Donnerstag, 28. Mai 2020

Lesestoff

Ein Justiz- und Jugendamts-Krimi
Die unschuldige Mörderin

Hier bestellen als Print
Hier bestellen als e-book
Bitterböse und witzig
Wenn ein Jugendamt Akten vertauscht
Hier bestellen

Eine Satire mit Anhang

-Ritalin
-Das Schweigen der Suchthelfer (Step gGmbH Hannover)
-Die Frau, die schummelte (Jugendamt Hamburg)
-Die getrennten Geschwister aus Münster
-600 unerforschte Sekten

Intro





Bremer Oberverwaltungsgericht stutzt Jugendamt Bremerhaven die Flügel

Wie weit ist Studie gediehen?

Der unverdrossene Zoch stellt neuen Rekord auf

Die Corona-Krise und sexuelle Gewalt

Jugendamts-Skandale

Lob für einen Krimi

Neuapostolische Kirche wichtiger 

Falsche Jugendamtsmitarbeiter unterwegs

Projekt gestartet

Kinder- und Jugendhilfe ohne Menschen

Die verachtete Behörde
Aufgelesen (2019)

Eltern gegen die Stadt Solingen

Diese Hebamme schafft alles

Weinberg und Jugendämter
Ein Politiker will aufräumen

"Muse" für ein siebenjähriges Kind
Betr. Kreisjugendamt Viersen

Jugendamt gibt Tipps für häusliche Gewalt
Und verwirrt in Alsfeld Landfrauen

Die Lüneburger Sozialdezernentin Pia Steinrücke
Einfach nur zum Brüllen 

Hauen wir doch einmal ein Jugendamt übers Ohr
Das Geschäftsmodell

Erschreckende Mängel
Studie der Hochschule Koblenz

Kein Familiengeld für Pflegeeltern

Statistische Trugschlüsse

Eltern mit Baby auf der Flucht

Kindesunwohlpreis 2017: Jugendamt Viersen knapp vor Jugendamt Wilhelmshaven

Liebe grüne Pudelmützen-Träger

Taufe eine Gefahr für Kinder

Ein Anruf wegen Jugendamt Viersen

Bis Ende November schlafen die Jugendämter? 
Aufgelesen 2016

Kinder in Kirschbaum
Schräger Fürst geht zur Polizei 

Jugendämter haften nicht für Kinder
Eine Umfrage

Kind tot-Wer hat versagt?
Aufgelesen 2015 (II)

Der Fall Bruckner
ARD-Film wie DDR-Literatur

Die Frau, die schummelte

Geschehen in Hamburg 

Jedes zweite Kind klettert nie allein auf Bäume

Das bringt einen auf die Palme

Die Grünen...

...und Pädophilie

Kinder als Tote

Rollenspiele in der Neuapostolischen Kirche

Deo-Schnuppern und...

...andere Gefahren im Badezimmer

Eltern, hört...
...die Gutachtersignale

Eltern bestraft
Für Scheidungskrieg auf Rücken der Kinder

Das neue Sorgerecht
Bei nicht miteinander verheirateten Paaren

Schlechter Rat ist teuer

Die FAZ über Gutachter

Der OB-Familienmensch

Wie unabhängig sind die "Westfälischen Nachrichten"?

Impressum

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
Telefon 05139/95 19 599
heinzpetertjaden02@gmail.com
www.heinzpetertjaden.de

v. i. S. d. P.

Hinweis zu Links und Bannern:

Unter Bezug auf das Urteil vom 12. Mai 1998 (Geschäftsnummer 312 0 85/98) der 12. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg erklären wir ausdrücklich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf der gesamten Homepage inkl. aller Unterseiten. Diese Erklärung gilt für alle auf der Homepage ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seite, zu denen Links oder Banner führen.

Falsche Einschätzung

Schreibt Jugendamt einiges ins
Stammbuch.
Bremer Oberverwaltungsgericht stutzt Jugendamt von Bremerhaven die Flügel

Darüber herrscht Einigkeit zwischen der Mutter Carola K. aus Bremerhaven und dem Jugendamt: Der siebenjährige Murat braucht Hilfe, wenn er sich im Schulalltag zurechtfinden soll. Uneinigkeit hat über die Frage geherrscht, wer die Hilfe organisiert. Das Jugendamt? Die Mutter?

