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Dienstag, 20. Januar 2015

Offener Brief

An die Lokalredaktion des "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung", WZ)

Sehr geehrter Herr Giesers,

ich beobachte stets mit großem Interesse, wie das Neue Wilhelmshaven meinen kritischen Berichten über Polizei und Jugendamt in Wilhelmshaven Werbeartikel folgen lässt. Hier klicken Dabei ist schon die Überschrift verräterisch. Nur eine verschwindende Minderheit bezeichnet Jugendämter als “Kinderklaubehörden”.  Dieser Begriff ist zudem ein Zeichen ohnmächtiger Wut. Jugendämter sind ein Staat im Staate. Dieser Staat verfolgt ein Idealbild, an dem jede Familie scheitern müsste. Er funktioniert nach seinen eigenen Regeln, die mit den allgemein gültigen nicht immer in Einklang zu bringen sind. Übt jemand Kritik, muss er ganz schnell mit Verleumdungen rechnen, was für Mütter und Väter, die um ihre Kinder kämpfen, besonders schlimm ist.  Ihnen wird nicht geholfen, man zeigt ihnen, dass nur eine Meinung gilt: Die Meinung des Jugendamtes.

Ich weiß inzwischen aus eigener Erfahrung, dass diese Behörde hinter den Kulissen Geschichten erzählt, die nur einen Sinn haben: Störer des Systems ausschalten. Über mich hat das Jugendamt von Wilhelmshaven ganz tolle erzählt. Und warum? Weil ich auf Wissenslücken hingewiesen habe, weil ich auf Studien hinwies, in denen Jugendämtern bescheinigt wird, dass ihre Arbeit gelinde gesagt mangelhaft ist, inzwischen ist zumindest für den Gerichtsbezirk Hamm erwiesen, dass die Hälfte der Kindesentzüge mehr als zweifelhaft ist, weil sie auf schlechten Gutachten basierte. Das alles scheint an Jugendämtern doch geradezu abzuperlen, während sich der Richterbund gefragt hat, wie das passieren konnte.

Bei mir hat das Jugendamt von Wilhelmshaven eine illegale Aktion gestartet, als ich mich am nächsten Tag nach dem Grund erkundigen wollte, reagierte das Jugendamt hämisch und log anschließend das Blaue vom Himmel, indem es behauptete, mit der Aktion gar nichts zu tun zu haben. Das alles wird vom Oberbürgermeister gedeckt, der für die verantwortliche Jugendamtsmitarbeiterin sogar ein Aussageverbot vor Gericht erlassen hat. In der schriftlichen Begründung werde ich als Stalker beschimpft, der die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm gelegt haben soll. Mit allen Mitteln versucht man nun, die eigenen Lügen unter den Teppich zu kehren. Ich werde schlicht kriminalisiert und habe vor Gericht inzwischen zwei Verfahren verloren, weil der Oberbürgermeister – das Amtsgericht von Wilhelmshaven hat das “Beweisverkürzung” genannt, die mir schade – die Justiz behindert.

Dabei geht es mir nur um zwei Kinder, die völlig grundlos vor über fünf Jahren in Münster getrennt worden sind. Das Wilhelmshavener Jugendamt wollte das eigentlich ändern. Das war wohl nichts. Die Versprechen, die man mir gab, wurden einfach gebrochen – von einem Tag auf den anderen. Für die Kinder scheint sich niemand zu interessieren in diesem Staat im Staate. Ich sage die Wahrheit, der Oberbürgermeister und das Jugendamt decken Lügner.
Weitere Informationen auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Zerstreutes Lügen"

P. S. Ich habe heute gegen den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven Strafantrag wegen Behinderung der Justiz zu meinem Nachteil gestellt. 

Samstag, 28. Dezember 2013

Aufgelesen 2013

28. Dezember 2013
Die Bahn tötet
“Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte auf dem Gelände ein Jugendlicher beim Spielen auf den abgestellten Waggons einen Stromschlag erlitten, in diesem Fall war er tödlich.”
Berichtet die “Berliner Morgenpost” über den Tod eines 15-Jährigen in einem Berliner Güterbahnhof. Verhindern könne man so etwas nicht, heißt es in dem Bericht. Das klingt wieder einmal nach einer Notlüge. 
11. Dezember 2013
Schluss mit Obsorge-Streit?

Das Kindeswohl – es steht im Zentrum des neuen Kindschaftsrechtes, das seit 1. Februar dieses Jahres in Kraft ist. Künftig ist das Wohl des Kindes in allen Bereichen, die die Obsorge und persönliche Kontakte betreffen, zentraler Gesichtspunkt.

Niederösterreichische Nachrichten, 11. Dezember 2013

2. Dezember 2013
Jugendamt von Wilhelmshaven und zwei Polizisten mit falschen Namen

Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen die beiden Wilhelmshavener Polizeibeamten Andreas Gerhard Stoltmann und Christopher Oliver Benjamin Baier sowie gegen die Jugendamtsmitarbeiterin Tanja Printzen eingestellt.
Die Geschichte in aller Kürze: Zwei Polizeibeamte mit Taschenlampen dringen am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr in meine Wohnung ein, was mir vorgeworfen wird, verraten sie erst auf Nachfrage, die Polizeibeamten geben sich ebenfalls auf Nachfrage die Namen Weigand und Schweiger, draußen steht während der illegalen Aktion eine Frau. Angeblich halte ich ein Patenkind von mir versteckt. Nach der Wohnungsdurchsuchung rufe ich die Polizeiwache an. Die lügt mir vor, dass die beiden Beamten tatsächlich Weigand und Schweiger heißen. Am nächsten Morgen rufe ich das Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven an und bitte um Aufklärung. Vorgelogen wird mir, dass die Frau, die vor meiner Wohnung gestanden hat, gar nicht vom Jugendamt war. Anschließend schieben sich Polizei und Jugendamt gegenseitig die Schuld für die illegale Aktion zu. Ich stelle Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.

19. November 2013
Pornos im Unterricht

Der Fall: Mehrere Siebtklässler der Otto-Kühne-Schule hatten Ende September beobachtet, wie der Chemie- und Biolehrer während des Unterrichts Pornos auf seinem Laptop ansah. Sie meldeten dies ihren Eltern, die wiederum gingen zur Schulleitung.

Bild, 19. November 2013

31. Oktober 2013
Ehemalige DDR-Bürger erziehungsunfähig?

Fragwürdige Gutachten eines Gutachters vor sächsischen Gerichten belasten ostdeutsche Familien. Die Argumentation des Gutachters: Personen, die ihre Kindheit in der DDR, in einem "diktatorischen Gesellschaftsverhältnis", verlebt haben, hätten Bindungsstörungen davon getragen und seien damit erziehungsunfähig. Mit dieser Begründung war einem Vater das Sorgerecht für seinen Sohn verweigert worden. Einer anderen Familie drohte der Kindesentzug.

Mitteldeutscher Rundfunk, 30. Oktober 2013



27. Oktober 2013
Die meisten Gutachten taugen nichts
Hinzpeter, ein schmaler Mann von 76 Jahren, ist seit 40 Jahren Vorsitzender des Kinderschutzbundes Leer. Unter Hinzpeter wurde der Ortsverein der größte in Niedersachsen und der drittgrößte in Deutschland. Stolz zeigt er Besuchern das Kinderschutzhaus in der Altstadt, die Igelgruppe, die Krokodilgruppe. Er nennt die Kinder beim Namen, oft fallen ihm traurige Geschichten ein; sie handeln von Armut, von Vernachlässigung, von Gewalt. „Wir sind keine Träumer“, sagt Hinzpeter, „es gibt Fälle, in denen man ein Kind nicht länger in seiner Familie lassen kann.“
Dann wird er wieder wütend: „Aber wenn ein Kind erst weg ist, versuchen Sie mal, es wiederzukriegen!“
Nordwest-Zeitung, 25. Oktober 2013


16. Oktober 2013
Über 100000 Unterschriften für bessere Kitas
Die „Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den niedersächsischen Kindertagesstätten” hat die nach Artikel 47 der Niedersächsischen Verfassung erforderliche Zahl von 70 000 gültigen Eintragungen deutlich überschritten.
 Die Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hat das Ergebnis nach Zählung und Prüfung der rechtzeitig eingereichten Unterschriften am heutigen Tag mitgeteilt.
9. Oktober 2013
Büroleiter soll Kinder sexuell missbraucht haben

Ein Mitarbeiter des Grünen-Bundestagsabgeordneten Tom Koenigs ist unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet worden. Der 61 Jahre alte Leiter des Gießener Wahlkreisbüros soll jahrelang mehrere Kinder sexuell missbraucht haben. Koenigs teilte am Mittwoch in Berlin mit, er habe am vergangenen Mittwoch einen anonymen Brief erhalten, in dem der Mitarbeiter beschuldigt werde.

Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Oktober 2013


9. Oktober 2013
Kampf ums Pflegegeld

Andrea Constant hat neun Wochen lang ein Mädchen, das bei seinen Eltern rausgeflogen ist, bei sich aufgenommen. Fast genauso lang kämpft sie mit dem Kreis ums Pflegegeld.

Offenbach Post, 8. Oktober 2013

30. September 2013
Schmutz-Video ein zweites Mal hochgeladen

Monatelang habe ich über das Schicksal des Heimkindes Jessica berichtet, entstanden ist aus dieser Serie die Broschüre “Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken”, erschienen bei http://www.lulu.com. Gestern holte mich diese Geschichte wieder ein. Eine Facebook-Freundin fragte mich nach einem Video, das ein anderer Facebook-Nutzer ins Netz gestellt habe. Eine Kommentatorin weise dort bereits auf meine Internetveröffentlichungen und auf meine Broschüre hin.

Kein Wort wahr, 30. September 2013

17. September 2013
Jürgen Trittin und sexueller Missbrauch von Kindern

Jürgen Trittin wäre wohl froh, müsste er nur die schlechten Umfragewerte seiner Partei kommentieren. Doch kurz vor der Bundestagswahl kommt es noch viel dicker für den Spitzenkandidaten. Die Pädophilie-Debatte hat nun auch ihn erreicht. Der Grund: 1981 war Trittin presserechtlich für ein Göttinger Kommunalwahlprogramm der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) verantwortlich, das für Straffreiheit von gewaltfreiem Sex zwischen Erwachsenen und Kindern eintrat.

Focus, 17. September 2013

11. August 2013
Eine Begegnung in Hamburg
Akademie für Publizistik in Hamburg, 1980: Er schiebt die Tür auf, die den Seminarraum teilt. Alle drehen sich um. “Guten Tag”, sagt er. “Ich bin gleich wieder weg.” Weg ist er wieder.
“Das war Michael Holzner”, sagt der Seminarleiter. “Er hat einen Roman geschrieben über seine Erfahrungen als Heimkind. Wenn jemand diesen Roman lesen will, ich kann ihn bestellen.”
Viele wollen diesen Roman lesen. Er heißt “Treibjagd”. Der Romanheld wird von seinen Eltern in ein Heim abgeschoben.

27. Juli 2013
Aufrüstung im Trennungskrieg

Vätervereine, Mütterlobby – Frauen und Männer rüsten auf im Kampf ums Kind. Wie konnte das passieren?


Berliner Zeitung, 25. Juli 2013

21. Juli 2013
Familien müssen draußen bleiben

Nun bekommt Kommissar Internet oft Post von einem Großvater aus Salzbergen. Auch Schreiben kann Therapie sein. Die Enkelin von Dieter G. ist in Münster im Sankt-Mauritz-Kinderheim im Alter von zwei Monaten gestorben. Heute fragt er sich: “Wie naiv müssen wir gewesen sein, als wir Hilfe beim Jugendamt von Rheine gesucht haben?”

Ein Baby ist tot, 21. Juli 2013


12. Juli 2013
Zwei Lügen in einer mail

Sehr geehrter Herr Tjaden,

wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, können wir in der Sache  aus datenschutzrechtlichen Erwägungen keine Auskünfte an Dritte erteilen. Außerdem haben wir Sie mehrfach darauf hingewiesen, dass die örtliche Zuständigkeit nicht beim Jugendamt Wilhelmshaven liegt.

Ich möchte Sie daher bitten, Ihre Anliegen ggf. dem zuständigen Jugendamt Münster vorzutragen.

Mit freundlichem Gruß

Rita E.-R.
Abteilungsleiterin Pädagogische Dienste
Jugendamt Wilhelmshaven
Postfach 2353
26363 Wilhelmshaven


Mit dieser mail, die ich heute bekommen habe, will sich das Wilhelmshavener Jugendamt wohl zu jenen Behörden gesellen, die man nur im Beisein von mindestens einem Dutzend Zeugen aufsuchen sollte. Vorwärts – und alles vergessen. Wie hat es eigentlich um den Schutz meiner Privatsphäre ausgesehen, als dieses Jugendamt am 17. Juni 2013 bei mir eine Wohnungsdurchsuchung veranlasste, die mit der Ankündigung eines Polizeibeamten endete, ich hätte nun mit einem Strafverfahren wegen Beihilfe zu einer Kindesentführung zu rechnen? Wie sorgfältig wurde eigentlich vor diesem Einsatz geprüft, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich ein Kind verstecke?

Das Amnesie-Amt, 12. Juli 2013

6. Juli 2013
Drei Kinder flüchten aus Heim

Drei Burschen im Alter von 15 bzw. 16 Jahren sind nach angeblichen Misshandlungen aus einem umstrittenen Kinder- und Jugendheim im deutschen Brandenburg geflüchtet. Der Anwalt der Jugendlichen hat am Freitag schwere Vorwürfe in Richtung des Heim-Betreibers erhoben. "Es gab eine Vielzahl von Gewalttaten, Fixierungen am Boden und vor allem Demütigungen", sagte der Hamburger Familienrechtler Rudolf von Bracken.

Der Standard, 5. Juli 2013

21. Juni 2013
Angst im Jugendamt

Die Angst geht um unter den Mitarbeitern des Alsdorfer Jugendamtes – Angst vor Gewalt und Übergriffen aus Reihen der „Kundschaft“. Jugendamtsleiter Herbert Heinrichs informierte die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses über entsprechende Vorkommnisse und Schutzmaßnahmen. Heinrichs: „Es hat mehrere nicht unerhebliche Bedrohungssituationen gegeben.“

Aachener Nachrichten, 21. Juni 2013

18. Juni 2013
Polizeigewalt zu nächtlicher Stunde

Das Erste, was ich heute Vormittag vom Wilhelmshavener Jugendamt gehört habe, ist höhnisches Gelächter einer Mitarbeiterin der Bereitschaft, als ich bei dieser Behörde anrief. Meiner Aufforderung, mir bis heute 12 Uhr den Namen jener Mitarbeiterin mitzuteilen, die gestern um 21.40 Uhr mit der Polizei vor meiner Tür gestanden hat, folgt sie nur widerwillig. Meine Telefonnummer muss ich zweimal wiederholen.

2sechs3acht4, 18. Juni 2013

15. Juni 2013
Wie in Stein gemeißelt

Heute im “Neuen Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) ein Satz, wie von Jugendamtsleiter Carsten Feist in Stein gemeißelt: “Ein erneuter Beziehungsabbruch wäre unverantwortlich.” Soll er vor dem Jugendhilfeausschuss gesagt haben. Thema waren Eltern, die nach Wilhelmshaven gezogen sind, während die Kinder weiter mehr oder weniger weit entfernt bei Pflegeeltern oder in Kinderheimen leben. Was so bleiben soll? Obwohl Wilhelmshaven nicht nur die Kosten für die Unterbringung der Kinder, sondern auch für Dienstfahrten der Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter bezahlen muss? In diesem Jahr sind so schon 830 000 Euro zusammengekommen. Zwei Millionen Euro können es 2013 werden.

Wie Geld aus dem Fenster geworfen wird, 15. Juni 2013


23. Mai 2013
Die Grünen und Pädophilie

Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN, erklärt:

„Wir haben das Institut für Demokratieforschung der Universität
Göttingen, das von dem Parteienforscher Prof. Franz Walter geleitet
wird, gebeten, sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Frage
des Einflusses von Gruppen mit pädophilen Forderungen innerhalb der
Grünen Partei zu beschäftigen. Es freut uns, dass wir dieses renommierte
Institut und seinen Leiter für eine wissenschaftliche Untersuchung
dieser aus unserer Sicht wichtigen Frage gewinnen konnten. Dieses
Forschungsprojekt werden wir finanziell unterstützen und dafür einen
Vertrag über die Förderung des Projektes mit dem Institut für
Demokratieforschung der Stiftungsuniversität Georg August in Göttingen
abschließen. Es soll sich um ein von uns gefördertes Forschungsprojekt
handeln, bei dem die beteiligten Wissenschaftler völlig frei und
unabhängig sind in Bezug auf die genaue Fragestellung, den Umfang und
die Durchführung der Untersuchung, sowie die Veröffentlichung der
Ergebnisse. Sie werden dabei von unserer Seite in vollem Umfang
Unterstützung erhalten, insbesondere was den uneingeschränkten Zugang zu
Akten, Protokollen und sonstigen Informationen angeht, soweit diese in
der Verfügung der Partei sind.

