentlichen und der freien Jugendhilfe.

Alle Vorschläge der beteiligten Verbände und Organisationen im Rahmen der Verbands­anhörung zum Gesetzentwurf seien sorgfältig geprüft worden, sagte So­zialministerin Cornelia Rundt. Sie sei erfreut darüber, dass die Wiedereinrichtung des Lan­desjugendhilfeausschusses auf eine positive Resonanz gestoßen ist. Einige Anregungen und Ideen seien in den Gesetzentwurf eingeflossen. So werden im künftigen Landesjugend­hilfeausschuss neben Interessenvertretungen aus den Bereichen der Jugendarbeit und Ju­gendsozialarbeit, der kommunalen oder kirchlichen Ebenen oder den Verbänden von Migrantinnen und Migranten auch solche Mitglieder sein, die über spezielle Erfahrungen in den Bereichen der Behindertenhilfe, der Inklusion und dem Kinder- und Jugendschutz verfü­gen. Die Mitgliederzahl des Landesjugendhilfeausschusses soll daher von 15 auf 23 Mitglie­der heraufgesetzt werden.

Hintergrund:

In der Sitzung am 18. April 2013 hatte der niedersächsische Landtag den Entschließungsan­trag von SPD und Grünen „Politik gemeinsam mit der Fachwelt - Wiedereinrichtung des Landesjugendhilfeausschusses" angenommen und die Landesregierung gebeten, einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (AG KJHG) vorzulegen. Der Landesjugendhilfeausschuss war von der Vorgängerregierung am 1. Januar 2007 abgeschafft und durch den „Landesbeirat für Kinder- und Jugendhilfe und Familienpolitik" ersetzt worden. Die Abschaffung des Landesjugendhilfeausschusses erfolgte seinerzeit gegen das ausdrückliche Votum von Verbands.Vertreterinnen und -Vertretern der Kinder- und Jugendhilfe in Niedersachsen.


Pädophile festgenommen

Die Polizei hat den Führungskreis eines bundesweit operierenden Pädophilen-Netzes bei dessen geheimen Treffen festgenommen. Bei der Großrazzia in Aschersleben in Sachsen-Anhalt wurden zehn Männer im Alter zwischen 22 und 60 Jahren und eine 57 Jahre alte Frau festgenommen, wie die Polizei am Sonntag in Magdeburg mitteilte.

Stern online, 4. Mai 2014

Wieder die Odenwaldschule...

Ein Lehrer der hessischen Odenwaldschule steht im Verdacht des Besitzes von Kinderpornographie. Seine Wohnung in dem Internat sei bereits vor zehn Tagen von der Polizei durchsucht worden, teilte eine Sprecherin der Schule mit.

Dabei hätten die Ermittler Dateien und persönliches Material sichergestellt. Die Schule habe dem Lehrer fristlos gekündigt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.


Süddeutsche Zeitung, 19. April 2014

Hat Sonderschullehrer Kinder misshandelt?

Die Anklagebehörde geht davon aus, dass der Mann als Lehrer an der Pestalozzischule für Lernhilfe in Eschwege in zehn Fällen Kinder misshandelt hat. Die betroffenen Mädchen und Jungen sind heute zwischen neun und elf Jahre alt.

Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 14. März 2014

Offene mail an die Stadt Wilhelmshaven

Nun wird in Wilhelmshaven das Gerücht gestreut, die Polizeibeamten Wiegand und Schweiger (so haben sie sich bei der Wohnungsdurchsuchung mir gegenüber genannt) planten eine Strafanzeige gegen mich, weil ich über die illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes ausführlich berichtet habe. Der Vater meines Patenkindes aus Münster sei deswegen von der Polizei bereits angerufen worden. Allerdings habe er eine schriftliche Ladung für sein Verhör noch nicht bekommen. Ein solcher Anruf seitens der Wilhelmshavener Polizei vor Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wäre sicherlich genauso gewöhnungsbedürftig wie eine Wohnungsdurchsuchung ohne dringenden Tatverdacht.  Gäbe es ein Ermittlungsverfahren gegen mich, dann müsste auch das Jugendamt angehört werden. Schließlich hat eine Jugendamtsmitarbeiterin schweigend vor meiner Wohnungstür gestanden, als die Polizeibeamten mit Gewalt in meine Wohnung eindrangen – ohne sich auszuweisen und ohne Angabe des Grundes!
Würde ich eine Ladung als Beschuldigter bekommen, würde ich der mit Vergnügen Folge leisten. Angehört werden müsste ich von der Polizei meines neuen Wohnortes. Die würde sicherlich aus allen Wolken fallen, wenn ich ihr die Schriftstücke vorlege, die ich bekommen habe (jeder schob dem anderen die Schuld in die Schuhe). Um die Anweisung des niedersächsischen Innenministeriums, die Oldenburger Polizei müsse das Verhalten ihrer Wilhelmshavener Kollegen prüfen, hat sich auch niemand gekümmert. Die Wilhelmshavener Polizei überprüfte sich selbst. Würde auch das vor Gericht zur Sprache kommen, wäre der Skandal perfekt.
Ich werde mich wegen des Gerüchtes nicht an die Wilhelmshavener Polizei wenden, sondern weiter recherchieren. Sollte der Vater meines Patenkindes das Gerücht bestätigen, würde es stauben. Darauf ist Verlass.  Meine Broschüre über diesen Fall habe ich bei www.lulu.com unter dem Titel “Lügen haben Jugendamts-Beine” veröffentlicht. 