Diesem Streit setzte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen mit Beschluss vom 25. Mai 2020 ein vorläufiges Ende. Das OVG sprach Murat eine Eingliederungshilfe von 4354 Euro monatlich als persönliches Budget zu. Diese Summe hatte das Jugendamt für den Einsatz eines Schulassistenten des Deutschen Roten Kreuzes veranschlagt (25,12 Euro mal 40 Stunden mal 13 Wochen durch 3). Es liege nun am Jugendamt, den vorgegebenen Kostenrahmen nicht zu sprengen. Bisher verkenne diese Behörde allerdings die Rechtslage.

Das Jugendamt, das sich in diesem Beschwerdeverfahren nicht geäußert hat, bestand darauf, dass der Schulassistent Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes oder der Arbeiterwohlfahrt sein müsse. Alle weiteren Maßnahmen wurden an diese Bedingung geknüpft. Dagegen wehrte sich die Mutter und bekam nun Recht. 

Das Gericht berief sich in seiner Entscheidung auf den zu Jahresbeginn geänderten § 29 Absatz 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch (SGB) IX, in dem steht, dass "Leistungen zur Teilhabe auf Antrag des Leistungsberechtigten durch die Leistungsform eines persönlichen Budgets ausgeführt" werden, um dem Leistungsberechtigten ein "selbstbestimmtes Leben" zu ermöglichen. Das gelte nicht nur für Volljährige und für körperlich behinderte Menschen, sondern auch für seelisch Behinderte.

AZ OVG Bremen 2 B 66/20 

Offene mail

An das Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe im vorigen Jahr an einer Befragung zu den Mängeln im Kinder- und Jugendhilfesystem teilgenommen. Ich füllte einen umfangreichen Fragebogen aus, mir wurde ein Dialog mit dem von mir kritisierten Jugendamt Wilhelmshaven in Aussicht gestellt. 

Auf Ihren Internet-Seiten finde ich aber bisher nur einen Zwischenbericht, der Mitte Dezember 2019 veröffentlicht worden ist. Aus diesem Bericht geht hervor, dass die Einbindung der Jugendämter in den Diskussionsprozess noch bevorstehe. 

Wie weit ist die geplante Studie inzwischen gediehen?

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
17. Mai 2020
http://dasjugendamt.blogspot.de

Zur Erinnerung


Der Ansatz der Bundesregierung, im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe auch Betroffene anzuhören, stößt bei der Zielgruppe offenbar auf Anklang. Bei der wissenschaftlichen Anlaufstelle für hochproblematische Kinderschutzverläufe, die die Bundesregierung am 25. April beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz eingerichtet hat, haben sich bereits 472 Betroffene gemeldet, um über ihre negativen Erfahrungen mit Jugendämtern und Familiengerichten zu berichten. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, über die die “Welt” berichtet.

Fulda Info, 23. Juni 2019

IKJ-Mail vom 28. Mai 2020

Sehr geehrter Herr Tjaden,

entschuldigen Sie bitte unsere verspätete Antwort.

Der wissenschaftliche Ergebnisbericht zum Dialogprozess „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ mit den Auswertungen aus dem vertiefenden Forschungsmodul „Hochproblematische Kinderschutzverläufe - Betroffenen eine Stimme geben“ befindet sich zur Zeit noch in Bearbeitung. Sobald der Bericht veröffentlicht ist, senden wir Ihnen gerne ein Exemplar zu.

Zu Ihrer Anmerkung, dass Ihnen ein Dialog mit dem in Ihrem Fall zuständigen Jugendamt in Aussicht gestellt wurde: Wir haben bei der Befragung an mehreren Stellen explizit darauf hingewiesen, dass wir nicht jeder Interessenbekundung an einer multiperspektivischen Fallbetrachtung nachkommen können. Im Rahmen eines stratifizierten Auswahlverfahrens haben wir aus allen vorliegenden Interessenbekundungen 15 Fälle identifiziert, bei denen Interviews mit den verschiedenen Verfahrensbeteiligten geführt wurden. Es tut uns leid, dass Ihr Fall hier nicht in der Auswahl vertreten war.

