Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf seinen Facebook-Seiten
Ein für mich persönlich sehr wichtiges Anliegen geht heute endlich an den Start!
Heute nimmt die wissenschaftliche Anlaufstelle "Kinderschutzverläufe" ihre Arbeit auf. Mir ist es besonders wichtig, dass Betroffene, die Erfahrungen mit dem Hilfesystem gemacht haben, bei diesem Reformprozess zum SGB VIII gehört werden.
Wir wollen aus deren Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht lernen, um das Kinderschutzsystem in Deutschland besser zu machen. Deshalb wurde durch das Bundesfamilienministerium eine unabhängige wissenschaftliche Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz eingerichtet.
Bis zum 30. Juni 2019 haben Betroffene die Möglichkeit, hier ihren Fall vertraulich einzubringen. Betroffene Kinder, Jugendliche, Eltern und Nahestehende können sich ab dem 25. April 2019 an folgende Adresse wenden und vertraulich über ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht berichten:
Kinderschutzverläufe
Postfach 2511
55015 Mainz
Telefon: 06131 2492274
E-Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de
Homepage: www.kinderschutzverlaeufe.de
Über das Jugendamt in Wilhelmshaven habe ich Marcus Weinberg schon informiert. Die Antwort von Marcus Weinberg
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Dienstag, 30. April 2019
Montag, 14. Mai 2018
Erschreckende Mängel
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| Kathinka Beckmann. |
13.355 Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in Deutschland sind bei den Jugendämter angestellt - und etlichen von ihnen fehlt es an Zeit, Wissen, Raum und oftmals auch Erfahrung. Das belegt eine repräsentative Studie der Sozialwissenschaftlerin und Politologin Kathinka Beckmann. Die Professorin an der Hochschule Koblenz hat deutschlandweit 652 Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste befragt.
Das Ergebnis ist erschreckend, denn die Studie zeigt: Sozialarbeiter in deutschen Jugendämtern können Kinder und Familien oft nicht so helfen, wie es nötig wäre. Daher misslinge der Kinderschutz, sagt Beckmann.
Meldet heute die "tagesschau".
Verbreitet wird diese Nachricht inzwischen auch von anderen Medien. Was fehlt, ist eine Befragung der Eltern. Dann wäre das Ergebnis wahrscheinlich noch viel entsetzlicher. Denn Jugendämter fehlt es keinesfalls nur an Zeit und Wissen, vielen mangelt es auch an dem, was man Einsicht in eigene Fehler nennt. Aber vielleicht hängt das mit mangelndem Wissen zusammen.
Heinz-Peter Tjaden
Ich habe Kathinka Beckmann meine Jugendamtssatire "Holger heißt gar nicht Hannes" geschickt. Mehr hier
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Donnerstag, 1. Februar 2018
Petition
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| Kann ein Mann Familienminister? |
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wir schlagen Marcus Weinberg als Bundesfamilienminister vor.
Begründung:
"Es freut mich außerordentlich, dass meine Kollegen mich mit 89% zum familienpolitischen Sprecher meiner Fraktion gewählt haben. In diesen Themen steckt mein Herzblut und ich bin glücklich, mich auch in der kommenden Zeit für Familien einzusetzen. Die Bekämpfung der Kinderarmut, die Stärkung des Kinderschutzes und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen ganz oben auf der Agenda. Morgen konstituiert sich die Arbeitsgruppe und dann geht es endlich wieder los."
Schreibt Marcus Weinberg am 29. Januar 2018 auf seinen Facebook-Seiten. Viele haben ihm gratuliert, Familien, Mütter und Väter setzen offenbar große Hoffnungen in diesen CDU-Bundestagsabgeordneten.
Würde Marcus Weinberg zum Bundesfamilienminister ernannt werden, würde auch mit einem weiteren Vorurteil aufgeräumt werden. Noch ist angeblich Familie vornehmlich Frauensache, Frau Bundeskanzlerin, zeigen Sie mit der Ernennung der Öffentlichkeit, dass Familie auch Männersache ist.
Aktuell setzt sich Ihr Parteikollege für eine Kommission ein, die sich mit der Arbeit von Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern beschäftigt. Klagen und Beschwerden, die ihn erreichten, haben ihn immer nachdenklicher gemacht.
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Petition
Montag, 27. September 2010
Frühwarnsystem
27. September 2010
1,7 Millionen Euro für Frühwarnsystem
Hannover/Lüneburg. Die Systeme der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen zu verbinden - das ist Ziel des Niedersächsischen Modellprojektes "Koordinierungszentren Kinderschutz - Kommunale Netzwerke Früher Hilfen". Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan: „Wir wollen beim Kinderschutz tragfähige und verlässliche Brücken bauen. Anzeichen von mangelnder Versorgung oder andere Missstände sollen frühzeitiger wahrgenommen werden. Unsere Koordinierungszentren sollen helfen, zum Wohle der Kinder angemessener zu reagieren. In gravierenden Fällen können diese Maßnahmen Kinderleben retten."