Wir erhoffen uns von diesem Forschungsprojekt eine wissenschaftlich
fundierte, systematische Aufarbeitung zu der Frage zu bekommen, wie
lange, in welchem Umfang und mit welchem Einfluss Gruppen oder auch
Einzelpersonen, die Forderungen nach Straffreiheit für Sexualität von
Erwachsenen mit Kindern vertreten haben, innerhalb der Grünen wirken
konnten. Und wir erhoffen uns eine transparente Dokumentation der
geführten Debatten.

Unabhängig vom Ergebnis dieser Studie steht für uns jetzt schon außer
Frage: Forderungen nach Straffreiheit von Sexualität von Erwachsenen mit
Kindern und pädophilen Handlungen waren und sind inakzeptabel und
falsch. Wir bedauern, dass es in den Anfangsjahren der Grünen Partei
Raum für diese Debatten und Forderungen gab. Das ist ein Fehler, für den
unsere Partei ohne Wenn und Aber die Verantwortung trägt.

Das richtige und wichtige Eintreten für die Gleichstellung von
Homosexualität und der Einsatz gegen eine überkommene und repressive
Sexualmoral ist ein großes Verdienst der Grünen Partei in Deutschland.
Aber dieses Verdienst und die Debatten darüber sind weder der Grund,
noch können sie Begründung für inakzeptable Forderungen zur
Legalisierung von Pädophilie sein, die von einigen vorgebracht werden
konnten. Pädophile Forderungen und Debatten haben in unserer Partei
nichts zu suchen.

Das Eintreten der Grünen Partei gegen Kindesmissbrauch und das Eintreten
für die Rechte von Kindern bleiben davon unbenommen. Wir werden nicht
zulassen, dass unser Eintreten für Kinderrechte vom politischen Gegner
diskreditiert wird, weil unsere Partei in der Vergangenheit diesen
Fehler gemacht hat."


21. Mai 2013
Mitmachtage gegen Kinderarmut

Hannover. Gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern - unter diesem Motto stehen die regionalen Mitmachtage 2013. Zum Auftakt der diesjährigen landesweiten Aktionen am 1. Juni 2013 hat Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt den Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern als ein zentrales Anliegen der Landesregierung hervorgehoben.

„Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist von Armut bedroht. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen", so Ministerin Rundt. Hier sei die ganze Gesellschaft gefordert. „Mit den regionalen Mitmachtagen wollen wir das Thema überall im Land wieder ganz nach oben auf die Themenliste bringen: in den Rathäusern, Verbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen."

Die Landesregierung unterstützt auf Antrag besondere Aktionen gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern mit bis zu 2.000 Euro pro Aktion. „Wir setzen auf die Stärke der Gemeinschaft und fördern engagierte Menschen, die in ihren Gemeinden, Städten oder Stadtteilen Bündnisse gegen Kinderarmut gründen oder ausbauen und gemeinsam Aktionen für Kinder und ihre Eltern auf den Weg bringen", so die Ministerin.

Die Maßnahmen können vielfältig sein und sollen insbesondere Kindern aus benachteiligten Familien integrative Teilhabemöglichkeiten eröffnen, ihnen Wissen und Fertigkeiten vermitteln, die sie im Alltag langfristig stärken. Nicht zuletzt sollen sie den Kindern auch Spaß machen.

Der Aktionszeitraum geht vom 1. Juni bis 20. Oktober 2013. Die Antragstellung ist ab dem 22. Mai 2013 möglich.

Unter www.aktionen-gegen-kinderarmut.de gibt es weitere Informationen und eine Aktionslandkarte, in die sich Interessierte und Akteure eintragen können. Wer selbst Unterstützung anbieten möchte, kann sich hier schnell einen Überblick über die Aktionen und Ansprechpartner vor Ort verschaffen.


15. Mai 2013
Ein Jagdterrier ist entsetzt

Ich bin es. Der leidgeprüfte Jagdterrier Mike Tjaden, der heute nicht die “Wilhelmshavener Zeitung” liest, sondern mir selbst jeden Wunsch von meinen treuen Augen ab, der immer noch nicht in Erfüllung gegangen ist, obwohl es vor zweieinhalb Jahren danach aussah.

Damals wäre mein Herrchen, dieser Heini Heinz-Peter Tjaden, beinahe in eine katholische Kirche in Münster gegangen, um bei der Taufe von zwei Kindern dabei zu sein. Sogleich riss ich aus und rannte nach Lüdinghausen, wo mir eine Frau begegnete, die ich im richtigen Moment traf. Diese Frau hieß Martina Große-Feldhaus und war Verfahrensbeiständin an Familiengerichten. Der berichtete ich von der drohenden Tauf-Gefahr.

Ich passe auf, 15. Mai 2013


12. Mai 2013
So viele Pflegeeltern wie möglich?

Das “Neue Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) kann noch so viele Seiten haben, vieles ist einseitig. Wie heute der Artikel “Verunsicherten Kindern sichere Umgebung bieten – Jugendamt. In Wilhelmshaven fehlen viele Pflegefamilien, die fremde Kinder dauerhaft bei sich aufnehmen wollen”. Zitiert wird in diesem Bericht Claudia Feit vom Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt. Erst einmal mit dem Satz: “So viele wie möglich.” Diese Aussage bezieht sich auf die Zahl der Pflegeeltern, die in Wilhelmshaven erforderlich ist. So viele wie nötig, wäre wohl eine klügeres Ziel.

Dann in dieser Passage: “Als erstes kamen zwei Geschwister zu Familie Ommen. Sie waren ein und sieben Jahre alt. Eigentlich werden Geschwister nicht in derselben Pflegefamilie untergebracht. Das ältere Kind habe in diesen Fällen häufig bereits Verantwortung für das Jüngere und die Rolle des Beschützers übernommen. ´Diese ungesunde Struktur muss aufgebrochen werden, damit sich die Kinder emotional entwickeln können´, erklärt Claudia Feit. Anders hätten die Pflegeeltern kaum eine Chance, an die Kinder heranzukommen.”

Aufruf zu Gesetzesbruch?, 11. Mai 2013


30. April 2013
Nicht in Lebensgefahr - an der Nordsee

Was haben sie in Münster alles zusammen geschwafelt. Die beiden Kinder (ein Fünfjähriger und eine Dreijährige) seien bei der Mutter in Lebensgefahr. Kommissar Internet kann nichts Sachdienliches beitragen, damit sich diese Geschichte zum Guten wendet. Das hat vor gut einem Jahr sogar ein Gutachter in einem Schriftsatz für das Familiengericht von Münster so festgehalten, weil viele so genannte Experten gern fixieren, was ein Jugendamt ihnen vorgesagt hat. Auch für Nachplappern gibt es schließlich Geld, da kann man ruhig wichtige Daten so durcheinander würfeln, dass jedes Spielcasino sagen würde: “Sie halten sich entweder an die Regeln – oder Sie fliegen hier raus.” Doch das Jugendamt von Münster ist kein Spielcasino…

Viel behauptet, 30. April 2013
24. April 2013
Familiengerichte produzieren Justizopfer

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass Mängel, Versäumnisse, Fehlentscheidungen, grobe Ungerechtigkeiten, sprachliche Entgleisungen in familiengerichtlichen Verfahren keine Folgen haben. „Wir beobachten immer wieder, dass in familienrechtlichen Verfahren Justizopfer entstehen. Das wird hingenommen, übergangen, quasi als Kollateralschaden im Zusammenhang von Trennung und Scheidung.“, kritisiert der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler. Der im ISUV-Blog dargestellte Fall eines Mannes und die anschließende Diskussion zeigen, dass dieser Fall kein Einzelfall ist.