Auch durch Ihre Eingaben bei der standardisierten Befragung haben Sie dazu beigetragen, Veränderungsbedarfe im deutschen Kinderschutzsystem aufzuzeigen, dafür bedanken wir uns herzlich bei Ihnen!

Das ist mein Fall: Illegale Wohnungsdurchsuchung, Polizisten lügen vor Gericht, alle decken die Polizeibeamten Hier klicken

Samstag, 28. März 2020

Aufgelesen (2020)

Jugendamt fördert Kindesmissbrauch

Marcos Stimme am Telefon ist voller Verachtung, wenn er über seinen Pflegevater Fritz H. spricht: „Psychoterror und Gewalt, das war sein Ding“, sagt er. „Ein richtiges Dreckschwein.“ Fritz H. misshandelte, missbrauchte und vergewaltigte Marco und seinen Pflegebruder Sven in seiner Wohnung in Friedenau von frühester Kindheit an, bis die Jungen circa 14 Jahre alt waren – und all das unter der Zuständigkeit des Jugendamts Schöneberg.


Das sagen Marco und Sven, und das bestreitet die Senatsverwaltung für Bildung, Familie und Jugend nicht.

Berliner Kurier, 7. Februar 2020

Ratgeber für Fachleute und Politiker

Kindesmisshandlung und Gewalt können zu lebenslangen Traumata führen. Der richtige Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen stellt eine große Herausforderung für therapeutische und pädagogische Fachkräfte dar. Das frühzeitige Erkennen einer Kindeswohlgefährdung ist daher für Jugendämter unabdingbar. Gunther Heck diskutiert Risikofaktoren, Ursachen und Folgen von Armut und häuslicher Gewalt. Anhand dessen gibt er Empfehlungen für sozialpädagogische Interventionen und schlägt politische Lösungen vor, die das Wohlergehen von Familien und Kindern sichern sollen. Heck richtet sich mit seinem Buch "Alleinerziehende als Risiko" an betroffene Alleinerziehende, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Politiker/innen, die ihren Schwerpunkt auf die Themen Familie und Kinder- und Jugendhilfe legen.

Unternehmen heute, 13. Februar 2020

Vier Monate Gefängnis für Impfgegnerin

In Duisburg stand heute eine Frau vor Gericht, die offenbar mit allen Mitteln verhindern wollte, dass ihre Tochter gegen Masern geimpft wird. Die Angeklagte gestand, die zuständige Mitarbeiterin des Jugendamtes in einer E-Mail bedroht zu haben, nachdem die Behörde ihr mitteilte, das Mädchen gegen Masern impfen zu wollen. Das Kind befand sich zum Zeitpunkt der Impfung in Obhut des Jugendamtes.

RTL, 28. Februar 2020

Lügde: Verfahren eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Detmold hat mehrere Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter der Polizei und zweier Jugendämter zum Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde eingestellt.

t-online, 11. März 2020


In Corona-Krise Kinder nicht noch unsicherer machen
Sorgerecht und Umgangsregelungen sind auch ohne Coronavirus häufig Streitthemen bei getrennt lebenden Eltern. Das vom Senat auferlegte Kontaktverbot für Personen außerhalb des eigenen Haushalts führt derzeit zu Verunsicherung bei Mütter und Vätern, die nicht im gleichen Haushalt wohnen.
Das Jugendamt von Friedrichshain-Kreuzberg hat daher ein Leitfadenpapier zur Regelung von Kindesumgängen während der Coronavirus-Pandemie entworfen.
Demnach wird empfohlen, die Umgänge wie gewohnt durchzuführen, um die Kinder nicht noch weiter zu verunsichern. Durch den Wegfall von Kita und Schule als wichtige entwicklungsfördernde Sozialstrukturen seien die Kinder ohnehin verunsichert und bräuchten daher Gewissheit, dass wenigstens im nahen familiären Umfeld die Alltagsstrukturen erhalten bleiben, so das Jugendamt.

