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Montag, 14. Januar 2019

Keine Menschen

In diesem Stadtteil wohnen die
Pflegeeltern. 
Trotzdem ist alles in Ordnung

Jetzt geht es rund. Vor dem Kreistag in Osterholz kanzelt die Jugendamtsleiterin Hanna Ahrens Forscher aus Koblenz ab, die in einer Studie Missstände im Kinder- und Jugendhilfesystem festgestellt haben. Das Personal ist überlastet und wechselt zu oft, sagen die Wissenschaftler. Stimmt nicht, sagt Hanna Ahrens. 

In Gelsenkirchen stirbt ein Pflegekind. Der Junge erliegt den Verletzungen, die ihm sein 29-jähriger Pflegevater beigebracht haben soll. Keiner kontrolliert keinen, stellen die "Westfälischen Nachrichten" fest. Worüber sich der Sozialdemokrat Wolfgang Jörg als Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend im Landtag von Nordrhein-Westfalen nicht lange wundern will. "Wir brauchen dringend eine Debatte über eine Jugendhilfe, die den Menschen verpflichtet ist und nicht den Mitarbeitern", sagt er.

Obwohl laut Wolfgang Jörg Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter keine Menschen sind, entscheiden sie trotzdem ziemlich unterschiedlich. Ergibt eine kleine Anfrage der FDP im Bundestag. In Hamburg und Berlin sind Kinder, die entzogen werden, fast doppelt so lange weg aus ihrem Elternhaus wie in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.  

13. Mai 2015, Gespräch in Jever mit dem Jugendamt Friesland, der Fachbereichsleiter sagt zu mir: "Kommen Sie mir nicht mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Wissen." Mach ich nicht. Ich verlasse mich auf Hanna Ahrens...

Samstag, 3. November 2018

Schadenersatz gefordert

Wenn Eltern sich in Solingen Sorgen machen...

Über diesen Fall haben schon viele Medien berichtet: Eltern machen sich Sorgen um ihr Baby, weil es Fieber hat. Mutter und Vater fahren in eine Klinik. Das Jugendamt von Solingen nimmt den Eltern das Kind weg. Nun ist das Baby wieder zuhause und die Eltern wollen sich das "rechtswidrige Verhalten" (so der Vater) nicht gefallen lassen. Der Vater spricht sogar von "Nötigung und Erpressung" des Jugendamtes. Anfang nächster Woche soll der nächste Medienbericht folgen. Im Frühstücksfernsehen von SAT 1.


Düsseldorfer Express. 

Montag, 17. September 2018

Betr. Kreisjugendamt Viersen (IV)

Luftbild Schwalmtal.
Die Schulpolitik des Jugendamtes

"Die Gutachterin wird Ihnen nicht antworten", sagt die Mutter von O. bei ihrem zweiten Anruf.

"Ich weiß. Mir brummt gerade der Schädel wegen des Gutachtens", antworte ich. "Einiges kann ich gar nicht verstehen, weil die Gutachterin manchmal die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrscht."

Wir unterhalten uns erneut über eine Stunde lang. Die Mutter von O. freut sich, weil ich der Meinung bin, dass ein Kind auch woanders spielen darf als nur in seinem Zimmer. 

"Danke, dass Sie das sagen."

Die Mutter wundert sich aber auch.

"Wenn uns das Jugendamt vorwirft, dass wir unser Kind schlagen, warum zeigen die uns nicht an?"

"Das machen die nie. Eigentlich müsste man mit einem Strafantrag wegen Verleumdung reagieren."

Im November 2017 ist die damals sechsjährige O. fast wieder zu Hause. Das Amtsgericht von Viersen erklärt sich am 23. November 2017 für nicht zuständig. Der Anwalt der Familie Koch fordert deshalb am 29. November 2017: "Das Kind O. Kohl ist unverzüglich zu den Kindeseltern zurückzuführen."

Das Jugendamt hat inzwischen die sechsjährige O. in eine andere Schule verfrachtet und dann wieder zu ihrer bisherigen Schule gebracht. An den Arbeitsgemeinschaften Tanzen, Fußball und Hiphop nimmt die Kleine aber nicht mehr teil, weil die Pflegeeltern O. nicht zu den Kursen bringen können. Der Anwalt der Familie O. wirft dem Jugendamt vor, gar nicht für das Wohl des Kindes sorgen zu wollen, er schreibt: "Vielmehr entzieht es das Kind auch aus dem regulären Schulbesuch. Man stelle sich vor, dies hätten die Eltern getan."

O. kehrt nicht nach Hause zurück, der Fall landet vor dem Amtsgericht in Geldern. weil sich O. "bereits über zwei Monate in der Bereitschaftspflegefamilie in Straelen, d. h. in dem Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Geldern" befindet.

Die Mutter von O. und ich beenden das Telefongespräch.

"Ich bin 43", sagt sie. "Die Gutachterin ist 26."

Ich beende diesen Beitrag mit einem Zitat von Astrid Lindgren: "Da Pippi mich selbst auch sehr bewegt hat, schloss ich meinen Brief an den Verlag folgendermaßen: ´In der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren.´ Denn ich hatte ja selbst zwei Kinder, und was sollte aus denen werden - mit einer Mutter, die solche Bücher schrieb!"

Zum Beginn der Serie 

    


Freitag, 7. September 2018

Jugendamt Viersen

20. Januar 2009
Betr. Jugendamt Viersen: Vater plant eine Sammelklage

In Viersen gibt es die katholische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, die 2006 in ihrem Jahresbericht feststellt: Die Zahl der Beratungsgespräche hat in dieser Stadt gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent zugenommen. Tendenz: weiter steigend.

16. November 2008, ein Vater erscheint auf dem Polizeirevier in der Lindenstraße, der 31-Jährige macht sich Sorgen um seine Tochter, der neue Pflegevater soll grob mit ihr umgesprungen sein. Doch die Beamten erklären sich für nicht zuständig. Eine Polizistin sagt: „Kinder stecken bis zum Hals im Müll. Aber das Jugendamt kümmert sich nicht darum.“

Viersen hat knapp 76 000 Einwohner, es gibt 15 Grund-, drei Haupt-, zwei Real- und eine Gesamtschule, drei Gymnasien, ein Abendgymnasium, sechs Förderschulen, eine Landwirtschaftsschule und ein Berufskolleg. Die Tochter, um die sich der 31-Jährige Sorgen macht, nennen wir Jana. Sie lebt meistens bei der leiblichen Mutter. Die Kleine hat eine Lehrerin, die mit dem Mädchen hin und wieder das Frühstück teilt, damit Jana nicht mit knurrendem Magen am Unterricht teilnimmt.