Wenn Kinder aus der Schule fliegen

Report Mainz berichtet am 4. März, 21.45 Uhr, über Kinder, die wegen angeblicher psychischer Probleme von der Schule fliegen.

Keine Sterbehilfe für Kinder

Hannover - 14. Februar 2014. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt spricht sich entschieden gegen eine Sterbehilfe für Kinder aus, wie sie künftig in Belgien möglich sein soll. „Wenn ein Kind stirbt, dann ist das für alle Beteiligten eine schreckliche Tragödie", erklärt Rundt: „Kinder sollten aber an der Hand eines ihnen zugewandten Menschen sterben, nicht durch die Hand eines anderen."
Es sei vielmehr von elementarer Bedeutung, dass für Kinder eine qualitativ hochwertige Palliativmedizin vorgehalten werde. „Vorbildlich ist das Kinderhospiz Löwenherz in Syke", hebt Rundt hervor: „Sowohl die Kinder als auch ihre Familien erhalten hier viel Zuwendung und professionelle Betreuung." Das Land habe den Anbau eines Jugendhospizes in Syke im vergangenen Jahr mit 600.000 Euro gefördert. Ebenfalls vom Land gefördert wird das Programm „Runder Tisch schwerstkranke Kinder", über den Projekte für betroffene Kinder initiiert werden. „Sterbende Kinder und ihre Angehörigen müssen alle medizinische und soziale Unterstützung bekommen, die sie benötigen", sagt die Sozialministerin.

90 Fälle für einen Mitarbeiter

Die Grüne Jugendpolitikerin Christiane Blömeke hat den Fall Yagmur zum Anlass genommen, den Senat zu fragen, wie hoch die Fallbelastung der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) in den Jahren 2012 und 2013 war. Das Mädchen Yagmur wurde im Dezember in ihrem Elternhaus zu Tode geprügelt, obwohl nacheinander die Jugendämter Bergedorf, Eimsbüttel und Mitte für ihren Schutz zuständig waren. Heraus kamen erschreckende Zahlen. Im Jahr 2013 war ein ASD-Mitarbeiter im Durchschnitt für knapp 90 Fälle zuständig.

taz, 23. Januar 2014



Großmutter gründet Selbsthilfegruppe

Sie plant in Ravensburg eine Selbsthilfegruppe „Für Kindeswohl“, die eine Anlaufstelle für betroffene Eltern sein soll, die nach einer Trennung Probleme mit dem Umgangsrecht für ihre Kinder haben. Es gibt nach Reichles Erfahrungen vor allem dort Komplikationen, wo nach einer konfliktreichen Trennung ein gemeinsames Sorgerecht ausgesprochen wurde.

Schwäbische, 21. Januar 2014

Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg lügt bis zur letzten Sekunde
“Wir bedauern sehr die Therapeutische Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch schließen zu müssen und bedanken uns ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren zum Wohle der betreuten Kinder und Eltern.” 
Mit diesen Schlussworten hat sich die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch aus dem Netz verabschiedet. Die Einrichtung werde im März oder April 2014 geschlossen. Die Arbeit müsse beendet werden, weil das “neue Konzept” finanziell nicht tragfähig sei. Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch habe jedoch erfolgreich gearbeitet.
Wenn Lügen zu einem Totalausfall des Netzes führen würden, wären jetzt überall auf der Welt die Monitore schwarz. Wer diesen Abschiedsgruß verfasst hat, wird von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung nicht verraten. Ist wohl auch gut so.