Den Koordinierungszentren Kinderschutz sei es in Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Oldenburg gelungen, kommunale Netzwerke zu entwickeln, die zur Verbesserung des Schutzes von Kindern praxisorientiert und effektiv zusammenarbeiteten.
Auf der Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme haben die Modellstandorte bei Projektstart mit den im Kinderschutz relevanten Akteuren - dazu zählen die Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Kinderschutz-Zentren, Gesundheitsämter, Hebammen, Kinderkliniken, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Gerichte und Polizei - konkrete und verlässliche Handlungsleitfäden festgelegt und Kooperationsvereinbarungen zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlungen abgeschlossen.
Das Land stellt für das Modellvorhaben bis Ende 2011insgesamt rund 1,7 Mio. Euro zur Verfügung. In den nächsten Monaten steht die Erweiterung der Netzwerke mit weiteren Partnern wie beispielsweise den Familienservicebüros und Grundschulen an.
Als besonders positiv bewertete Ministerin Aygül Özkan das große Interesse an den Koordinierungszentren. Es sei gelungen, den Ansatz des Modellprojekts zu multiplizieren. 19 weitere Jugendämter haben ein Angebot des Sozialministeriums für eine externe Beratung beim Auf- bzw. Ausbau eigener Netzwerke angenommen. „Die Strahlkraft unseres Modellprojektes reicht in weite Teile Niedersachsens", hob Özkan hervor.
1,7 Millionen Euro für Frühwarnsystem
Hannover/Lüneburg. Die Systeme der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen zu verbinden - das ist Ziel des Niedersächsischen Modellprojektes "Koordinierungszentren Kinderschutz - Kommunale Netzwerke Früher Hilfen". Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan: „Wir wollen beim Kinderschutz tragfähige und verlässliche Brücken bauen. Anzeichen von mangelnder Versorgung oder andere Missstände sollen frühzeitiger wahrgenommen werden. Unsere Koordinierungszentren sollen helfen, zum Wohle der Kinder angemessener zu reagieren. In gravierenden Fällen können diese Maßnahmen Kinderleben retten."
Den Koordinierungszentren Kinderschutz sei es in Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Oldenburg gelungen, kommunale Netzwerke zu entwickeln, die zur Verbesserung des Schutzes von Kindern praxisorientiert und effektiv zusammenarbeiteten.
Auf der Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme haben die Modellstandorte bei Projektstart mit den im Kinderschutz relevanten Akteuren - dazu zählen die Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Kinderschutz-Zentren, Gesundheitsämter, Hebammen, Kinderkliniken, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Gerichte und Polizei - konkrete und verlässliche Handlungsleitfäden festgelegt und Kooperationsvereinbarungen zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlungen abgeschlossen.
Das Land stellt für das Modellvorhaben bis Ende 2011insgesamt rund 1,7 Mio. Euro zur Verfügung. In den nächsten Monaten steht die Erweiterung der Netzwerke mit weiteren Partnern wie beispielsweise den Familienservicebüros und Grundschulen an.
Als besonders positiv bewertete Ministerin Aygül Özkan das große Interesse an den Koordinierungszentren. Es sei gelungen, den Ansatz des Modellprojekts zu multiplizieren. 19 weitere Jugendämter haben ein Angebot des Sozialministeriums für eine externe Beratung beim Auf- bzw. Ausbau eigener Netzwerke angenommen. „Die Strahlkraft unseres Modellprojektes reicht in weite Teile Niedersachsens", hob Özkan hervor.
Montag, 24. August 2009
Jugendschutz
24. August 2009
Immer mehr Gewalt und Pornografie im Netz
Immer mehr Kinder und junge Leute werden im Netz sexuell belästigt, gemobbt oder zu Dummheiten verführt. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht von jugendschutz.net hervor. Diese Zentralstelle der Bundesländer hat zum ersten Mal über 3 000 neue Verstöße registriert. In 1 369 Fällen war Deutschland das Ursprungsland (plus 11 Prozent). Dabei handelte es sich vornehmlich um Pornografie (62 Prozent) und um die Verherrlichung von Essstörungen.
Jens sitzt in jeder freien Minute vor dem Computer seines Vaters. Der Zehnjährige weiß: Papi schaut sich auch gern mal Schweinkram an. Den findet der Junge mühelos, weil sein Vater Spuren nicht verwischt. Der Junge notiert sich die Fundstellen, verteilt sie auf dem Schulhof und wird deshalb von einigen Mitschülern für cool gehalten. Auch in Chaträumen prahlt der Zehnjährige mit seinem Wissen herum.
