10. Januar 2011
Üble Nachrede
Staatsanwaltschaft Münster
48135 Münster
vorab per Fax
02514942555
Ich stelle Strafantrag gegen
Günter Benning
Westfälische Nachrichten
Aschendorf Medien
An der Hansalinie 1
48163 Münster
wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) und aller weiteren möglichen Straftaten.
Begründung
Günter Benning hat in den „Westfälischen Nachrichten“ vom 8. Januar 2011 auf der Seite RMS03 einen Artikel mit der Überschrift „Kampf ums Kind im Internet“ veröffentlicht. In diesem Bericht geht es vordergründig um eine Mutter aus Münster, die um ihre beiden Kinder kämpft. Da ich diese Mutter unterstütze, bin ich ab dem dritten Absatz Thema dieser Veröffentlichung. Erst einmal behauptet Günter Benning, ich sei „Ex-Redakteur, Autor und Blogger“.
Dass ich Ex-Redakteur bin, hat Günter Benning auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ korrigiert. Jetzt steht dort zutreffend, dass ich Redakteur bin.
Des Weiteren wird über mich zutreffend berichtet, dass ich mich „um den Wilhelmshavener Oberbürgermeister-Job bewerben will“.
Die folgenden Darstellungen von Günter Benning sind als Meinungsäußerungen zu bewerten, die strafrechtlich ebenfalls nicht relevant sind. Das ändert sich am Schluss des Artikels. Die beiden letzten Sätze lauten: „In Wilhelmshaven gilt Tjaden als schrullig. In seiner eigenen Familie hält man den Blogger offenbar für ´etwas verwirrt´.“
Einmal abgesehen davon, dass diese Sätze augenscheinlich dazu dienen sollen, meine Unterstützung der Mutter aus Münster und die Tatsache, dass diese Mutter mich um Hilfe gebeten hat, in ein schiefes Licht zu rücken, erfüllen diese Sätze auch den Straftatbestand der üblen Nachrede.
Günter Benning hat sich mit keinem einzigen Familienmitglied unterhalten, erweckt aber den Eindruck. Meine Mutter hat den Artikel gelesen und war erschüttert. Meine Brüder und Schwestern kennen die „Westfälischen Nachrichten“ auch gar nicht. Auch ich wurde nicht befragt.
Mein Bruder D. macht seit Anfang Oktober 2010 Ferien in Spanien, wäre für Günter Benning also gar nicht erreichbar gewesen.
Auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ sind diese Sätze am Sonntag, 9. Januar 2011, wieder gelöscht worden. Das ist aber nicht ausreichend. Nach Verlagsangaben erscheint die Printausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ an Samstagen mit einer Druckauflage von 115 426 Exemplaren (IVW, 3. Quartal 2010). Wer die gedruckte Ausgabe liest, liest noch lange nicht auch die Internet-Seiten.
Da Münster eine Universitätsstadt ist, in der auch Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener studieren, wird diese üble Nachrede früher oder später auch in meine Heimatstadt getragen, wo ich als Oberbürgermeister kandidiere. Meiner Bewerbung um dieses Amt wird mit dieser üblen Nachrede ein nicht einschätzbarer Schaden zugefügt.
Inzwischen beruft sich Günter Benning auf redaktionelle Quellen aus Wilhelmshaven. Deswegen habe ich den Chefredakteur der „Wilhelmshavener Zeitung“ um eine Stellungnahme gebeten. Gerd Abeldt antwortete mir heute per mail:
„Hallo Herr Tjaden,
ist ja beachtlich, wo Sie sich überall engagieren.
Ich kenne den Redakteur der ´Westfäliischen Nachrichten´ nicht. Ob er
mit einem unserer Redakteure gesprochen hat, vermag ich nicht zu sagen.
Angaben dazu würden bei uns übrigens ohnehin unter das
Redaktionsgeheimnis fallen.
Gerd Abeldt“
Die Schuld auf andere zu schieben, wird Günter Benning also nicht gelingen. Der Versuch ist auch nicht geeignet, seine strafbare Handlung abzumildern.