Der Vater von Jana kennt das Jugendamt. Er sagt: „Die wollen nur ihre Macht ausspielen.“ Mit der leiblichen Mutter teilt sich der 31-Jährige das Sorgerecht. Doch: „Sie hält sich nicht an Vereinbarungen.“ Beschwere er sich darüber beim Jugendamt, heiße es: „Das haben Sie uns doch schon erzählt.“

Jana soll bald vier Geschwister haben, die bringt der neue Freund ihrer Mutter mit. „Dann will sich niemand mehr um mich kümmern, haben sie gesagt“, berichtet die Kleine ihrem Vater und weint. „Außerdem wollen sie noch ein neues Baby machen.“

Jana hat das kleinste Zimmer in der Wohnung. Hinein passen ein Schreibtisch und ein Bett. Ihre Mutter und ihr neuer Freund sitzen meistens nebenan. Vor dem Computer. „Schon als Jana ein Säugling war, habe ich mich um sie gekümmert, die Windeln gewechselt, ihr die Flasche gegeben“, sagt der Vater. Die Sorgen, die er sich macht, werden immer größer.

Deswegen macht er sich jetzt auf die Suche nach Verbündeten, die ebenfalls schlechte Erfahrungen mit dem Jugendamt von Viersen gemacht haben. Für möglich hält er: „Wir könnten eine Sammelklage einreichen.“

Der Bürgermeister von Viersen heißt Günter Thönnessen und leitet seit Oktober 2004 die Geschicke der Stadt, die derart unter Finanznot leidet, dass sie die Jugendeinrichtung „Insel“ nicht mehr bezahlen kann. Die übernimmt im Frühjahr 2008 eine private Organisation. Deren Ruf hat in jüngster Zeit ein wenig gelitten. Fragt man Günter Thönnessen nach den Gründen, erntet man: Schweigen.

Dazu passt der Eindruck des 31-Jährigen: „Man läuft hier gegen eine Wand.“

23. Februar 2010
Zwei Mitteilungen eingetroffen

Über ein Kontaktformular haben mich zwei Mitteilungen zum Jugendamt Viersen erreicht. Eine Frau S. schreibt, sie könne helfen, bietet aber keine Antwortmöglichkeit, weil sie den Empfang von mails ablehnt. Die zweite Mitteilung lautet:


„Hallo, auch ich kann ein Lied vom Jugendamt Viersen singen. Was die alles
tun, um ein Kind wegzunehmen. Hab´s selbst mitgemacht. Dem Jungen
geht es heute angeblich gut. Was nicht stimmt.

Der Junge belästig heute sogar Frauen und findet das lustig, wenn
er ihnen auf den Po haut.

Das Jugendamt hat immer einen neuen Grund gehabt, warum ich den nicht
behalten durfte. Die wollten sogar, dass mein Kinderarzt, den ich damals
hatte, vor Gericht lügt, damit sie mir den wegnehmen konnten. Aber das hat
er nicht getan. .

Dann haben sie den Gutachter Herrn Udo L. eingeschaltet und das Endergebnis war, man nahm mir den Jungen weg und das, weil ich nicht mit ja und nein geantwortet habe.

Herrn L. als Gutachter bestellen tut das Jugendamt Viersen immer. Nur dass der
Mann noch nicht mal rosa und weiß unterscheiden kann und auch nicht PVC-Boden und Nadelfilzteppich. Das kann der Mann nicht unterscheiden. Habe
leider damals zu spät ein Gegengutachten machen lassen. Der Gutachter
hat sich totgelacht über den Herrn L. Traurig, aber wahr!“

Probleme in vielen Jugendämtern

Nach dem gewaltsamen Tod des fünfjährigen Luca gibt es Kritik am Jugendamt der Stadt Viersen. Denn Berichte über Misshandlungen in der Familie waren der Behörde schon seit Monaten bekannt. Laut Friedhelm Güthoff vom Kinderschutzbund NRW gibt es in vielen Jugendämter strukturelle Probleme.

WDR, 27. Oktober 2016

7. September 2018
"Gequatscht wird sowieso"

Sagt eine Mutter am Telefon, die ebenfalls Probleme mit dem Jugendamt in Viersen hat. Ich soll ihre Geschichte erzählen. In ihrem Namen. Auf der Basis von Dokumenten, die ich demnächst bekomme. Die Mutter berichtet von sehr merkwürdigen Vorkommnissen. 

Wenn es um die Zahl der Leserinnen und Leser geht, ist dieses Jugendamt in diesem blog Rekordhalter...Weitere Informationen

Montag, 23. April 2018

Jugendamts-Krimi

Die Gesamtausgabe
als e-book.
Drei Morde und eine Schuldige?

31. Mai 2017. Bisher habe ich meine Kritik an Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern in Berichte, Kommentare und Analysen verpackt. Jetzt versuche ich es mit einem Krimi, der auf wahren Begebenheiten beruht. In Fortsetzungen schildere ich einen Fall, der für die Staatsanwaltschaft klar ist, aber nicht für den Erzähler.

Eine sechsfache Mutter soll drei Freundinnen mit Heroin umgebracht haben. Der Prozess beginnt. Die Angeklagte schweigt. Der Erzähler tritt als Zeuge auf, er ist an einem der Tatorte gewesen. Die Verhandlung wird vertagt, er taucht in die Geschichte der Angeklagten ein, die er seit zwei Jahren kennt. Vier ihrer Kinder leben in Heimen oder bei Pflegeeltern. Sie dürfen sich nicht sehen, auch das will der Erzähler ändern.

An der Donau lernt er eine Frau kennen, die auf eine unglaubliche Idee kommt, eine Idee, mit der das Jugendamt gefoppt werden kann. Wird ihr Plan klappen?

"Spannend." "Gut geschrieben." So lauten bisher die Urteile der Leserinnen und Leser. Den Fortsetzungskrimi gibt es auch als e-book.

"Die Mörderin, die unschuldig ist" Hier bestellen

"Der dunkle Informationsfluss" Hier bestellen

"Wie aus dem Gesicht geschnitten" Hier bestellen

5. Januar 2018. Ich habe die Fortsetzungsgeschichte beendet. Der Klick zur Gesamtausgabe als Print

22. April 2018. Die Gesamtausgabe als e-book. Hier bestellen 

Montag, 8. April 2013

Eltern, hört die Gutachter-Signale!