Web 2.0 fasziniert Kinder und Jugendliche. Sie nutzen Videoplattformen und soziale Netzwerke. Doch die sind nicht ohne neofaschistische Propaganda, Gewaltprediger und sexuelle Belästigungen. Auf Videoplattformen fanden die Jugendschützer 1 460 Gewalt- und Neonazifilme (Vorjahr: 660), in sozialen Netzwerken stieg die Zahl pornografischer Beiträge und rechtsextremer Hasspropaganda.
Jessica kann im Netz ebenfalls tun und lassen, was sie will. Entdeckt sie neue Seiten, meldet sie sich dort an und da sie sich selbst für süß hält, gibt sie sich entsprechende Namen. Dann fährt der 13-Jährigen der Schreck in die Glieder. In einem Chatroom macht ihr jemand eindeutige Angebote. Was tun? Ihre Mutter kann sie nicht fragen. Die weiß nicht einmal, wie man eine mail schreibt.
Bei jugenschutz.net gingen im vergangenen Jahr 10 800 Beschwerden und Anfragen ein (plus 17 Prozent), 6300 Websites wurden unter die Lupe genommen, die 69 wichtigsten Chats und Communities standen stets auf der Kontrollliste, außerdem wertete die Zentralstelle 12 800 Fundstellen in Suchmaschinen und auf Videoplattformen aus.
Immer noch gibt es unzählige Eltern, die nicht wissen, wohin ihre Kinder im Internet surfen. Beklagen die Jugendschützer. Viele Mütter und Väter kümmern sich auch nicht darum. Geändert werden soll das mit LAN-Partys für Eltern, die beispielsweise in Niedersachsen mit steigendem Erfolg gefeiert werden, und mit dem Projekt Eltern-Medien-Trainer, das ebenfalls in Niedersachsen entwickelt worden ist.
Immer mehr Gewalt und Pornografie im Netz
Immer mehr Kinder und junge Leute werden im Netz sexuell belästigt, gemobbt oder zu Dummheiten verführt. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht von jugendschutz.net hervor. Diese Zentralstelle der Bundesländer hat zum ersten Mal über 3 000 neue Verstöße registriert. In 1 369 Fällen war Deutschland das Ursprungsland (plus 11 Prozent). Dabei handelte es sich vornehmlich um Pornografie (62 Prozent) und um die Verherrlichung von Essstörungen.
Jens sitzt in jeder freien Minute vor dem Computer seines Vaters. Der Zehnjährige weiß: Papi schaut sich auch gern mal Schweinkram an. Den findet der Junge mühelos, weil sein Vater Spuren nicht verwischt. Der Junge notiert sich die Fundstellen, verteilt sie auf dem Schulhof und wird deshalb von einigen Mitschülern für cool gehalten. Auch in Chaträumen prahlt der Zehnjährige mit seinem Wissen herum.
Web 2.0 fasziniert Kinder und Jugendliche. Sie nutzen Videoplattformen und soziale Netzwerke. Doch die sind nicht ohne neofaschistische Propaganda, Gewaltprediger und sexuelle Belästigungen. Auf Videoplattformen fanden die Jugendschützer 1 460 Gewalt- und Neonazifilme (Vorjahr: 660), in sozialen Netzwerken stieg die Zahl pornografischer Beiträge und rechtsextremer Hasspropaganda.
Jessica kann im Netz ebenfalls tun und lassen, was sie will. Entdeckt sie neue Seiten, meldet sie sich dort an und da sie sich selbst für süß hält, gibt sie sich entsprechende Namen. Dann fährt der 13-Jährigen der Schreck in die Glieder. In einem Chatroom macht ihr jemand eindeutige Angebote. Was tun? Ihre Mutter kann sie nicht fragen. Die weiß nicht einmal, wie man eine mail schreibt.
Bei jugenschutz.net gingen im vergangenen Jahr 10 800 Beschwerden und Anfragen ein (plus 17 Prozent), 6300 Websites wurden unter die Lupe genommen, die 69 wichtigsten Chats und Communities standen stets auf der Kontrollliste, außerdem wertete die Zentralstelle 12 800 Fundstellen in Suchmaschinen und auf Videoplattformen aus.
Immer noch gibt es unzählige Eltern, die nicht wissen, wohin ihre Kinder im Internet surfen. Beklagen die Jugendschützer. Viele Mütter und Väter kümmern sich auch nicht darum. Geändert werden soll das mit LAN-Partys für Eltern, die beispielsweise in Niedersachsen mit steigendem Erfolg gefeiert werden, und mit dem Projekt Eltern-Medien-Trainer, das ebenfalls in Niedersachsen entwickelt worden ist.
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