Für mich bleibt auch die Frage, warum Günter Benning mich dermaßen herabsetzt. Welchen Sinn macht diese Rufschädigung?
Per Mail schicke ich Ihnen Screenshots der Internet- und der Druckausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ als Beweismittel.
11. Januar 2011
Antwort des Redakteurs
Sehr geehrter Herr Tjaden,
ich bestätige Ihnen den Eingang Ihrer verschiedenen Faxe bzw. Pdf.
Wenn ich Ihnen meine persönliche Meinung sagen darf, so bin ich doch erstaunt, wie jemand, der so vehement wie Sie verbal auf Jugendämter und Familiengerichte eindrischt, so sensibel auf angedeutete Kritik an der eigenen Person reagiert.
Ihre Schreiben werden hier an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Benning
Redaktion Münster-Stadt
Westfälische Nachrichten
28. Januar 2014
Polizeibeamte mit falschen Namen
Da dieser Beitrag auch nach drei Jahren immer noch viele Leserinnen und Leser hat, diese Anmerkungen: Den Jungen kenne ich inzwischen persönlich, weil er schon oft in Wilhelmshaven zu Besuch war. Einmal soll ich ihn sogar in meiner Wohnung versteckt haben. Das Wilhelmshavener Jugendamt organisierte deshalb eine spätabendliche Wohnungsdurchsuchung bei mir. Die Polizeibeamten gaben sich falsche Namen. Anschließend log man mir die Hucke voll. Das Jugendamt behauptete sogar, mit der Wohnungsdurchsuchung gar nichts zu tun zu haben. Ich machte aus dieser illegalen Aktion die Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine", erschienen bei www.lulu.com
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Dienstag, 28. Januar 2014
Sonntag, 7. November 2010
Jugendämter polieren
7. November 2010
Bis aus Schein Wirklichkeit wird?
Jugendämter wollen mit einer bundesweiten Kampagne ihren Ruf aufpolieren. Erfährt man auf den Internet-Seiten "Der Westen". Schon bricht ein Sturm der Entrüstung los. Im Netz angeklagt werden die üblichen Verdächtigen, die unbelehrbar sind bis auf den heutigen Tag. Die das Umgangsrecht kappen, sobald sich jemand an die Öffentlichkeit wendet.
Wenn aber Jugendämter Plakate aufhängen dürfen, müssten Eltern und Großeltern eigentlich auch das Recht haben, öffentlich auf Missstände hinzuweisen. Ertönen muss allerdings nicht gleich der Ruf nach Abschaffung der Jugendämter. Wie Behörden heißen, die Menschenrechte missachten, ist zweitrangig.
Erstrangig ist: Menschenrechtsverletzungen gibt es immer wieder. Täglich handeln deutsche Jugendämter so, als gebe es für sie nur mit dem Kopf durch die Wand. Und dahinter kein Leben. Nur Formulare.
Wie soll Freude aufkommen, wenn Jugendämter ihren Ruf aufpolieren wollen, während sie gleichzeitig Eltern und Großeltern matt setzen? Matt bleibt matt. Da glänzt nichts. Auch nicht in Münster, wo ich als Redakteur und Beistand einer Mutter gerade erlebe, wie eine Mutter und ein Vater an der Behörden-Nase herumgeführt werden.
Familienpolitik dieses Jugendamtes und eines Anwaltes sieht dort so aus: Der Kindesvater soll sich von der Kindesmutter fernhalten, ich werde vom Jugendamt zu einem Gespräch mit der Mutter eingeladen, dann wieder ausgeladen, bei diesem Gespräch wird der Mutter bedeutet, dass sie am nächsten Tag zwar routinemäßig ihren Sohn sehen werde, wenn aber ein Dritter (ich) dabei sei, fallen weitere Kontakte ins Wasser. Nennt man Erpressung, Nötigung.
Dafür hat dieses Jugendamt jetzt eine Strafanzeige auf den Behördengängen, auf denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer unruhiger auf- und abgehen, denn wenn auch noch herauskommt, also öffentlich wird, dass es bereits im Juni 2010 einen Deal mit dem Kindesvater gegeben hat, dann können die in Münster die Imageplakate gleich wieder abhängen.