Mir ist wieder einmal schlecht

"Eingeschränkte Bindungstoleranz". Diesen Begriff aus einer Stellungnahme einer Gutachterin aus München muss ich erst einmal googeln. Worauf ein Vater, der sich 2008 in einem Forum zu Wort gemeldet hat, bereits seit geraumer Zeit verzichten kann. Er hält diesen Begriff für den dümmsten, den er jemals in einem Gutachten gelesen hat. Wenn stimmt, was er schreibt, dann ist Verständnis für diese Einschätzung durchaus angebracht. Seine Geschichte: Eine Mutter verschwindet mitsamt Kind vorübergehend von der Bildfläche, kehrt dann aber wieder zurück. Woraus ein Gutachter schließt, dass ihre Bindungstoleranz größer sei als die des Vaters. Was bedeuten könnte: Hätte der Vater das Kind entführt, wäre ihm das positiv angerechnet worden.

Dass man bei Gutachterinnen und Gutachtern mit allem rechnen muss, ist mir nach dem Studium unzähliger Gutachten durchaus bekannt. Bekannt ist mir nach dem Googeln auch, was "eingeschränkte Bindungstoleranz" bedeuten soll. Das ist: Ein Elternteil zickt herum, wenn das Kind zum anderen Elternteil will. In dem Fall, mit dem ich mich gerade beschäftige, soll das die Begründung für einen Kindesentzug sein. Nach neun Jahren bei der Mutter ist das Kind inzwischen beim Vater.

Stopp, sagt da ein anderer Gutachter, der im Internet die Gutachten seiner Kolleginnen und Kollegen analysiert - und deswegen auch schon vor Gericht gestanden hat. So einfach darf sich das kein Gericht machen. Beachtet werden müsse auch das Kontinuitätsprinzip. Heißt: Lebt ein Kind schon lange bei einem Elternteil, darf es nicht so einfach aus der vertrauten Umgebung herausgerissen werden.

Wenn sich aber Gutachter in die Flicken bekommen, vertrauen zumindest in dem Münchner Fall  alle Gerichte der Gutachterin, die den Auftrag vom Familiengericht bekommen hat. Die bescheinigt der Mutter eine "eingeschränkte Bindungstoleranz". Basta. Darüber regt sich zwar ein Lehrstuhlinhaber als Gegengutachter mächtig auf, das Oberlandesgericht entscheidet jedoch: "Der soll erst einmal beweisen, dass er qualifizierter ist als seine Kollegin." Bis dahin wäre das Kind wahrscheinlich schon 18 Jahre alt...Noch aber will es zurück zur Mutter. Wofür sich das Gericht nicht interessiert.

Wie schwankend der Boden ist, auf dem sich Gutachter bewegen, macht auch dieser Fall deutlich. Der Lehrstuhlinhaber wirft seiner Kollegin beispielsweise vor, sie verwende vornehmlich Literatur aus dem "vorigen Jahrtausend". Womit er sagen will: Was Experten vor gut 10 Jahren zu Papier gebracht haben, kann man getrost zerreißen. Was allerdings in zehn Jahren auch für die heute angewendeten Theorien gelten dürfte...Wer zu früh oder zu spät kommt, den bestrafen die Familiengerichte?

Da zwei Gutachter einschalten fast immer auch bedeutet, dass die sich nicht einig werden, kann man getrost auf Gutachten verzichten. Die Verschwendung von Geld für so genannte Sachverständige führt viel zu oft zu weiterer Geldverschwendung. Spannend wäre dieser Test: Man legt einer Richterin oder einem Richter zehn Gutachten über ähnlich gelagerte Fälle vor - und das Gericht muss sagen, welches Gutachten für den aktuellen Fall geschrieben worden ist.

In die Hose gegangen wäre dieser Test auf jeden Fall bei einem Mönchengladbacher Fall. Die wahre Geschichte: Ein Gutachter vertritt die Auffassung, dass einem Vater auch der Sohn weggenommen werden müsse, weil ihm auch schon die Tochter abhanden gekommen sei. Da staunte dieser Vater nicht schlecht: Er hatte gar keine Tochter...

Wer nun glaubt, dass dieser Gutachter nach dieser Blamage aus dem juristischen Verkehr gezogen worden ist, der irrt sich. Später nahm der von einer Mutter mehrere 1 000 Euro für die Behauptung, der Vater ihrer Kinder sei wahrscheinlich Mitglied einer Satanssekte, weil der schwarze Kleidung bevorzuge. Dafür reichten diesem Gutachter ein paar Minuten Gespräch mit der Mutter, eine Begegnung mit dem Vater war dem einfach zu mühsam...







Sonntag, 30. Dezember 2012

Aufgelesen 2012


30. Dezember 2012
14-Jähriger gewinnt gegen das Land Hessen

Das Land Hessen hat vor dem Landgericht in Darmstadt gegen einen 14-Jährigen aus Groß-Gerau verloren. Die Richter warfen einer Sachbearbeiterin des zuständigen Schulamtes gesetzeswidriges Verhalten, die Verfolgung gesetzesfremder Zwecke und Willkür vor. Auch die Leiterin der Schule, die der Junge besucht hatte, habe nur ein Ziel verfolgt: Druck auf die Eltern ausüben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall Adrian aus Groß-Gerau, 30. Dezember 2012


22. Dezember 2012
Muss man als Familienrichterin in Münster nicht einmal lesen können?

Da beschäftige ich mich seit fünf Jahren mit Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern, berate Eltern, helfe ihnen, so gut ich kann, obwohl ich mir gelegentlich auf nichts mehr einen Reim machen kann, weil sich sogar Scharlatane als Experten aufspielen dürfen – wenn man mir aber schon im Dezember 2007 verraten hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich mich auch nie gewundert. Was ich jetzt weiß, ist: Bekommt man eine Richterstelle am Familiengericht von Münster, muss man nicht einmal lesen können. Man macht, was das Jugendamt sagt – und gut ist.

Ein Gutachten und ein Beschluss, 22. Dezember 2012


20. Dezember 2012
Sexueller Missbrauch: Von Schule vertuscht

Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium ist offenbar ein Missbrauchsfall unter den Teppich gekehrt worden. Ein heute 29-Jähriger, der sich derzeit am Landgericht München I wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von vier Buben verantworten muss, soll sich bereits vor mehr als zehn Jahren an der Neuhauser Schule an einem drei Jahre jüngeren Mitschüler vergangen haben. Dabei bedrohte Felix S. den Jungen mit einem Messer. In den Schulakten ist der Fall nicht dokumentiert, und die damalige Direktorin und eine Klassenleiterin konnten sich vor Gericht angeblich nicht mehr an die Tat erinnern.

Süddeutsche Zeitung, 19. Dezember 2012

13. Dezember 2012
Auf Massentierhaltung folgt Massenschülerhaltung

So mancher Sechs- oder Siebenjährige legt bis zur Schule schon mehr Kilometer zurück als Mami oder Papi auf dem Weg zur Arbeit. Machen die Politikerinnen und Politiker so weiter, folgt auf die Massentierhaltung die Massenschülerhaltung – und in keinem kleinen Gemeinwesen hört man mehr Kinder, die in der Pause auf einem Schulhof spielen. Alles, was mit Bildung zu tun hat, wird ausgelagert. Hoffentlich haben Politikerinnen und Politiker nicht noch mehr auf Lager.