Montag, 15. Oktober 2012

ARD-Sendung

"Das Kind kriegst du nicht"

"Etwa eine Million Kinder in Deutschland haben keinen Umgang mit ihren Vätern oder Müttern, weil der andere Elternteil dies nicht zulässt. Der Film erzählt vom Schicksal der Eltern, die nach der Trennung vom Partner die gemeinsamen Kinder gar nicht oder nur sehr selten sehen dürfen. Es sind Väter und Mütter, die sich zuvor auch im Alltag intensiv um ihre Kinder gekümmert hatten und eine liebevolle Beziehung zu ihnen pflegten. Nun wurden sie von einem Tag auf den anderen aus dem Leben ihrer Kinder gestoßen – trotz eines gemeinsamen Sorgerechts."

Kündigt Das Erste für heute Abend, 23.40 Uhr, eine Sendung mit Livestream, Facebook und Twitter an. Titel: "Das Kind kriegst du nicht". Meistens sind es die Mütter, die Kinder von den Vätern fernhalten, aber munter Kindergeld und andere staatliche Zuwendungen kassieren. Bleibt der Scheck für die Unterhaltszahlung aus, stehen sie ebenfalls auf der Matte. Das klingt so unglaublich wie man diesen Missstand scheinbar leicht abstellen könnte. Alle Zahlungen bei Umgangsverweigerung streichen, könnte eine Lösung sein. Leidtragender wäre jedoch wieder das Kind, denn Mütter, die bei einem gemeinsamen Sorgerecht nicht an die Kinder denken, werden wohl auch kaum beim Geld an die Kinder denken.

Mir ist es einmal ähnlich gegangen. Ich zahlte Unterhalt für ein Kind, sollte es aber nicht sehen dürfen. Der Familienrichter wollte deshalb das Jugendamt einschalten. Darauf habe ich dankend verzichtet, denn die Einschaltung des Jugendamtes hätte das nächste Problem bedeutet. Dann hätte ich mich herumschlagen müssen mit schlecht ausgebildeten Erziehungstheoretikern, die für noch mehr Stress gesorgt und mich von Pontius (Beratungsstelle) zu Pilatus (Anwalt) geschickt hätten. Ich verließ mich einfach auf den Samen, den ich gesät hatte. Der würde früher oder später Früchte tragen. Da war ich mir sicher. An dem Kind herum zu zerren oder herumzerren zu lassen, fiel mir nicht im Traum ein. Schließlich hatten weder eine Familienrichterin noch ein Jugendamtsmitarbeiter "Papi" zu mir gesagt, sondern ein Kind, dem ich unter allen Umständen Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland ersparen wollte, die nach europäischer Auffassung alles ist - aber nicht im Sinne der Kinder.

Dass ich irgendwann einmal verzweifelte Eltern, Mütter und Väter beim Kampf um ihre Kinder unterstützen würde, ahnte ich damals nicht. Aber jetzt bin ich mir sicher: Meine Entscheidung war seinerzeit richtig. Jugendamtsmitarbeiter scheinen nämlich ein Endlos-Band verschluckt zu haben, wenn sie in gewissen Abständen ein neues Gutachten empfehlen, so manches Familiengericht kennt nicht einmal die aktuellen Gesetze, pflegt man Umgang mit einem Kind in einer Beratungsstelle, muss man bei jeder ursprünglichen Reaktion höllisch aufpassen, denn derlei wird gern als zu viel oder als zu geringe Nähe ausgelegt. Je nachdem, was Gericht und Jugendamt gerade gern hören möchten.

Außerdem wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Legt man Beschlüsse nebeneinander und die Protokolle von Hilfeplangesprächen daneben (in denen gelegentlich Beteiligte sogar frei erfunden werden), beschleicht einen oft das Gefühl, dass irgend jemand nicht von Sinnen ist. Das sind anschließend im Zweifelsfall die Eltern, der Vater oder die Mutter. So gehen die Jahre ins Land und irgendwann heißt es: "Sie sind dem Kind fremd geworden." Schon ist aus einem Jugendamt ein Fremdenamt geworden.

Da ich damals nicht zu einem Jugendamt gegangen bin, habe ich ein Kind lieb behalten - und das Kind mich. Andernfalls hätte ich irgendwann folgende Kinder gehabt: ein Kind - von Gutachtern betrachtet, ein Kind - vom Jugendamt vernachlässigt - und ein Kind - das nichts mehr zu sagen hat außer "Warum werde ich eigentlich nicht gefragt?"

Die Sache mit der Wahrheit