Oder die kleben tatsächlich so sehr am Unrecht, dass sich kein Plakat mehr löst.
Bis aus Schein Wirklichkeit wird?
Jugendämter wollen mit einer bundesweiten Kampagne ihren Ruf aufpolieren. Erfährt man auf den Internet-Seiten "Der Westen". Schon bricht ein Sturm der Entrüstung los. Im Netz angeklagt werden die üblichen Verdächtigen, die unbelehrbar sind bis auf den heutigen Tag. Die das Umgangsrecht kappen, sobald sich jemand an die Öffentlichkeit wendet.
Wenn aber Jugendämter Plakate aufhängen dürfen, müssten Eltern und Großeltern eigentlich auch das Recht haben, öffentlich auf Missstände hinzuweisen. Ertönen muss allerdings nicht gleich der Ruf nach Abschaffung der Jugendämter. Wie Behörden heißen, die Menschenrechte missachten, ist zweitrangig.
Erstrangig ist: Menschenrechtsverletzungen gibt es immer wieder. Täglich handeln deutsche Jugendämter so, als gebe es für sie nur mit dem Kopf durch die Wand. Und dahinter kein Leben. Nur Formulare.
Wie soll Freude aufkommen, wenn Jugendämter ihren Ruf aufpolieren wollen, während sie gleichzeitig Eltern und Großeltern matt setzen? Matt bleibt matt. Da glänzt nichts. Auch nicht in Münster, wo ich als Redakteur und Beistand einer Mutter gerade erlebe, wie eine Mutter und ein Vater an der Behörden-Nase herumgeführt werden.
Familienpolitik dieses Jugendamtes und eines Anwaltes sieht dort so aus: Der Kindesvater soll sich von der Kindesmutter fernhalten, ich werde vom Jugendamt zu einem Gespräch mit der Mutter eingeladen, dann wieder ausgeladen, bei diesem Gespräch wird der Mutter bedeutet, dass sie am nächsten Tag zwar routinemäßig ihren Sohn sehen werde, wenn aber ein Dritter (ich) dabei sei, fallen weitere Kontakte ins Wasser. Nennt man Erpressung, Nötigung.
Dafür hat dieses Jugendamt jetzt eine Strafanzeige auf den Behördengängen, auf denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer unruhiger auf- und abgehen, denn wenn auch noch herauskommt, also öffentlich wird, dass es bereits im Juni 2010 einen Deal mit dem Kindesvater gegeben hat, dann können die in Münster die Imageplakate gleich wieder abhängen.
Oder die kleben tatsächlich so sehr am Unrecht, dass sich kein Plakat mehr löst.
Mittwoch, 25. August 2010
Münster dabei
25. August 2010
Wo Wirlsberg gedreht wird ist alles in Ordnung?
Münster in Westfalen, 275 000 Einwohner, wer fit genug ist, schwingt sich aufs Rad, lässt das Auto stehen, Schauplatz einer ZDF-Serie mit Georg Wirlsberg als Buchhändler, der sich finanziell über Wasser hält, weil er nebenbei als Privatdetektiv arbeitet - da ist die Welt doch wohl noch in Ordnung? Daran könnte man zweifeln. Wenn man im Netz stöbert, um sich über das Jugendamt von Münster zu informieren. Sogar Mord ist dieser Behörde vorgeworfen worden. Lisa Marie heißt das Kind, das im Mai 2007 angeblich unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Publik gemacht wurde der Fall von einer Organisation, die Strafanzeige erstattete. Die Staatsanwaltschaft stellte das Ermittlungsverfahren im Juli 2007 ein. Der Mordvorwuf sei nicht zu halten.