Der Kästner-Wähler, 13. Dezember 2012


8. Dezember 2012
Gemeinsames Sorgerecht nichtehelicher Eltern: Letzte Hürde genommen

Der Rechtsausschuss des Bundestags sieht die letzte Hürde für ein gemeinschaftliches Sorgerecht nichtverheirateter Eltern ausgeräumt. Stephan Thomae, Sorgerechtsexperte der FDP, sagte unserer Zeitung am Freitag: „Auch die Vorbehalte gegen die sechswöchige Einspruchsfrist der Kindsmutter sind entkräftet. Es ist ausreichend, wenn die Mutter einen kurzen schriftlichen Hinweis gibt, welche Kindeswohl gefährdenden Gründe dagegen sprechen könnten, dem Vater das Mitsorgerecht zu erteilen. Es bedarf keiner ausgefeilten Widerspruchsbegründung.“ Es sei dann Aufgabe des Familienrichters zu entscheiden, ob er Ermittlungen zu den von der Mutter angegebenen Gründen aufnimmt.

Stuttgarter Nachrichten, 7. Dezember 2012


6. November 2012
Dieser Kindergarten braucht Vorhängeschlösser

Im Sankt-Sebastian-Kindergarten gibt es vier Gruppen. Betreut werden dort 95 Kinder. Für die hat der Kindergarten sechs Erzieherinnen. Auch sonst herrscht Mangel. Den bekämpft seit dem 4. Februar 2003 ein Förderverein, der um Spenden ab 10 Euro monatlich bittet. Diesem Verein wird Kommissar Internet beitreten. Dann hat dieser Kindergarten nicht nur Geld für einen Schlüssel, sondern für mehrere Vorhängeschlösser…

Eine großzügige Spende von Kommissar Internet, 6. November 2012


3. November 2012
Jugendamt schreitet nicht ein

Für ihn sei es "befremdlich und nicht nachvollziehbar", dass das Jugendamt bislang nicht eingeschritten sei, sagte Behnk. Die Bilder eines vom WDR in der Vorwoche ausgestrahlten Beitrags über "Neue Gruppe der Weltdiener" habe deutlich gezeigt, dass die Kinder in der Sekte abgeschottet leben müssten und sich dadurch nicht normal entwickeln könnten.

In Franken, 2. November 2012

29. Oktober 2012
Nabelschnur ordentlich aufwickeln?

Die Familienzentren in Wilhelmshaven machen eine tolle Arbeit - aber am 5. November 2012 von 16 bis 18 Uhr bitte nicht in Kinderzimmern. Bei der Veranstaltungsankündigung frage ich mich als Erstes: Was ist eigentlich eine Fachkraft für frühkindliche Erziehung? Bringt die gerade Geborenen bei, wie man die Nabelschnur ordentlich aufwickelt? Wie dem auch sei. Ulla Willms soll eine sein. Die hält im Familienzentrum Süd einen Vortrag mit dem Thema "Chaos im Kinderzimmer". "Wie und wann entsteht Unordnung und warum nervt sie die Eltern so?" ist eine der Fragen, die sie beantworten will.
Szene Wilhelmshaven, 29. Oktober 2012

24. Oktober 2012
Fühlt sich das Kind nun wohl oder nicht?

Martina G.-F. schrieb in jenem Fax, dass es nach Auskunft von Frau N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim “nunmehr Pflegeeltern” für N. gebe. N. reagiere “positiv auf die Pflegeeltern”.

Der Gutachter, den Sie, Frau St,, in Ihrem Beschluss vom 15. Juli 2012 zitieren, berichtet dagegen, dass N. ihre Pflegeeltern von Anfang an heftig abgelehnt habe.

Mail an Familiengericht von Münster und an den Oberbürgermeister, 24. Oktober 2012

22. Oktober 2012
Jugendamt und Caritas zum Facharzt?

Die Mutter aus Münster, die am 29. September 2012 eine Wohnung in Wilhelmshaven gefunden hat, leidet nicht mehr unter Schlafstörungen. Denn das Jugendamt Münster-Kinderhaus ist so weit weg, dass diese Parallelwelt immer mehr verblasst. In Erinnerung bringt sich der nicht mehr zuständige Mitarbeiter allerdings immer noch mit Anträgen, die auf Wahrnehmungsstörungen beruhen.

Kommissar Internet begrüßt Antrag, 22. Oktober 2012

14. Oktober 2012
Eltern empört über Psychoterror

“Das ist ein Blender.” Hat mich soeben eine Mutter aus Wilhelmshaven angerufen. Sie berichtet von Psychoterror, Einzelgesprächen und von einem Arbeitsgerichtsprozess, den er gegen eine Erzieherin verloren hat. Auch er ist wieder da: Der von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zum 31. März 2011 entlassene Geschäftsführer Matthias Lange. Der nach seiner Entlassung in eine Suchtklinik in Lüneburg wechselte und dann gen Norden strebte – und zwar nach Wilhelmshaven, wo er seit einem halben Jahr Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) ist.

Von Psychoterror bis Mobbing, 14. Oktober 2012

5. Oktober 2012
Wilhelmshaven als kinderfreundliche Stadt
“Wir machen Wilhelmshaven zur kinderfreundlichsten Stadt von Deutschland.” Schreibt eine Mutter aus Schleswig-Holstein bei Facebook. Nach zwölf Jahren will sie ihren Jungen wiederhaben, der ihr im Säuglingsalter in einer Lüneburger Psychosekte weggenommen worden ist, die sich seit der Gründung im Jahre 1993 auf die Zerstörung von Familien spezialisierte. Diesen Vorwurf erhob ich bereits 2009, doch niemand glaubte mir. Der Leiter der Einrichtung verklagte mich mehrfach vor dem Landgericht in Hamburg, das erste Verfahren gewann er noch zu 75 Prozent, dann landete er dreimal auf der Nase. Erst als bei der Trägerin die Geschäftsführung wechselte, wurde meine Auffassung geteilt, der Leiter der Einrichtung wurde im Juli 2011 entlassen.