Tagesspiegel, 26. März 2020

Die Corona-Krise und sexuelle Gewalt

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, befürchtet wegen der Corona-Krise auch eine Zunahme sexueller Gewalt gegen Kinder. "Jeder, der sich im Kinderschutz engagiert und für das Kindeswohl kämpft, der ist im Moment in größter Sorge", sagte Rörig im rbb. "Die Täter und Täterinnen können jetzt noch unbemerkter vom sozialen Umfeld ihre perfide Gewalt ausüben", so der Missbrauchsbeauftragte. Daher sei es jetzt besonders tragisch, dass die Jugendämter nur auf Sparflamme oder im Notbetrieb arbeiten könnten.

tagesschau, 28. März 2020

Donnerstag, 12. März 2020

Der unverdrossene Zoch

Der Zoch wird wieder frech. 
Familienrichter soll sich Jugendamt vorknöpfen

22. Februar 2020. "Einerseits ist es nicht nur die im Internet zunehmend erkennbare Tendenz, dass sowohl Träger bestimmter Berufe wie auch Privatpersonen kritisiert oder gar verleumdet werden. Behauptungen ersetzen dann die Beweise. Gutachter werden (wie etwa auch ich) ohne realen Nachweis als ´umstritten´ oder sonst wie defizitär dargestellt."

Steht seit Jahren auf den Internet-Seiten des Duisburger Gutachters Hans-Dieter Zoch, der über 30 Berufsjahre und drei Doktortitel (es sind auch schon vier gewesen) für sich reklamiert-und die Welt immer noch nicht versteht. Jetzt beklagt er sich in einem Schreiben an einen Familienrichter in Herne-Wanne über "Bocksprünge" des Jugendamtes, von denen er schon viele erlebt habe. 

Nicht nur deshalb solle der Familienrichter einschreiten, sondern auch, weil das Jugendamt gern einen "richtigen Psychologen" für das Gutachten einschalten wolle. Das habe ihm der Vater des Neunjährigen, um den es in diesem Fall geht, erzählt, das Jugendamt müsse deshalb zur Ordnung gerufen werden. Er jedenfalls werde "unverdrossen" weiterarbeiten. 

Das hat er früher auch so gemacht. Über diesen Gutachter habe ich vor einigen Jahren so oft berichtet, dass es für ein Buch reichen würde. Einen Vater aus Mönchengladbach bezichtigte Hans-Dieter Zoch der Vergewaltigung seiner Tochter, die von mir eingeschaltete Staatsanwaltschaft erklärte diesen Vorwurf für völlig haltlos, einen Vater aus München hielt er für einen Satanisten, der sein Baby missbraucht, eine Universitätsklinik untersuchte den Säugling, er war gesund und munter, bei einer Mutter aus Krefeld bedankte er sich dafür, dass sie ihn und "nicht Tjaden" eingeschaltet hatte (so erfuhr diese Mutter zum ersten Mal, dass ich mich mit diesem Gutachter beschäftigte). Dem Rektor einer Hochschule erzählte Hans-Dieter Zoch Räuberpistolen über mich, Zoch flog daraufhin von der Hochschule. Der Rektor teilte mir mit, dass er von diesem Gutachter nun auch bedrängt werde, doch das halte er aus: "Als ehemaliger Gewerkschafter bin ich kampferprobt."

Der Mutter des Neunjährigen, die sich gestern bei mir gemeldet hat, und dem Jugendamt wünsche ich weitere Bocksprünge, denn das Familiengericht hat offenbar einen Bock zum Gärtner gemacht.

Fünf Minuten für das Kind

24. Februar 2020. Nach Auskunft der Mutter zieht sich die Geschichte seit Monaten hin. Der Junge lebe bei ihr, zu seinem Vater wolle er nicht mehr. Zoch habe sich fünf Minuten mit dem Neunjährigen unterhalten.

Zoch stellt neuen Rekord auf

12. März 2020. Ohne Fleiß kein Zoch. Die Mutter des Neunjährigen hat jetzt das Gutachten bekommen. Sie schreibt: "260 Seiten mit Lügen, die ich noch nie gehört habe." Meine Antwort: "Du hast ja den Zoch auch noch nicht gekannt." Aber immerhin: 260 Seiten sind ein neuer Zoch-Rekord. Eine erstaunliche Leistung, denn mir ist nicht nur von der Mutter berichtet worden, dass die Gespräche mit Zoch nur fünf Minuten gedauert haben.