Damit hat sich die Organisation nicht zufrieden gegeben - schildert außerdem weitere Fälle auf weiteren Seiten aus anderen Städten. Dazu gehört die Geschichte eines Vaters, der inzwischen berüchtigt dafür ist, dass er gefälschte mail-Adressen verwendet, weil seine Nachrichten sonst sofort von den meisten Empfängerinnen und Empfängern ungelesen weggeklickt werden. Dazu sagt ein Kripo-Beamter: "Schade, der macht sich nur noch lächerlich." Was gut zu sein scheint für seine Ex-Frau und ihre Familie, über die dieser Mann, der im Ausland lebt, nahezu Unerträgliches verbreitet. Zwischendurch erzählt dieser Mann auch noch, einer seiner Söhne sei nun 18 und komme zu ihm. 14 Tage später entpuppt sich diese Nachricht als Windei. Der Junge bleibt in Deutschland.
Mit dem, was diese Organisation verbreitet oder verbreiten lässt, kommt man also nicht weiter. Dennoch bleibt das Jugendamt von Münster Thema. Mehr darf hier noch nicht verraten werden. Aber: Ins Umfrage-Rennen geschickt wird diese Behörde. Die Frage lautet: "Welches Jugendamt tut das meiste für das Kindesunwohl?"
Voriges Jahr hat Lüneburg das Umfrage-Rennen gemacht, in diesem Jahr liegt Oldenburg in Oldenburg mit 396 von 598 Stimmen vorn. Auf den weiteren Plätzen: Lüneburg mit 67 Stimmen, Viersen mit 60 Stimmen, Duisburg mit 27 Stimmen und Mönchengladbach mit 13 Stimmen. 35 Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer haben ein anderes Jugendamt vorgeschlagen.
Nun werden die Umfrageergebnisse wieder auf Null gestellt. Die Abstimmungsidee ist mir bei einem Hundespaziergang gekommen.
Wo Wirlsberg gedreht wird ist alles in Ordnung?
Münster in Westfalen, 275 000 Einwohner, wer fit genug ist, schwingt sich aufs Rad, lässt das Auto stehen, Schauplatz einer ZDF-Serie mit Georg Wirlsberg als Buchhändler, der sich finanziell über Wasser hält, weil er nebenbei als Privatdetektiv arbeitet - da ist die Welt doch wohl noch in Ordnung? Daran könnte man zweifeln. Wenn man im Netz stöbert, um sich über das Jugendamt von Münster zu informieren. Sogar Mord ist dieser Behörde vorgeworfen worden. Lisa Marie heißt das Kind, das im Mai 2007 angeblich unter mysteriösen Umständen gestorben ist. Publik gemacht wurde der Fall von einer Organisation, die Strafanzeige erstattete. Die Staatsanwaltschaft stellte das Ermittlungsverfahren im Juli 2007 ein. Der Mordvorwuf sei nicht zu halten.
Damit hat sich die Organisation nicht zufrieden gegeben - schildert außerdem weitere Fälle auf weiteren Seiten aus anderen Städten. Dazu gehört die Geschichte eines Vaters, der inzwischen berüchtigt dafür ist, dass er gefälschte mail-Adressen verwendet, weil seine Nachrichten sonst sofort von den meisten Empfängerinnen und Empfängern ungelesen weggeklickt werden. Dazu sagt ein Kripo-Beamter: "Schade, der macht sich nur noch lächerlich." Was gut zu sein scheint für seine Ex-Frau und ihre Familie, über die dieser Mann, der im Ausland lebt, nahezu Unerträgliches verbreitet. Zwischendurch erzählt dieser Mann auch noch, einer seiner Söhne sei nun 18 und komme zu ihm. 14 Tage später entpuppt sich diese Nachricht als Windei. Der Junge bleibt in Deutschland.
Mit dem, was diese Organisation verbreitet oder verbreiten lässt, kommt man also nicht weiter. Dennoch bleibt das Jugendamt von Münster Thema. Mehr darf hier noch nicht verraten werden. Aber: Ins Umfrage-Rennen geschickt wird diese Behörde. Die Frage lautet: "Welches Jugendamt tut das meiste für das Kindesunwohl?"