Mütter ziehen um

30. September 2012
Familiengericht von Münster fasst zynischen Beschluss

Den jüngsten Beschluss des Familiengerichtes von Münster in der Familiensache S. kann Kommissar Internet nur noch als Ausdruck blanken Zynismus´ werten. Der Beschluss stammt vom 18. Juli 2012. Die Mutter darf ihre inzwischen dreijährige Tochter weiterhin nicht sehen, erlassen worden ist ein Umgangsverbot bis zum 31. März 2013. Die Kleine lebt seit dem 1. April 2011 in einer Pflegefamilie, ist vor über drei Jahren von ihrem mittlerweile fünfjährigen Bruder getrennt worden, weil er für sie eine Gefahr dargestellt haben soll. Außerdem soll das Mädchen als Baby Probleme bei der Nahrungsaufnahme gehabt haben, was eine Familienhelferin von damals gegenüber Kommissar Internet in einem persönlichen Gespräch bestritten hat, das in einem Supermarkt von Münster bei einer zufälligen Begegnung geführt wurde. Auch ein ärztliches Attest steht in krassem Gegensatz zu dieser Behauptung. Dieses Attest wurde von einem Kinderarzt an dem Tag ausgestellt, an dem der Mutter das Mädchen im Gerichtssaal weggenommen wurde. Das war am 24. September 2009.

Kommissar Internet verordnet Richterin und Gutachter Ritalin, 30. September 2012

3. September 2012
Jugendamt von Münster will nicht zahlen
Münster-Kinderhaus - 13 Monate hat Anja Schmidt auf ihr Elterngeld gewartet. Den ersten Antrag hatte sie am 13. Juli 2011 gestellt. Doch das Jugendamt der Stadt Münster hatte sich geweigert zu zahlen. Der Fall ging bis vor das Sozialgericht. Erst in dieser Woche hat die Stadt Münster den Anspruch anerkannt. Töchterchen Kira, am 29. Juni 2011 geboren, ist inzwischen 13 Monate alt und läuft schon.
Westfälische Nachrichten, 16. August 2012



26. August 2012
Stur - sturer - Ostwestfalen

In Münster werden originelle “Tatort”-Folgen gedreht, auch eine erfolgreiche Krimi-Serie kommt aus dieser Stadt und Preußen Münster hat soeben Werder Bremen aus dem Pokal geworfen – und dann gibt es dort noch das Jugendamt und das Familiengericht. Oberbürgermeister Markus Lewe hat Ende 2010 darauf hingewiesen, dass in seiner Stadt alles etwas länger dauere, dafür aber stets erfolgreich ende. Da ist die Tochter einer Mutter bereits seit über einem Jahr, der Junge seit mehr als einem halben Jahr weg gewesen, obwohl eine Gutachterin den jahrelangen Entzug beider Kinder gar nicht in Erwägung gezogen hatte.

Nun hat das Familiengericht von Münster einen zweiten Gutachter eingeschaltet (Az. 57 F 167/10), die Mutter verweigerte eine erneute Begutachtung. Darf sie, entschied das Gericht am 18. Juli 2012, denn niemand könne dazu gezwungen werden. Allerdings wird ihr die Weigerung negativ angekreidet.

Mail an Familiengericht und Psychotherapeutenkammer




15. August 2012
Hamburg: Eklatante Mängel bei Sozialen Diensten

Das Urteil über die potenzielle Pflegemutter war eindeutig: "katastrophal, unhygienisch und verwahrlost" sei ihre 2,5-Zimmer-Wohnung, es gebe "Hinweise auf zahlreiche Haustiere". So weit die Einschätzung einer vom Gericht bestellten Gutachterin. Drei Jahre später brachte das Jugendamt dennoch Pflegekinder bei der Frau unter - das alte Gutachten wurde nicht mehr berücksichtigt, ein neuer Hausbesuch fand auch nicht statt.

Hamburger Abendblatt, 14. August 2012




13. August 2012
Dozent Christoph Kusche hat es gezeigt: Lüneburg ist fast wie Russland

Als sie erfuhren, dass die Musikerinnen der Punkband Pussy Riot Angst davor haben, Putin könne ihnen die Kinder wegnehmen lassen, besichtigten sie gerade in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die Zimmer, in denen Mütter von ihrem Nachwuchs getrennt worden waren. Damit diese beim Sorgerechtsentzug nicht allzu störend wirkten. Was man auch in Russland keinesfalls Einzelhaft nennen würde, so lange sich Putin und Medwedew im Amt abwechseln.
Alles lupenrein




21. Juli 2012
Wieder ein Zuspruch

Immer wieder wird mir Zuspruch aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zuteil, die seit dem 4. Februar 2012 zur Step gGmbH Hannover (Geschäftsführer Serdar Saris, bis 1. September 2009 Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversamlung Hannover) gehört. Darüber freue ich mich natürlich. So kommentiert jetzt jemand meine kritischen Anmerkungen zur Therapiekette Niedersachsen und [...]



13. Juli 2012
Wie wissenschaftlich arbeitet dieser Sozialpädagoge?

Irgendwo in Deutschland, wahrscheinlich in der Volkshochschule Bremen, hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske am 6. Juli 2012 einen Vortrag über “Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder” gehalten. Das Muster ist immer das Gleiche, erst werden die Kinder aufgezählt, die in Familien auf gewaltsame oder fahrlässige Weise ums Leben gekommen sind, obwohl die Väter, Mütter oder Eltern als Drogenkranke von Jugendämtern und anderen sozialen Einrichtungen betreut worden sind, dann folgt Tabelle auf Tabelle mit Gewalttaten, Störungen und Krankheiten, denen Suchtstoffe zugeordnet werden, abschließend wird eine neue Drogenpolitik gefordert, wobei Stachowske angeblich auf Schuldzuweisungen verzichtet, obwohl sein Referate als Anklage aufgefasst werden können.

Ist das wissenschaftlich?, 13. Juli 2012


28. Juni 2012
Aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ins Internet: Die Namen und Adressen von Kindern!

Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.

Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.

Kriminelle Energie

14. Juni 2012
Ex-Grünen-Fraktionschef leitet Skandal-Einrichtung

Nun ist er auch Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die seit Jahren von Skandal zu Skandal eilt, mit Ruthard Stachowske bis Anfang Juli 2011 einen Sozialpädagogen beschäftigt hat, der in einer angeblich familienorientierten Drogentherapie-Einrichtung Familien zerstörte, Mütter wegsperrte und gegen den die Staatsanwaltschaft von Lüneburg ermittelt: Serdar Saris, der am 1. September 2009 als Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung zurücktrat, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Region Hannover today, 14. Juni 2012

"Familien lassen sich nicht erpressen"

Der stets gut informierten NW-Leserschaft stehen allerdings Redakteurinnen und Redakteure gegenüber, die sich nur mit den Themen auskennen, die ihnen per Pressemitteilung vorgekaut werden. Wird ebenfalls auf NW-Seite 3 jedem klar, der mehr weiß, als NW-Chefredakteur Gerd Abeldt seinem Team erlaubt. Dazu die Überschrift: "Familien lassen sich nicht erpressen." Hat Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, laut NW bei einer Fachtagung über "frühe Hilfen" in Wilhelmshaven gesagt.