Interessenverband Unterhalt und Familienrecht, 19. April 2013

23. April 2013
Pressemitteilung: Seifenblasen für die Liebe

FRANKFURT AM MAIN - Die meisten Menschen wissen nichts über Eltern-Kind-Entfremdung und feindlich-aggressive Elternschaft, bis sie sie selbst erfahren. Deshalb veranstaltet die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main am Samstag, dem 27. April um 14:00 Uhr auf der Hauptwache in Frankfurt am Main einen Bubbles-of-Love-Event, Seifenblasen als Zeichen der Liebe werden aufsteigen.

Diese symbolische Aktion des Seifenblasens macht auf den bevorstehenden jährlichen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung, weltweit begangen am 25. April und auch als Parental Alienation Awareness Day (PAAD) bezeichnet, aufmerksam. Nicht nur eine Trennung oder Scheidung an sich kann zu Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation) führen, sondern insbesondere auch ein feindselig-aggressives Elternverhalten z. B. durch elterliches Schlecht-Reden über den anderen Elternteil, erläutert die Selbsthilfegruppe.

Mit den Seifenblasen als Zeichen der Liebe soll ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass Kinder auch nach Trennung und Scheidung ihre beiden Elternteile lieben und umgekehrt.

Interessierte könnte bei dieser Aktion ebenfalls mitmachen und Seifenblasen auf den Weg schicken. Teilnehmer/innen der Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main informieren über Eltern-Kind-Entfremdung und ihre Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Regelmäßige Gruppentreffen jeweils am 1. Montag im Monat um 18:30 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle Frankfurt, Jahnstr. 49.

Weitere Infos unter http://www.bubblesofloveday.com/ , teilweise auch in deutsch.

20. April 2013
Chantal: Nur Pflegevater vor Gericht

Der Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg kommt jetzt vor Gericht. Das Landgericht Hamburg eröffnet das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen allerdings nur gegen den Pflegevater, nicht aber gegen die Pflegemutter des Mädchens. Wann der Prozess beginnt, steht noch nicht fest.

NDR, 16. April 2013

8. April 2013
Bekommt Wilhelmshaven den Bildungshafen?

In Berlin platzen die Schulen aus den sanierungsbedürftigen Mauern. Die Schülerzahl steigt weiter. Viele Kinder werden in den nächsten acht Jahren Unterricht in Containern bekommen. Sagt die Bildungsverwaltung im März
2013.

Container-Unterricht wird immer mehr zum Bildungsstandard. Jede dritte Schule in Deutschland muss bereits Blechbehälter aufstellen, damit die Kleinen nicht zu Straßenkindern werden.

Das ist die Chance für den JadeWeserPort in Wilhelmshaven, 8. April 2013


9. März 2013
Wenn Tote neben Kindern sitzen

Der Frage, welche psychischen Schäden Kinder davontragen, wenn sie mit diesem “Entschlafenenwesen” konfrontiert werden, haben sich dagegen schon viele gewidmet. Denn diese Toten werden nicht etwa im Jenseits in die Neuapostolische Kirche aufgenommen, sondern dreimal im Jahr im Diesseits bei speziellen Veranstaltungen dieser Glaubensgemeinschaft. Sogar der tote Luther soll im 19. Jahrhundert bei einem dieser “Entschlafenengottesdienste” vorbeigeschaut haben, weil er nicht länger evangelisch sein wollte.

Jugendämter sollten sich das einmal anschauen, 9. März 2013


3. März 2013
Die Schnepfe und Mütterchen Hannelore

Die Bundesfamilienministerin ist zweifellos eine alte Schnepfe, die zur Generation "Hirn ausschalten - dann reden" gehört, während Mütterchen Hannelore, die vorigen Sonntag ebenfalls bei Günther Jauch war, das Betreuungsgeld lieber für Kindertagesstättenplätze ausgeben würde, die in Köln gerade auf Rheinschiffen entstehen. Denn ab 1. August 2013 gibt es zwar einen Rechtsanspruch auf solche Einrichtungen, aber nirgendwo steht, dass die Kleinen nicht ertrinken dürfen. Die Jauch-Frage, warum die Familienpolitik nicht zu einer steigenden Kinderzahl führt, konnten deshalb weder Schnepfe noch Mütterchen beantworten. Sie starteten nicht einmal Erklärungsversuche, wie Unvereinbarkeit von Beruf und Sex (außer bei Prostituierten).

Blog dir deine Meinung, 3. März 2013

24. Februar 2013
Wer hat diesen Kommentar geschrieben?

Das Land Hessen, die Eltern des 14-Jährigen und Adrian bereiten sich auf die Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht vor. Dafür werden Informationen gesammelt. In den Focus gerät immer wieder die Verfahrensbeiständin des Jungen und eine Schulamts-Mitarbeiterin. Die Verfahrensbeiständin ist seit dem 13. Januar 2011 im Amt und soll eigentlich die Interessen von Adrian vertreten. Dem Schulamt hat das Landgericht Darmstadt schwere Vorwürfe gemacht.

Hier weiterlesen, 24. Februar 2013


15. Februar 2013
Aus dem Nähkästchen geplaudert

Alle nachstehenden (gesicherten) Forenbeiträge aus unterschiedlichen Laienforen können der Autorenschaft einer bestimmten Verfahrensbeiständin und Familienhelferin aus Südhessen zugeordnet werden. Nach eigenen Angaben auf ihrer Homepage erhält die Frau weiterhin Aufträge von Jugendämtern und Familiengerichten aus der Region. Nach meinem Wissen ist ihre Internetbeschäftigung den Ämtern und Behörden dort bekannt.

Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen, 15. Februar 2013


10. Februar 2013
Mutter und Beistand werden bewacht

Während der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster hat ein Sicherheitsbeamter im Saal gesessen, weil er von der Richterin darum gebeten worden ist. Als ich die Richterin darauf hinwies, dass sie sich in ihrer Zusammenfassung des Falles getäuscht hatte, weil sie bei der Gefährdungsmeldung vom 23. September 2009 ausgegangen war, lüftete der Rechtsvertreter der Stadt Münster kurz einen Aktendeckel und behauptete, in der Akte befinde sich ein Antrag vom 23. September 2009. Den wollte die Richterin gar nicht sehen. Auf meinen Einwand reagierten weder der Jugendamtsmitarbeiter noch der städtische Rechtsvertreter. Sie blieben sogar stumm, als ich sagte: “Das ist eine Fälschung.”…

Vor Gericht und in Münster, 10. Februar 2013


3. Februar 2013
Wenn Frauen Kinder missbrauchen

Es ist inzwischen Allgemeinwissen, dass Männer und Jungen "die Täter" sind, Frauen und Mädchen hingegen "die Opfer", die stark gemacht und durch Quoten gefördert werden müssen. Kindesmissbrauchsopfer, die von einem Mann sexuell ausgebeutet wurden, stoßen oftmals auf Unglauben und Ablehnung. Kindesmissbrauchsopfer einer Frau tun dies fast immer.

Deutschlandradio, 31. Januar 2013

31. Januar 2013
Gemeinsames Sorgerecht nicht verheirateter Eltern

Der Bundestag hat heute in 2. und 3. Lesung den von der christlich-liberalen Koalition eingebrachten Gesetzentwurf zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern verabschiedet. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andrea Voßhoff:

„Die Neuregelung der elterlichen Sorge ist gerecht und ausgewogenen. Die gemeinsame Sorge für das Kind ist künftig auch bei nicht miteinander verheirateten Eltern das gesetzliche Leitbild. Die Rechte lediger Väter werden damit deutlich gestärkt. Die Kritik von Väterverbänden ist daher nicht nachvollziehbar.

Von der Neuregelung werden aber vor allem die Kinder profitieren. Denn sie haben ein Recht auf Mutter und Vater. Wir sind der Überzeugung, dass es für Kinder in der Regel am besten ist, wenn beide Elternteile gemeinsam Verantwortung für ihre Erziehung und Entwicklung übernehmen. Daher haben wir im Gesetz verankert, dass Mutter und Vater die elterliche Sorge immer dann gemeinsam ausüben, wenn dies dem Kindeswohl nicht erwiesenermaßen widerspricht."