Voriges Jahr hat Lüneburg das Umfrage-Rennen gemacht, in diesem Jahr liegt Oldenburg in Oldenburg mit 396 von 598 Stimmen vorn. Auf den weiteren Plätzen: Lüneburg mit 67 Stimmen, Viersen mit 60 Stimmen, Duisburg mit 27 Stimmen und Mönchengladbach mit 13 Stimmen. 35 Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer haben ein anderes Jugendamt vorgeschlagen.
Nun werden die Umfrageergebnisse wieder auf Null gestellt. Die Abstimmungsidee ist mir bei einem Hundespaziergang gekommen.
Samstag, 12. September 2009
Eine Koryphäe namens Z.
11. September 2009
Strafantrag gegen Gutachter
„Z., eine der Koryphäen auf dem Gebiet der Psychologischen Gutachten“, schreibt die „Westdeutsche Zeitung“ am 10. April 2008. „Der Mann ist eine Schande für unseren Berufsstand“, sagt ein Psychiater aus Essen am 4. September 2009. Bei ihm sei eine Frau gewesen, die von dieser „Koryphäe“ sexuell missbraucht worden sein soll. Sie habe sich einen Anwalt genommen. Mehr dürfe er nicht verraten. Ärztliche Schweigepflicht.
Ist dieser Gutachter aus Duisburg zudem ein Hochstapler? Diesen Verdacht hat Franz Romer aus Düsseldorf, der sich seit langer Zeit mit Menschenrechten beschäftigt und Jugendämtern schlampige Arbeit vorwirft. Eins davon hat inzwischen einen Alarmknopf, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drücken sollen, wenn sie sich von aufgebrachten Müttern oder Vätern bedroht fühlen. Das ist: das Jugendamt in Mönchengladbach.
Diese Behörde hat vor fünf Jahren bei der Heimunterbringung eines Mädchens mitgewirkt: Jessica Müller, die heute zwölf Jahre alt ist und immer noch im Schloss Dilborn lebt. Gutachter: Hans-Dieter Z. aus Duisburg. 67 Jahre alt. Angeblich drei Doktortitel. „Hat er nicht“, schreibt jetzt Franz Romer in einem Strafantrag an die Staatsanwaltschaft in Duisburg und in Mönchengladbach
„Hab ich doch“, behauptet dieser Gutachter in einem Schreiben an das Amtsgericht Duisburg. Beweismittel: eine Kopie seines Personalausweises, vorgelegt am 3. Juni 2009 von seinem Anwalt in einem Verfahren gegen Z. Eltern aus Mönchengladbach fordern von dem 67-Jährigen Schmerzensgeld. Zu diesem vermeintlichen Titel-Schwindel ist dieser Sachverständige auch schon befragt worden. Die Antwort: keine!
Gesellschaft für Gerichtspsychologische Diagnostik in Duisburg: Dort hat dieser angebliche Multi-Doktor seine Praxis. Nach eigenen Angaben hat sich der an allen Gerichten des Landes Nordrhein-Westfalen zugelassene Sachverständige in über 30 Berufsjahren um über 20 000 Kinder gekümmert. Doch: Manche Eltern sind darüber gar nicht froh. Und: Gutachter aus Mönchengladbach und aus Oerlinghausen sind entsetzt über die gutachterliche Arbeit des Hans-Dieter Z. Sie haben ihm jüngst bescheinigt: „Wissenschaftlich ist die nicht.“
„Grenzüberschreitung“ nennt der Psychiater aus Essen das, was diesem Sachverständigen von einer Frau vorgeworfen wird. Nicht das erste Mal. Ein Mann schildert Ähnliches, er hält dem heute 67-Jährigen vor, seine Position ausgenutzt zu haben, um seine Partnerin gefügig zu machen.
12. September 2009
Verfolgt von Neonazis?
„Nun müssen wir aber auf seine Mitarbeit verzichten“, ist sicherlich eine Nachricht, die der Duisburger Gutachter Hans-Dieter Z. nicht so gern hört. Lange Zeit machte der 67-Jährige Eindruck mit tatsächlichen und angeblichen Lehraufträgen im In- und Ausland, mit Doktor-Titeln, an denen gezweifelt werden darf, und mit Gutachten, die so umfangreich waren, dass sie wohl von keiner Familienrichterin und von keinem Familienrichter von Seite 1 bis Seite 130 plus x gelesen worden sind.