Neues Wilhelmshaven, 24. Mai 2012

Erzieherin lässt Siebenjährige anspucken

Eine Erzieherin hat nach einem Medienbericht Zweitklässler in Braunschweig auf eine Mitschülerin spucken lassen. Dadurch habe die Siebenjährige nach einem Streit mit einer Klassenkameradin diszipliniert werden sollen.

Hamburger Abendblatt, 14. Mai 2012

Das Jugendamt von Münster und die Empathie

So könnte dieses Wort in jede Akte gelangt sein.

Langweiler der Woche, 10. Mai 2012

25. April 2012
Drei Babyleichen in Kühlboxen

Schrecklicher Fund in Gießen: Bei der Auflösung einer Wohnung sind drei Babyleichen gefunden worden. Sie lagen in Camping-Kühlboxen. In der Wohnung hatte eine 40-jährige Frau gelebt.

Welt online, 25. April 2012

22. April 2012
Rückkehr aus einer Parallelwelt

Jeder Tag ist irgendein Gedenktag. Der heutige ist "Tag der Erde". Auf die ich vorgestern zurückgekehrt bin. Drei Jahre lang hielt ich mich oft in einer Parallelwelt auf, die sich in Lüneburg den Namen "Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" gegeben hat. Die ist von einem Sozialpädagogen geschaffen worden. Der heißt Ruthard Stachowske, führt einen Doktortitel, bei dem er das "phil" verschweigt, belügt Gerichte und veröffentlicht im Internet Texte, die mit der Wahrheit nur wenige Berührungspunkte haben.

Blog dir deine Meinung, 22. April 2012

18. April 2012
Geschwister nach fünf Jahren vereint

Ganz fest drückt Vanessa (8) ihren Bruder Tim (6) an sich, lächelt mit ihm in die Kamera.

Das war nicht immer so: Das Jugendamt holte sie aus einer Alkoholikerfamilie, wollte sie dann trennen. Fünf Jahre kämpften die vorläufigen Pflegeeltern um die Kinder – bis die Liebe siegte.

Bild, 18. April 2012

11. April 2012
Witzige Mathe-Geschichte

Lesen ist eine schöne Freizeitbeschäftigung, Malen aber auch: Macht die siebenjährige Sarah Kodritzki aus Lübeck immer wieder gern - in diesen Osterferien besonders. Die Kleine hat ein Buch von Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, illustriert. Ist ein Mathe-Buch für kleine Kinder, die beim Lesen einer witzigen Geschichte Lust auf Rechnen bekommen.

Pressemitteilung, 11. April 2012

28. März 2012
Kind ist weg - ganz ohne Rand

Kommissar Internet schaut in jüngster Zeit immer häufiger WDR und wartet auf einen Werbespot des Jugendamtes von Münster "Das Kind ist weg - ganz ohne Rand". Der könnte so aussehen: Ein Kind wird in ein Auto gesetzt, mit quietschenden Reifen braust ein Mitarbeiter dieser Behörde davon. Letzte Einblendung der Spruch "Auf Nimmerwiedersehen".

Kommissar Internet, 28. März 2012

18. März 2012
Kein Hilfeplan für tote Mutter?

Da Hilfeplangespräche mit Toten unmöglich sind, gibt sich das Jugendamt von Verden bis heute auch keine große Mühe. Beweist ein Protokoll vom 22. August 2011, das die "fallführende Fachkraft" Bittner-Lohmann verfasst hat.

Wichernstift, 18. März 2012

4. März 2012
Babys verschwinden spurlos

Die Bilanz der anonymen Geburten und Abgaben ist verheerend. Seit 1999 fehlt von 20 Prozent der Babys jede Spur. Politiker fordern die Schließung von Babyklappen.

Welt, 4. März 2012

27. Februar 2012
Warum versagt das Kinder-  und Jugendhilfesystem?

"Hilfeschreie, die niemand hört..." Soll es nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg nicht mehr geben. Deswegen hat Günther Jauch gestern Abend einen Journalisten, einen Bezirksbürgermeister, eine Jugendamtsmitarbeiterin, eine Super-Nanny und einen ehemaligen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Familiensteller, 27. Februar 2012

22. Februar 2012
Offene mail an Wichernstift in Ganderkesee


In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht.


Familiensteller, 22. Februar 2012

10. Februar 2012
Deutschlands schrecklichste Behörde

»Unter Kindertränen auch ein Abschied vom Rechtsstaat«, war auf Plakaten und Aufklebern zu lesen. Der öffentliche Protest hessischer Familien richtete sich gegen jenen staatlichen Verwaltungsapparat, der landauf, landab durch besondere Unmenschlichkeit auffällt: Deutschlands Jugendämter!

Die Brandstifter, 10. Februar 2012

6. Februar 2012
Wollte Elfjähriger mit Auto zu Mutter in Lübeck?

Ein Junge macht mit einem Auto eine Spritztour durch Langwedel. Wollte er zu seiner Mutter in Lübeck?

Familiensteller, 6. Februar 2012

1. Februar 2012
Erst Kevin tot im Kühlschrank - dann Honorarprofessor?

Der Fall sorgte 2006 bundesweit für Entsetzen: Die Leiche des zweijährigen Kevin war vom drogensüchtigen Ziehvater in einen Kühlschrank gesteckt worden, während der Junge in den Akten als wohlauf geführt wurde. Der damalige Leiter des Jugendamts wurde an der Hochschule Bremen "geparkt" - und soll nun Honorarprofessor werden. Die Studenten sind entsetzt.

Süddeutsche Zeitung

31. Januar 2012
Kein Bett - kein Schrank

Pia Wolters, Jugendamts-Chefin Mitte – ihr Auftritt gestern vor dem Jugendhilfeausschuss sorgte für schiere Fassungslosigkeit! Sogar bei ihrem Chef  Markus Schreiber (SPD), der selbst immer stärker unter Druck gerät.

Bild, 31. Januar 2012

30. Januar 2012
Staatsanwaltschaft nimmt Jugendamt und Sozialverband ins Visier

Am 16. Januar starb Pflegekind Chantal († 11) aus Hamburg-Wilhelmsburg an einer Methadon-Vergiftung. Wer trägt die Schuld am Tod des kleinen Mädchens? Das Jugendamt des Bezirks und der zuständige Sozialverband sind jetzt im Visier der Staatsanwaltschaft.