Pressedienst der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 31. Januar 2013


30. Januar 2013
Schmerzensgeld auch noch nach Jahrzehnten

Osnabrück. Ein Opfer von sexuellem Missbrauch kann auch heute noch Ansprüche auf Schmerzensgeld erfolgreich geltend machen, obwohl die Taten bereits Jahrzehnte zurückliegen. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil der 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück vom 29. 12. 2010 zum Aktenzeichen 12 O 2381/10 bestätigt. Die landgerichtliche Entscheidung ist auf der Homepage www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de unter „Entscheidungen" nach Eingabe des Aktenzeichens vollständig abrufbar.

Der 1976 geborene Kläger hat wegen Kindesmissbrauchs erfolgreich ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.500,- € gegen den heute 75-jährigen Beklagten geltend gemacht. Der Beklagte, der der Nachbar der klägerischen Großeltern war, missbrauchte den minderjährigen Kläger im Frühjahr 1988 und Anfang 1990.

Obwohl die zivilrechtliche Klage erst 2008 erhoben worden ist, ist der Schmerzensgeldanspruch noch nicht verjährt gewesen, wie das Landgericht Osnabrück erstinstanzlich ausgeführt hat. Diese Rechtsansicht, der sich in dem vom Beklagten angestrengten Berufungsverfahren das Oberlandesgericht Oldenburg angeschlossen hatte, hat jetzt auch der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt, Urteil vom 04.12.2012, Aktenzeichen VI ZR 217/11. 


Schadensersatzansprüche verjähren zwar 3 Jahre nach Kenntnis des Verletzten von dem Schaden. Bei minderjährigen Opfern, deren gesetzlichen Vertretern die Vorfälle nicht bekannt sind, beginnt die Frist für die Kenntnis frühestens mit Eintritt der Volljährigkeit des Opfers (so die bis 2002 geltende Rechtslage). Die für den Beginn der Verjährung erforderliche Kenntnis des Geschädigten kann aber fehlen, solange dieser infolge einer durch die Verletzung erlittenen retrograden Amnesie keine Erinnerung an das Geschehen hat.

Der Kläger hat mit einem Sachverständigengutachten beweisen können, dass er aufgrund einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung direkt nach den Vorfällen (und damit auch bei Eintritt seiner Volljährigkeit) das Geschehen komplett verdrängt hatte. Erst als die Schwester dem Kläger im April 2005 berichtete, dass sie auch von dem Beklagten sexuell missbraucht worden sei, habe der Kläger wieder Kenntnis von den Ereignissen erlangt. Erst 2005 begann also die dreijährige, kenntnisabhängige Verjährung zu laufen, so dass bei Erhebung der Klage im Jahr 2008 die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen war. 


21. Januar 2013
Deutschland liebt seine Kinder nicht

Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Nur etwa jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) stufte 2012 seine Heimat noch als kinderfreundlich ein, zwei Jahre zuvor war es noch etwa jeder fünfte (21 Prozent). Das teilte die Stiftung für Zukunftsfragen am Montag in Hamburg mit.

BZ, 21. Januar 2013

13. Januar 2013
Jugendamt entführt Mädchen - Vater soll zahlen

Ende November fühlt sich Apinya in der Schule schlecht. Aber statt den Vater zu holen, rufen Lehrer das Jugendamt. Ihr Vorwurf: „Mangelnde Gesundheitsfürsorge“. Apinya landet in einer Pflegefamilie!

Bild-Zeitung, 10. Januar 2013

6. Januar 2013
Analyse eines Gutachtens

Was ich hier schreibe, weiß auch der Gutachter T. aus Drensteinfurt. Nach jeder Folge bekommt er eine mail von mir. Darauf reagiert er allerdings nicht. Was ich verständlich finde, denn eine Rechtfertigung für seine Ausführungen wird er wohl kaum finden können, denn die Widersprüche zwischen Gutachten, Gerichtsbeschluss und Brief des Jugendamtes an die Mutter vom 27. Dezember 2012 sind so groß, dass sie unmöglich überbrückt werden können.

In so einer Art Zusammenfassung schreibt der Gutachter, dass die Mutter seine Arbeit erschwert habe, weil sie eine Mitwirkung verweigerte: “Eine Einschätzung ihrer Persönlichkeit ist somit dem Unterzeichner nicht möglich.” Deswegen könne er nur Mutmaßungen anstellen, “was jedoch ethisch und fachlich bedenklich ist”. Wer daraus schließt, dass diesem Gutachter dann auch die Beantwortung der Fragen des Familiengerichtes zum zukünftigen Umgang von Mutter und Kind unmöglich sein muss, der irrt sich allerdings. Noch schlimmer: Anschließend macht er genau das, was er angeblich selbst unethisch findet.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Aufgelesen 2012


30. Dezember 2012
14-Jähriger gewinnt gegen das Land Hessen

Das Land Hessen hat vor dem Landgericht in Darmstadt gegen einen 14-Jährigen aus Groß-Gerau verloren. Die Richter warfen einer Sachbearbeiterin des zuständigen Schulamtes gesetzeswidriges Verhalten, die Verfolgung gesetzesfremder Zwecke und Willkür vor. Auch die Leiterin der Schule, die der Junge besucht hatte, habe nur ein Ziel verfolgt: Druck auf die Eltern ausüben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall Adrian aus Groß-Gerau, 30. Dezember 2012


22. Dezember 2012
Muss man als Familienrichterin in Münster nicht einmal lesen können?

Da beschäftige ich mich seit fünf Jahren mit Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern, berate Eltern, helfe ihnen, so gut ich kann, obwohl ich mir gelegentlich auf nichts mehr einen Reim machen kann, weil sich sogar Scharlatane als Experten aufspielen dürfen – wenn man mir aber schon im Dezember 2007 verraten hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich mich auch nie gewundert. Was ich jetzt weiß, ist: Bekommt man eine Richterstelle am Familiengericht von Münster, muss man nicht einmal lesen können. Man macht, was das Jugendamt sagt – und gut ist.

Ein Gutachten und ein Beschluss, 22. Dezember 2012


20. Dezember 2012
Sexueller Missbrauch: Von Schule vertuscht

Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium ist offenbar ein Missbrauchsfall unter den Teppich gekehrt worden. Ein heute 29-Jähriger, der sich derzeit am Landgericht München I wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von vier Buben verantworten muss, soll sich bereits vor mehr als zehn Jahren an der Neuhauser Schule an einem drei Jahre jüngeren Mitschüler vergangen haben. Dabei bedrohte Felix S. den Jungen mit einem Messer. In den Schulakten ist der Fall nicht dokumentiert, und die damalige Direktorin und eine Klassenleiterin konnten sich vor Gericht angeblich nicht mehr an die Tat erinnern.

Süddeutsche Zeitung, 19. Dezember 2012

13. Dezember 2012
Auf Massentierhaltung folgt Massenschülerhaltung

So mancher Sechs- oder Siebenjährige legt bis zur Schule schon mehr Kilometer zurück als Mami oder Papi auf dem Weg zur Arbeit. Machen die Politikerinnen und Politiker so weiter, folgt auf die Massentierhaltung die Massenschülerhaltung – und in keinem kleinen Gemeinwesen hört man mehr Kinder, die in der Pause auf einem Schulhof spielen. Alles, was mit Bildung zu tun hat, wird ausgelagert. Hoffentlich haben Politikerinnen und Politiker nicht noch mehr auf Lager.

Der Kästner-Wähler, 13. Dezember 2012


8. Dezember 2012
Gemeinsames Sorgerecht nichtehelicher Eltern: Letzte Hürde genommen

Der Rechtsausschuss des Bundestags sieht die letzte Hürde für ein gemeinschaftliches Sorgerecht nichtverheirateter Eltern ausgeräumt. Stephan Thomae, Sorgerechtsexperte der FDP, sagte unserer Zeitung am Freitag: „Auch die Vorbehalte gegen die sechswöchige Einspruchsfrist der Kindsmutter sind entkräftet. Es ist ausreichend, wenn die Mutter einen kurzen schriftlichen Hinweis gibt, welche Kindeswohl gefährdenden Gründe dagegen sprechen könnten, dem Vater das Mitsorgerecht zu erteilen. Es bedarf keiner ausgefeilten Widerspruchsbegründung.“ Es sei dann Aufgabe des Familienrichters zu entscheiden, ob er Ermittlungen zu den von der Mutter angegebenen Gründen aufnimmt.