Es war ein Ruf wie ein Donnerhall, der auch von einer privaten Hochschule, die vor zwei Jahren in Belgien gegründet worden ist, nicht überhört werden konnte. Sie machte den Duisburger zum Senatsmitglied.
An der Spitze dieser Euregio-Hochschule steht Professor Dr. Volker Brauns, der jetzt bekennt, dass er „durch diesen Wust an Informationen“ nicht mehr durchsteige. Da war es für diesen Gutachter wohl erst einmal ein Leichtes zu behaupten, es gebe in Deutschland zwar einen Strafantrag gegen ihn, der stamme aber nur von einer einzigen Familie aus Mönchengladbach. Stimmt nicht, weiß jetzt auch dieser Hochschul-Chef, denn inzwischen ist ihm ein 72-seitiger Strafantrag zugespielt worden, aus dem hervorgeht, dass mehrere Mütter und Väter schwere Vorwürfe gegen Z. erheben.
Abgewimmt hat dieser Gutachter Kritik auch schon vor Gericht. So am 9. April 2008 vor dem Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt. Damals behauptete Z. über seinen Anwalt, er sei während eines Symposiums an der Hochschule Niederrhein am 17. Oktober 2007 von einem Vater „bedrängt, bedroht und angegriffen“ worden. „Das ist nicht wahr“, sagt der dermaßen Beschuldigte bis heute.
Das Duisburger Amtsgericht ist von Z. Anfang des Jahres in einer Briefflut ertränkt werden. Auf den Wellen spülte er einen Kritiker nach dem anderen ins Meer der Verschwörer, das Ufer erstreckte sich von einem angeblich Kriminellen über einen angeblich ehemaligen Redakteur bis hin zu jemandem, der mit diesem Journalisten Kontakt aufgenommen hatte. Jetzt ist aus diesem Meer eine braune Soße geworden, denn dieser Gutachter soll gegenüber der Euregio-Hochschule behauptet haben, er werde von Neonazis verfolgt. Schreibt Volker Brauns. Das habe ihn „besonders befremdet“, fügt der Euregio-Hochschulchef hinzu…Und beendet die Zusammenarbeit.
Strafantrag gegen Gutachter
„Z., eine der Koryphäen auf dem Gebiet der Psychologischen Gutachten“, schreibt die „Westdeutsche Zeitung“ am 10. April 2008. „Der Mann ist eine Schande für unseren Berufsstand“, sagt ein Psychiater aus Essen am 4. September 2009. Bei ihm sei eine Frau gewesen, die von dieser „Koryphäe“ sexuell missbraucht worden sein soll. Sie habe sich einen Anwalt genommen. Mehr dürfe er nicht verraten. Ärztliche Schweigepflicht.
Ist dieser Gutachter aus Duisburg zudem ein Hochstapler? Diesen Verdacht hat Franz Romer aus Düsseldorf, der sich seit langer Zeit mit Menschenrechten beschäftigt und Jugendämtern schlampige Arbeit vorwirft. Eins davon hat inzwischen einen Alarmknopf, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drücken sollen, wenn sie sich von aufgebrachten Müttern oder Vätern bedroht fühlen. Das ist: das Jugendamt in Mönchengladbach.
Diese Behörde hat vor fünf Jahren bei der Heimunterbringung eines Mädchens mitgewirkt: Jessica Müller, die heute zwölf Jahre alt ist und immer noch im Schloss Dilborn lebt. Gutachter: Hans-Dieter Z. aus Duisburg. 67 Jahre alt. Angeblich drei Doktortitel. „Hat er nicht“, schreibt jetzt Franz Romer in einem Strafantrag an die Staatsanwaltschaft in Duisburg und in Mönchengladbach
„Hab ich doch“, behauptet dieser Gutachter in einem Schreiben an das Amtsgericht Duisburg. Beweismittel: eine Kopie seines Personalausweises, vorgelegt am 3. Juni 2009 von seinem Anwalt in einem Verfahren gegen Z. Eltern aus Mönchengladbach fordern von dem 67-Jährigen Schmerzensgeld. Zu diesem vermeintlichen Titel-Schwindel ist dieser Sachverständige auch schon befragt worden. Die Antwort: keine!