Bild, 30. Januar 2012

27. Januar 2012
Eigenen Sohn entführt - Bewährungsstrafe für Mutter

Wegen der Entführung ihres eigenen Sohnes hat das Landgericht Düsseldorf eine geschiedene Mutter zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt: Der Grundschüler wurde 2008 in Düsseldorf mitten am Tag von der Hand der Stiefmutter weg in ein Auto gezerrt und nach Polen gebracht. Inzwischen lebt er wieder beim Vater und dessen zweiter Frau und trifft seine Mutter regelmäßig.

Rheinische Post, 25. Januar 2012



25. Januar 2012
Kindeswohlgefährdung behaupten kann üble Nachrede sein

Kurzum: Wer “ins Blaue hinein” behauptet, in einer Familie gäbe es “” und es bestünde eine “”, der kann sich wegen übler Nachrede strafbar machen – dies hat das AG Rosenheim (1 Cs 420 Js 18674/11) klar gestellt.

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf, 25. Januar 2012

14. Januar 2012
Sehr geehrte Frau Richterin Stenner,

als ich in Ihrem Vermerk über eine Anhörung des Jungen von V. S. aus Münster den Satz las "Während der ganzen Zeit war er im Spiel vertieft", fiel mir sofort das Buch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" ein. Der Kleine hat Ihnen also nicht viel erzählt. Wenn der im Spiel vertieft war, wundert mich das auch nicht sonderlich. Der Junge wird Sie nicht gehört haben...

Kommissar Internet, 14. Januar 2012

12. Januar 2012
Katholischer Pfarrer missbraucht drei Jungen

In Braunschweig hat ein Prozess gegen einen katholischen Priester begonnen. Er soll drei Jungen in 280 Fällen sexuell missbraucht haben. Der 46 Jahre alte Angeklagte ist geständig und sitzt in U-Haft.

Kölner Stadtanzeiger, 12. Januar 2012

2. Januar 2012
Kinderklau in Ferienlager?

Die Berliner Polizei warnt vor einem Ferienangebot für Kinder, das im Internet veröffentlicht wurde. Die Anzeige sei im Namen einer karitativen Einrichtung geschaltet worden, die diese Betreuung aber gar nicht anbietet. Es besteht der Verdacht auf Kindesentziehung.

Berliner Zeitung, 31. Dezember 2011

Montag, 1. Oktober 2012

Der OB-Familienmensch

Wie unabhängig sind die "Westfälischen Nachrichten"?

"Oberbürgermeister Markus Lewe ist ein Familienmensch. Das wird in seinen Reden immer wieder deutlich. In seiner Haushaltsrede gestern Abend im Rat wurde es ganz besonders deutlich."

Schreiben die "Westfälischen Nachrichten" am 20. September 2012 zur Haushaltsrede des Oberbürgermeisters von Münster. Markus Lewe setze auf "Familienförderung".

"Die Fotos ihrer beiden Kinder stehen im Bücherregal. Vera P. (37)*, eine energische Frau mit mittelamerikanischen Wurzeln, sitzt in ihrem aufgeräumten Wohnzimmer in Kinderhaus. Sie kämpft mit den Tränen. Ihr Sohn Max* (3 ½) lebt bei seinem Vater, Sophie* (1 ½) bei einer Bereitschaftspflegerin. ´Ich bin hilflos´, schluchzt sie, ´mein Sohn soll eine Gefahr für meine Tochter gewesen sein.´"

Schreiben die "Westfälischen Nachrichten" am 8. Januar 2011 über einen Fall, um den ich mich nun wieder verstärkt kümmere. Geendet hat dieser Artikel mit der Behauptung, dass mich meine eigene Familie für "etwas verwirrt" halte. Als ich dem Lokalchef nachgewiesen hatte, dass niemand aus der Redaktion mit auch nur einem einzigen Mitglied meiner Familie gesprochen hatte, wurde diese Verleumdung aus der Internet-Veröffentlichung entfernt. Meiner Mutter hätte ich diesen Artikel nicht zeigen dürfen. Warum diese Zeitung eine ganze Familie aus Wilhelmshaven in den Dreck zog, ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.

Die beiden Kinder von Vera P. sind immer noch getrennt, das Mädchen lebt inzwischen in einer Pflegefamilie, die der Mutter nach über einem Jahr immer noch unbekannt ist. Das Umgangsverbot, das verlängert wurde, begründete das Familiengericht von Münster kürzlich mit der Behauptung, die Mutter nehme die Wirklichkeit anders wahr als ihre Umgebung. Woher das Gericht diese Weisheit bezogen hat, bleibt unerfindlich - oder hat die Richterin mit allen Freunden, Bekannten, Geschwistern und sonstigen Familienmitgliedern der Mutter gesprochen?

Den Kindesentzugs-Stein ins Rollen gebracht hat eine Jugendamtsmitarbeiterin, die unerreichbar bleibt, dem jetzt zuständigen Jugendamtsmitarbeiter haben die Mutter und ich mehrere Lügen nachgewiesen. Solche Hinweise hat der Oberbürgermeister von Münster offenbar weit hinten in seinem Gedächtnis vergraben. Ob er auch meine heutige Aufforderung irgendwo vergräbt, wird man sehen. Dass er sie bekommen hat, ist mir so bestätigt worden:

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !

Vielen Dank für Ihre Nachricht: V. S. gegen Stadt Münster

Sehr geehrer Herr Oberbürgermeister,

ich fordere Sie hiermit auf, mir als Beistand von Frau S. bis Montag, 1. Oktober 2012, 12 Uhr, die ladungsfähige Adresse von Frau P. mitzuteilen, die anfangs für den Fall zuständig gewesen ist. Diese Adresse benötigen wir für einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung/einstweilige Verfügung, die wir vor einem deutschen Familiengericht außerhalb von Münster erwirken wollen.

Die mir gegenüber vor fast zwei Jahren aufgestellte Behauptung einer Jugendamtsmitarbeiterin, Post erreiche Frau P. unter der Rathaus-Adresse, hat sich seinerzeit als falsch erwiesen. Mein Brief kam nicht an. Ich benötige also offenbar eine andere Anschrift. Die von Herrn T. ist mir bekannt.

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, erwäge ich gegen Sie einen Strafantrag wegen Missachtung deutscher Gerichte.

Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com
Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Dazu auch lesen

Immer wieder Kritik an Münster

1. Oktober 2012
Ladungsfähige Adresse mitgeteilt

Der Oberbürgermeister von Münster hat mir die ladungsfähige Adresse der Jugendamtsmitarbeiterin P. mitteilen lassen.