Stuttgarter Nachrichten, 7. Dezember 2012


6. November 2012
Dieser Kindergarten braucht Vorhängeschlösser

Im Sankt-Sebastian-Kindergarten gibt es vier Gruppen. Betreut werden dort 95 Kinder. Für die hat der Kindergarten sechs Erzieherinnen. Auch sonst herrscht Mangel. Den bekämpft seit dem 4. Februar 2003 ein Förderverein, der um Spenden ab 10 Euro monatlich bittet. Diesem Verein wird Kommissar Internet beitreten. Dann hat dieser Kindergarten nicht nur Geld für einen Schlüssel, sondern für mehrere Vorhängeschlösser…

Eine großzügige Spende von Kommissar Internet, 6. November 2012


3. November 2012
Jugendamt schreitet nicht ein

Für ihn sei es "befremdlich und nicht nachvollziehbar", dass das Jugendamt bislang nicht eingeschritten sei, sagte Behnk. Die Bilder eines vom WDR in der Vorwoche ausgestrahlten Beitrags über "Neue Gruppe der Weltdiener" habe deutlich gezeigt, dass die Kinder in der Sekte abgeschottet leben müssten und sich dadurch nicht normal entwickeln könnten.

In Franken, 2. November 2012

29. Oktober 2012
Nabelschnur ordentlich aufwickeln?

Die Familienzentren in Wilhelmshaven machen eine tolle Arbeit - aber am 5. November 2012 von 16 bis 18 Uhr bitte nicht in Kinderzimmern. Bei der Veranstaltungsankündigung frage ich mich als Erstes: Was ist eigentlich eine Fachkraft für frühkindliche Erziehung? Bringt die gerade Geborenen bei, wie man die Nabelschnur ordentlich aufwickelt? Wie dem auch sei. Ulla Willms soll eine sein. Die hält im Familienzentrum Süd einen Vortrag mit dem Thema "Chaos im Kinderzimmer". "Wie und wann entsteht Unordnung und warum nervt sie die Eltern so?" ist eine der Fragen, die sie beantworten will.
Szene Wilhelmshaven, 29. Oktober 2012

24. Oktober 2012
Fühlt sich das Kind nun wohl oder nicht?

Martina G.-F. schrieb in jenem Fax, dass es nach Auskunft von Frau N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim “nunmehr Pflegeeltern” für N. gebe. N. reagiere “positiv auf die Pflegeeltern”.

Der Gutachter, den Sie, Frau St,, in Ihrem Beschluss vom 15. Juli 2012 zitieren, berichtet dagegen, dass N. ihre Pflegeeltern von Anfang an heftig abgelehnt habe.

Mail an Familiengericht von Münster und an den Oberbürgermeister, 24. Oktober 2012

22. Oktober 2012
Jugendamt und Caritas zum Facharzt?

Die Mutter aus Münster, die am 29. September 2012 eine Wohnung in Wilhelmshaven gefunden hat, leidet nicht mehr unter Schlafstörungen. Denn das Jugendamt Münster-Kinderhaus ist so weit weg, dass diese Parallelwelt immer mehr verblasst. In Erinnerung bringt sich der nicht mehr zuständige Mitarbeiter allerdings immer noch mit Anträgen, die auf Wahrnehmungsstörungen beruhen.

Kommissar Internet begrüßt Antrag, 22. Oktober 2012

14. Oktober 2012
Eltern empört über Psychoterror

“Das ist ein Blender.” Hat mich soeben eine Mutter aus Wilhelmshaven angerufen. Sie berichtet von Psychoterror, Einzelgesprächen und von einem Arbeitsgerichtsprozess, den er gegen eine Erzieherin verloren hat. Auch er ist wieder da: Der von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zum 31. März 2011 entlassene Geschäftsführer Matthias Lange. Der nach seiner Entlassung in eine Suchtklinik in Lüneburg wechselte und dann gen Norden strebte – und zwar nach Wilhelmshaven, wo er seit einem halben Jahr Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) ist.

Von Psychoterror bis Mobbing, 14. Oktober 2012

5. Oktober 2012
Wilhelmshaven als kinderfreundliche Stadt
“Wir machen Wilhelmshaven zur kinderfreundlichsten Stadt von Deutschland.” Schreibt eine Mutter aus Schleswig-Holstein bei Facebook. Nach zwölf Jahren will sie ihren Jungen wiederhaben, der ihr im Säuglingsalter in einer Lüneburger Psychosekte weggenommen worden ist, die sich seit der Gründung im Jahre 1993 auf die Zerstörung von Familien spezialisierte. Diesen Vorwurf erhob ich bereits 2009, doch niemand glaubte mir. Der Leiter der Einrichtung verklagte mich mehrfach vor dem Landgericht in Hamburg, das erste Verfahren gewann er noch zu 75 Prozent, dann landete er dreimal auf der Nase. Erst als bei der Trägerin die Geschäftsführung wechselte, wurde meine Auffassung geteilt, der Leiter der Einrichtung wurde im Juli 2011 entlassen.

Mütter ziehen um

30. September 2012
Familiengericht von Münster fasst zynischen Beschluss

Den jüngsten Beschluss des Familiengerichtes von Münster in der Familiensache S. kann Kommissar Internet nur noch als Ausdruck blanken Zynismus´ werten. Der Beschluss stammt vom 18. Juli 2012. Die Mutter darf ihre inzwischen dreijährige Tochter weiterhin nicht sehen, erlassen worden ist ein Umgangsverbot bis zum 31. März 2013. Die Kleine lebt seit dem 1. April 2011 in einer Pflegefamilie, ist vor über drei Jahren von ihrem mittlerweile fünfjährigen Bruder getrennt worden, weil er für sie eine Gefahr dargestellt haben soll. Außerdem soll das Mädchen als Baby Probleme bei der Nahrungsaufnahme gehabt haben, was eine Familienhelferin von damals gegenüber Kommissar Internet in einem persönlichen Gespräch bestritten hat, das in einem Supermarkt von Münster bei einer zufälligen Begegnung geführt wurde. Auch ein ärztliches Attest steht in krassem Gegensatz zu dieser Behauptung. Dieses Attest wurde von einem Kinderarzt an dem Tag ausgestellt, an dem der Mutter das Mädchen im Gerichtssaal weggenommen wurde. Das war am 24. September 2009.

Kommissar Internet verordnet Richterin und Gutachter Ritalin, 30. September 2012

3. September 2012
Jugendamt von Münster will nicht zahlen
Münster-Kinderhaus - 13 Monate hat Anja Schmidt auf ihr Elterngeld gewartet. Den ersten Antrag hatte sie am 13. Juli 2011 gestellt. Doch das Jugendamt der Stadt Münster hatte sich geweigert zu zahlen. Der Fall ging bis vor das Sozialgericht. Erst in dieser Woche hat die Stadt Münster den Anspruch anerkannt. Töchterchen Kira, am 29. Juni 2011 geboren, ist inzwischen 13 Monate alt und läuft schon.
Westfälische Nachrichten, 16. August 2012



26. August 2012
Stur - sturer - Ostwestfalen

In Münster werden originelle “Tatort”-Folgen gedreht, auch eine erfolgreiche Krimi-Serie kommt aus dieser Stadt und Preußen Münster hat soeben Werder Bremen aus dem Pokal geworfen – und dann gibt es dort noch das Jugendamt und das Familiengericht. Oberbürgermeister Markus Lewe hat Ende 2010 darauf hingewiesen, dass in seiner Stadt alles etwas länger dauere, dafür aber stets erfolgreich ende. Da ist die Tochter einer Mutter bereits seit über einem Jahr, der Junge seit mehr als einem halben Jahr weg gewesen, obwohl eine Gutachterin den jahrelangen Entzug beider Kinder gar nicht in Erwägung gezogen hatte.

Nun hat das Familiengericht von Münster einen zweiten Gutachter eingeschaltet (Az. 57 F 167/10), die Mutter verweigerte eine erneute Begutachtung. Darf sie, entschied das Gericht am 18. Juli 2012, denn niemand könne dazu gezwungen werden. Allerdings wird ihr die Weigerung negativ angekreidet.