Gesellschaft für Gerichtspsychologische Diagnostik in Duisburg: Dort hat dieser angebliche Multi-Doktor seine Praxis. Nach eigenen Angaben hat sich der an allen Gerichten des Landes Nordrhein-Westfalen zugelassene Sachverständige in über 30 Berufsjahren um über 20 000 Kinder gekümmert. Doch: Manche Eltern sind darüber gar nicht froh. Und: Gutachter aus Mönchengladbach und aus Oerlinghausen sind entsetzt über die gutachterliche Arbeit des Hans-Dieter Z. Sie haben ihm jüngst bescheinigt: „Wissenschaftlich ist die nicht.“
„Grenzüberschreitung“ nennt der Psychiater aus Essen das, was diesem Sachverständigen von einer Frau vorgeworfen wird. Nicht das erste Mal. Ein Mann schildert Ähnliches, er hält dem heute 67-Jährigen vor, seine Position ausgenutzt zu haben, um seine Partnerin gefügig zu machen.
12. September 2009
Verfolgt von Neonazis?
„Nun müssen wir aber auf seine Mitarbeit verzichten“, ist sicherlich eine Nachricht, die der Duisburger Gutachter Hans-Dieter Z. nicht so gern hört. Lange Zeit machte der 67-Jährige Eindruck mit tatsächlichen und angeblichen Lehraufträgen im In- und Ausland, mit Doktor-Titeln, an denen gezweifelt werden darf, und mit Gutachten, die so umfangreich waren, dass sie wohl von keiner Familienrichterin und von keinem Familienrichter von Seite 1 bis Seite 130 plus x gelesen worden sind.
Es war ein Ruf wie ein Donnerhall, der auch von einer privaten Hochschule, die vor zwei Jahren in Belgien gegründet worden ist, nicht überhört werden konnte. Sie machte den Duisburger zum Senatsmitglied.
An der Spitze dieser Euregio-Hochschule steht Professor Dr. Volker Brauns, der jetzt bekennt, dass er „durch diesen Wust an Informationen“ nicht mehr durchsteige. Da war es für diesen Gutachter wohl erst einmal ein Leichtes zu behaupten, es gebe in Deutschland zwar einen Strafantrag gegen ihn, der stamme aber nur von einer einzigen Familie aus Mönchengladbach. Stimmt nicht, weiß jetzt auch dieser Hochschul-Chef, denn inzwischen ist ihm ein 72-seitiger Strafantrag zugespielt worden, aus dem hervorgeht, dass mehrere Mütter und Väter schwere Vorwürfe gegen Z. erheben.
Abgewimmt hat dieser Gutachter Kritik auch schon vor Gericht. So am 9. April 2008 vor dem Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt. Damals behauptete Z. über seinen Anwalt, er sei während eines Symposiums an der Hochschule Niederrhein am 17. Oktober 2007 von einem Vater „bedrängt, bedroht und angegriffen“ worden. „Das ist nicht wahr“, sagt der dermaßen Beschuldigte bis heute.
Das Duisburger Amtsgericht ist von Z. Anfang des Jahres in einer Briefflut ertränkt werden. Auf den Wellen spülte er einen Kritiker nach dem anderen ins Meer der Verschwörer, das Ufer erstreckte sich von einem angeblich Kriminellen über einen angeblich ehemaligen Redakteur bis hin zu jemandem, der mit diesem Journalisten Kontakt aufgenommen hatte. Jetzt ist aus diesem Meer eine braune Soße geworden, denn dieser Gutachter soll gegenüber der Euregio-Hochschule behauptet haben, er werde von Neonazis verfolgt. Schreibt Volker Brauns. Das habe ihn „besonders befremdet“, fügt der Euregio-Hochschulchef hinzu…Und beendet die Zusammenarbeit.
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