Mail an Familiengericht und Psychotherapeutenkammer




15. August 2012
Hamburg: Eklatante Mängel bei Sozialen Diensten

Das Urteil über die potenzielle Pflegemutter war eindeutig: "katastrophal, unhygienisch und verwahrlost" sei ihre 2,5-Zimmer-Wohnung, es gebe "Hinweise auf zahlreiche Haustiere". So weit die Einschätzung einer vom Gericht bestellten Gutachterin. Drei Jahre später brachte das Jugendamt dennoch Pflegekinder bei der Frau unter - das alte Gutachten wurde nicht mehr berücksichtigt, ein neuer Hausbesuch fand auch nicht statt.

Hamburger Abendblatt, 14. August 2012




13. August 2012
Dozent Christoph Kusche hat es gezeigt: Lüneburg ist fast wie Russland

Als sie erfuhren, dass die Musikerinnen der Punkband Pussy Riot Angst davor haben, Putin könne ihnen die Kinder wegnehmen lassen, besichtigten sie gerade in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die Zimmer, in denen Mütter von ihrem Nachwuchs getrennt worden waren. Damit diese beim Sorgerechtsentzug nicht allzu störend wirkten. Was man auch in Russland keinesfalls Einzelhaft nennen würde, so lange sich Putin und Medwedew im Amt abwechseln.
Alles lupenrein




21. Juli 2012
Wieder ein Zuspruch

Immer wieder wird mir Zuspruch aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zuteil, die seit dem 4. Februar 2012 zur Step gGmbH Hannover (Geschäftsführer Serdar Saris, bis 1. September 2009 Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversamlung Hannover) gehört. Darüber freue ich mich natürlich. So kommentiert jetzt jemand meine kritischen Anmerkungen zur Therapiekette Niedersachsen und [...]



13. Juli 2012
Wie wissenschaftlich arbeitet dieser Sozialpädagoge?

Irgendwo in Deutschland, wahrscheinlich in der Volkshochschule Bremen, hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske am 6. Juli 2012 einen Vortrag über “Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder” gehalten. Das Muster ist immer das Gleiche, erst werden die Kinder aufgezählt, die in Familien auf gewaltsame oder fahrlässige Weise ums Leben gekommen sind, obwohl die Väter, Mütter oder Eltern als Drogenkranke von Jugendämtern und anderen sozialen Einrichtungen betreut worden sind, dann folgt Tabelle auf Tabelle mit Gewalttaten, Störungen und Krankheiten, denen Suchtstoffe zugeordnet werden, abschließend wird eine neue Drogenpolitik gefordert, wobei Stachowske angeblich auf Schuldzuweisungen verzichtet, obwohl sein Referate als Anklage aufgefasst werden können.

Ist das wissenschaftlich?, 13. Juli 2012


28. Juni 2012
Aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ins Internet: Die Namen und Adressen von Kindern!

Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.

Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.

Kriminelle Energie

14. Juni 2012
Ex-Grünen-Fraktionschef leitet Skandal-Einrichtung

Nun ist er auch Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die seit Jahren von Skandal zu Skandal eilt, mit Ruthard Stachowske bis Anfang Juli 2011 einen Sozialpädagogen beschäftigt hat, der in einer angeblich familienorientierten Drogentherapie-Einrichtung Familien zerstörte, Mütter wegsperrte und gegen den die Staatsanwaltschaft von Lüneburg ermittelt: Serdar Saris, der am 1. September 2009 als Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung zurücktrat, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Region Hannover today, 14. Juni 2012

"Familien lassen sich nicht erpressen"

Der stets gut informierten NW-Leserschaft stehen allerdings Redakteurinnen und Redakteure gegenüber, die sich nur mit den Themen auskennen, die ihnen per Pressemitteilung vorgekaut werden. Wird ebenfalls auf NW-Seite 3 jedem klar, der mehr weiß, als NW-Chefredakteur Gerd Abeldt seinem Team erlaubt. Dazu die Überschrift: "Familien lassen sich nicht erpressen." Hat Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, laut NW bei einer Fachtagung über "frühe Hilfen" in Wilhelmshaven gesagt.

Neues Wilhelmshaven, 24. Mai 2012

Erzieherin lässt Siebenjährige anspucken

Eine Erzieherin hat nach einem Medienbericht Zweitklässler in Braunschweig auf eine Mitschülerin spucken lassen. Dadurch habe die Siebenjährige nach einem Streit mit einer Klassenkameradin diszipliniert werden sollen.

Hamburger Abendblatt, 14. Mai 2012

Das Jugendamt von Münster und die Empathie

So könnte dieses Wort in jede Akte gelangt sein.

Langweiler der Woche, 10. Mai 2012

25. April 2012
Drei Babyleichen in Kühlboxen

Schrecklicher Fund in Gießen: Bei der Auflösung einer Wohnung sind drei Babyleichen gefunden worden. Sie lagen in Camping-Kühlboxen. In der Wohnung hatte eine 40-jährige Frau gelebt.

Welt online, 25. April 2012

22. April 2012
Rückkehr aus einer Parallelwelt

Jeder Tag ist irgendein Gedenktag. Der heutige ist "Tag der Erde". Auf die ich vorgestern zurückgekehrt bin. Drei Jahre lang hielt ich mich oft in einer Parallelwelt auf, die sich in Lüneburg den Namen "Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" gegeben hat. Die ist von einem Sozialpädagogen geschaffen worden. Der heißt Ruthard Stachowske, führt einen Doktortitel, bei dem er das "phil" verschweigt, belügt Gerichte und veröffentlicht im Internet Texte, die mit der Wahrheit nur wenige Berührungspunkte haben.

Blog dir deine Meinung, 22. April 2012

18. April 2012
Geschwister nach fünf Jahren vereint

Ganz fest drückt Vanessa (8) ihren Bruder Tim (6) an sich, lächelt mit ihm in die Kamera.

Das war nicht immer so: Das Jugendamt holte sie aus einer Alkoholikerfamilie, wollte sie dann trennen. Fünf Jahre kämpften die vorläufigen Pflegeeltern um die Kinder – bis die Liebe siegte.

Bild, 18. April 2012

11. April 2012
Witzige Mathe-Geschichte

Lesen ist eine schöne Freizeitbeschäftigung, Malen aber auch: Macht die siebenjährige Sarah Kodritzki aus Lübeck immer wieder gern - in diesen Osterferien besonders. Die Kleine hat ein Buch von Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, illustriert. Ist ein Mathe-Buch für kleine Kinder, die beim Lesen einer witzigen Geschichte Lust auf Rechnen bekommen.

Pressemitteilung, 11. April 2012

28. März 2012
Kind ist weg - ganz ohne Rand

Kommissar Internet schaut in jüngster Zeit immer häufiger WDR und wartet auf einen Werbespot des Jugendamtes von Münster "Das Kind ist weg - ganz ohne Rand". Der könnte so aussehen: Ein Kind wird in ein Auto gesetzt, mit quietschenden Reifen braust ein Mitarbeiter dieser Behörde davon. Letzte Einblendung der Spruch "Auf Nimmerwiedersehen".

Kommissar Internet, 28. März 2012

18. März 2012
Kein Hilfeplan für tote Mutter?

Da Hilfeplangespräche mit Toten unmöglich sind, gibt sich das Jugendamt von Verden bis heute auch keine große Mühe. Beweist ein Protokoll vom 22. August 2011, das die "fallführende Fachkraft" Bittner-Lohmann verfasst hat.

Wichernstift, 18. März 2012

4. März 2012
Babys verschwinden spurlos

Die Bilanz der anonymen Geburten und Abgaben ist verheerend. Seit 1999 fehlt von 20 Prozent der Babys jede Spur. Politiker fordern die Schließung von Babyklappen.

Welt, 4. März 2012

27. Februar 2012
Warum versagt das Kinder-  und Jugendhilfesystem?

"Hilfeschreie, die niemand hört..." Soll es nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg nicht mehr geben. Deswegen hat Günther Jauch gestern Abend einen Journalisten, einen Bezirksbürgermeister, eine Jugendamtsmitarbeiterin, eine Super-Nanny und einen ehemaligen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Familiensteller, 27. Februar 2012

22. Februar 2012
Offene mail an Wichernstift in Ganderkesee


In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht.


Familiensteller, 22. Februar 2012

10. Februar 2012
Deutschlands schrecklichste Behörde

»Unter Kindertränen auch ein Abschied vom Rechtsstaat«, war auf Plakaten und Aufklebern zu lesen. Der öffentliche Protest hessischer Familien richtete sich gegen jenen staatlichen Verwaltungsapparat, der landauf, landab durch besondere Unmenschlichkeit auffällt: Deutschlands Jugendämter!

Die Brandstifter, 10. Februar 2012

6. Februar 2012
Wollte Elfjähriger mit Auto zu Mutter in Lübeck?

Ein Junge macht mit einem Auto eine Spritztour durch Langwedel. Wollte er zu seiner Mutter in Lübeck?

Familiensteller, 6. Februar 2012

1. Februar 2012
Erst Kevin tot im Kühlschrank - dann Honorarprofessor?

Der Fall sorgte 2006 bundesweit für Entsetzen: Die Leiche des zweijährigen Kevin war vom drogensüchtigen Ziehvater in einen Kühlschrank gesteckt worden, während der Junge in den Akten als wohlauf geführt wurde. Der damalige Leiter des Jugendamts wurde an der Hochschule Bremen "geparkt" - und soll nun Honorarprofessor werden. Die Studenten sind entsetzt.

Süddeutsche Zeitung

31. Januar 2012
Kein Bett - kein Schrank

Pia Wolters, Jugendamts-Chefin Mitte – ihr Auftritt gestern vor dem Jugendhilfeausschuss sorgte für schiere Fassungslosigkeit! Sogar bei ihrem Chef  Markus Schreiber (SPD), der selbst immer stärker unter Druck gerät.

Bild, 31. Januar 2012

30. Januar 2012
Staatsanwaltschaft nimmt Jugendamt und Sozialverband ins Visier

Am 16. Januar starb Pflegekind Chantal († 11) aus Hamburg-Wilhelmsburg an einer Methadon-Vergiftung. Wer trägt die Schuld am Tod des kleinen Mädchens? Das Jugendamt des Bezirks und der zuständige Sozialverband sind jetzt im Visier der Staatsanwaltschaft.

Bild, 30. Januar 2012

27. Januar 2012
Eigenen Sohn entführt - Bewährungsstrafe für Mutter

Wegen der Entführung ihres eigenen Sohnes hat das Landgericht Düsseldorf eine geschiedene Mutter zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt: Der Grundschüler wurde 2008 in Düsseldorf mitten am Tag von der Hand der Stiefmutter weg in ein Auto gezerrt und nach Polen gebracht. Inzwischen lebt er wieder beim Vater und dessen zweiter Frau und trifft seine Mutter regelmäßig.

Rheinische Post, 25. Januar 2012



25. Januar 2012
Kindeswohlgefährdung behaupten kann üble Nachrede sein

Kurzum: Wer “ins Blaue hinein” behauptet, in einer Familie gäbe es “” und es bestünde eine “”, der kann sich wegen übler Nachrede strafbar machen – dies hat das AG Rosenheim (1 Cs 420 Js 18674/11) klar gestellt.

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf, 25. Januar 2012

14. Januar 2012
Sehr geehrte Frau Richterin Stenner,

als ich in Ihrem Vermerk über eine Anhörung des Jungen von V. S. aus Münster den Satz las "Während der ganzen Zeit war er im Spiel vertieft", fiel mir sofort das Buch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" ein. Der Kleine hat Ihnen also nicht viel erzählt. Wenn der im Spiel vertieft war, wundert mich das auch nicht sonderlich. Der Junge wird Sie nicht gehört haben...

Kommissar Internet, 14. Januar 2012

12. Januar 2012
Katholischer Pfarrer missbraucht drei Jungen

In Braunschweig hat ein Prozess gegen einen katholischen Priester begonnen. Er soll drei Jungen in 280 Fällen sexuell missbraucht haben. Der 46 Jahre alte Angeklagte ist geständig und sitzt in U-Haft.

Kölner Stadtanzeiger, 12. Januar 2012

2. Januar 2012
Kinderklau in Ferienlager?

Die Berliner Polizei warnt vor einem Ferienangebot für Kinder, das im Internet veröffentlicht wurde. Die Anzeige sei im Namen einer karitativen Einrichtung geschaltet worden, die diese Betreuung aber gar nicht anbietet. Es besteht der Verdacht auf Kindesentziehung.

Berliner Zeitung, 31. Dezember 2011

Montag, 1. Oktober 2012

Der OB-Familienmensch

Wie unabhängig sind die "Westfälischen Nachrichten"?

"Oberbürgermeister Markus Lewe ist ein Familienmensch. Das wird in seinen Reden immer wieder deutlich. In seiner Haushaltsrede gestern Abend im Rat wurde es ganz besonders deutlich."

Schreiben die "Westfälischen Nachrichten" am 20. September 2012 zur Haushaltsrede des Oberbürgermeisters von Münster. Markus Lewe setze auf "Familienförderung".

"Die Fotos ihrer beiden Kinder stehen im Bücherregal. Vera P. (37)*, eine energische Frau mit mittelamerikanischen Wurzeln, sitzt in ihrem aufgeräumten Wohnzimmer in Kinderhaus. Sie kämpft mit den Tränen. Ihr Sohn Max* (3 ½) lebt bei seinem Vater, Sophie* (1 ½) bei einer Bereitschaftspflegerin. ´Ich bin hilflos´, schluchzt sie, ´mein Sohn soll eine Gefahr für meine Tochter gewesen sein.´"

Schreiben die "Westfälischen Nachrichten" am 8. Januar 2011 über einen Fall, um den ich mich nun wieder verstärkt kümmere. Geendet hat dieser Artikel mit der Behauptung, dass mich meine eigene Familie für "etwas verwirrt" halte. Als ich dem Lokalchef nachgewiesen hatte, dass niemand aus der Redaktion mit auch nur einem einzigen Mitglied meiner Familie gesprochen hatte, wurde diese Verleumdung aus der Internet-Veröffentlichung entfernt. Meiner Mutter hätte ich diesen Artikel nicht zeigen dürfen. Warum diese Zeitung eine ganze Familie aus Wilhelmshaven in den Dreck zog, ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.

Die beiden Kinder von Vera P. sind immer noch getrennt, das Mädchen lebt inzwischen in einer Pflegefamilie, die der Mutter nach über einem Jahr immer noch unbekannt ist. Das Umgangsverbot, das verlängert wurde, begründete das Familiengericht von Münster kürzlich mit der Behauptung, die Mutter nehme die Wirklichkeit anders wahr als ihre Umgebung. Woher das Gericht diese Weisheit bezogen hat, bleibt unerfindlich - oder hat die Richterin mit allen Freunden, Bekannten, Geschwistern und sonstigen Familienmitgliedern der Mutter gesprochen?

Den Kindesentzugs-Stein ins Rollen gebracht hat eine Jugendamtsmitarbeiterin, die unerreichbar bleibt, dem jetzt zuständigen Jugendamtsmitarbeiter haben die Mutter und ich mehrere Lügen nachgewiesen. Solche Hinweise hat der Oberbürgermeister von Münster offenbar weit hinten in seinem Gedächtnis vergraben. Ob er auch meine heutige Aufforderung irgendwo vergräbt, wird man sehen. Dass er sie bekommen hat, ist mir so bestätigt worden:

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !

Vielen Dank für Ihre Nachricht: V. S. gegen Stadt Münster

Sehr geehrer Herr Oberbürgermeister,

ich fordere Sie hiermit auf, mir als Beistand von Frau S. bis Montag, 1. Oktober 2012, 12 Uhr, die ladungsfähige Adresse von Frau P. mitzuteilen, die anfangs für den Fall zuständig gewesen ist. Diese Adresse benötigen wir für einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung/einstweilige Verfügung, die wir vor einem deutschen Familiengericht außerhalb von Münster erwirken wollen.

Die mir gegenüber vor fast zwei Jahren aufgestellte Behauptung einer Jugendamtsmitarbeiterin, Post erreiche Frau P. unter der Rathaus-Adresse, hat sich seinerzeit als falsch erwiesen. Mein Brief kam nicht an. Ich benötige also offenbar eine andere Anschrift. Die von Herrn T. ist mir bekannt.

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, erwäge ich gegen Sie einen Strafantrag wegen Missachtung deutscher Gerichte.

Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com
Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Dazu auch lesen

Immer wieder Kritik an Münster

1. Oktober 2012
Ladungsfähige Adresse mitgeteilt

Der Oberbürgermeister von Münster hat mir die ladungsfähige Adresse der Jugendamtsmitarbeiterin P. mitteilen lassen.