 


 



Sonntag, 16. September 2012

Jugendämter

Das Jugendamt von Verden und Wichernstift Ganderkesee

Im Frühjahr 2012 habe ich das Bilderbuch “Wenn Zahlen einen Kopfstand machen” veröffentlicht, die Zeichnungen stammten von einer 7-Jährigen aus Lübeck, deren Bruder zu jener Zeit angeblich im Wichernstift Ganderkesee war. Also schickte ich dem damals 11-Jährigen dieses Buch. Ob es angekommen ist, weiß ich bis heute nicht. Weiß die Schwester nicht. Weiß die Mutter nicht. Also stellte ich mir die Frage: Wie seelenlos sind die eigentlich? Der Junge ist inzwischen nicht mehr im Wichernstift Ganderkesee.

Zuständig war seinerzeit das Jugendamt von Verden, das keine meiner Fragen beantwortete, jeden Hinweis ignorierte und im Februar 2012 vor dem Familiengericht froh darüber war, “für den Jungen diese Einrichtung gefunden zu haben”. Die schon nach wenigen Tagen gestand: “Wir sind überfordert.” Der 11-Jährige tat, was er seiner Mutter vor Jahren angekündigt hatte: “Ich reiße so lange aus, bis ich wieder zu Hause bin.” Das haben sie alle überhört…

Hier weiterlesen , 16. September 2012

26. Juli 2012

Kaum noch zuverlässiger Kinderschutz

Tun Politik und Medien im Einklang nach dramatischen Todesfällen von Kindern in guter Absicht das Falsche? Dieser Vorwurf zieht sich wie ein roter Faden durch die 75-seitige Organisationsanalyse, die Professor Christian Schrapper von der Uni Koblenz für die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) der Stadt Hamburg durchführte. In etlichen der 35 Abteilungen, so sein Fazit, sei „die Grenze einer noch ausreichend zuverlässigen Kinderschutzarbeit bereits deutlich unterschritten“.

taz, 19. Juli 2012


3. Juli 2012
Jugendämter täuschen ist kinderleicht?

Nun wischen wir die Tränen wieder ab, genug geheult, weil sich die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg eine Abfindung in sechsstelliger Höhe für den ehemaligen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht leisten kann. Für juristische Auseinandersetzungen mit mir haben die eine fünfstellige Summe durch den Schornstein gejagt.
Familiensteller, 3. Juli 2012

29. Juni 2012
Aus meiner mail-Box

Liebe Mitstreiter

Wenn Sie Interesse und Talent haben eine Demo zu leiten, dann wären wir sehr dankbar.

Wir suchen für die Städte Köln, Hamburg und Berlin Personen, die Zeit haben unsere Demo für den 20.09.2012 zu planen. Frau Ildiko Roth steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Melden Sie sich bitte bei der Demo-Organisatorin:
Ildiko Roth
Bottwarbahnstr. 52
74081 Heilbronn
Tel.: 07131 1333034
Mobil: 0151 28290660
ildiko_roth@yahoo.de

Rollt als Weichei vom Küchentisch

"Wenn es nach der SPD geht, heißt Hannovers nächster Oberbürgermeister Stefan Schostock. Heute wird der Sozialpädagoge auf einem außerordentlichen Parteitag in Ricklingen nominiert." Steht in der Neuen Presse Hannover (NP) vom 14. April 2012. Die Überschrift lautet: "So tickt der OB-Kandidat - 2013 wird Weils Nachfolger gewählt - Heute bringt die SPD Schostock in Stellung".

Schon mein viel zu früh verstorbener Kollege Bengt Pflughaupt, der sowohl für die NP als auch für "Bild" gearbeitet hat, vertrat die Auffassung: "Überschriften machen kann die Neue Presse nicht." Was wieder einmal bewiesen wird. Denn ein Weichei kann man nicht in Stellung bringen. Das rollt vom Tisch und schon klebt der Küchenboden.

Hier geht es weiter

In der Hansestadt Hamburg

In der Obhut eines Hamburger Jugendamtes sind zwei Kinder gestorben, gezogen wurden ein paar Konsequenzen, angekündigt worden ist eine neuerliche Überarbeitung des Konzeptes. Und wie wäre es mit Informationsaustausch?

An der Elbe gibt es ein Jugendamt, das auf eine Akte vom Jugendamt aus Verden wartet. Dabei geht es um die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, eine angeblich familienorientiert arbeitende Drogentherapieeinrichtung. Unzählige Familien wurden seit 1993 zerstört, manchmal dauerte der Kampf um die Rückkehr von Kindern in die Familien Jahre. Gutachter kamen zu gänzlich anderen Erkenntnissen als die angeblich hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lüneburger Therapiegemeinschaft. Das ist erneut zu erwarten, wenn endlich die Umstände eines Kindesentzuges geprüft werden, der sich vor nahezu 12 Jahren ereignet hat.

An der Elbe gibt es ein zweites Jugendamt, das ebenfalls mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch zu tun hat. Das glaubt unvermittelt einer Mitarbeiterin der Einrichtung, die sogar schon eine Kindeswohlgefährdung vermutet hat, als eine Mutter sagte: "Wenn du zum Mond schaust, dann denke ich an dich." Das war für diese Sozialpädagogin ein gefährlicher Code, mit dem das Team der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch getäuscht werden sollte.

Und nun arbeiten zwei Jugendämter von Hamburg nebeneinander her und informieren sich nicht gegenseitig - und alle anderen Behörden an der Elbe - über Ereignisse in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch? Tauschen die keine Informationen über Einrichtungen aus, die niemand empfehlen kann, wenn es um den Erhalt von Familien geht?

Weitere Infos über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Aufgelesen 2011

29. Dezember 2011
Drei blogs für Ruthard Stachowske

Im Netz gibt es inzwischen mindestens drei blogs, in denen für den fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) Partei ergriffen wird. Den Inhalt eines blogs will sich Ruthard Stachowske vor dem Landgericht in Hamburg sogar zunutze machen. Ob das gelingt, wird sich am 13. Januar 2011 erweisen. Dann ist Beschlussverkündung.

Familiensteller, 29. Dezember 2011

13. Dezember 2011
Bundeskinderschutzgesetz: Sozialministerin begrüßt Einigung

Hannover. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan begrüßt die heute erzielte Einigung über das Bundeskinderschutzgesetz. „Das Gesetz bringt Prävention und Intervention voran und stärkt alle, die sich für das Wohlergehen von Kindern in unserer Gesellschaft engagieren", sagt Özkan. Als besonderen Erfolg wertet Niedersachsens Sozialministerin die Bundesinitiative Familienhebammen, die den Aus- und Aufbau der Arbeit von Familienhebammen stärken soll.

Niedersachsen hatte als erstes Bundesland Anfang dieses Jahres eine staatlich anerkannte Weiterbildung zur Familienhebamme bzw. zum Familienentbindungspfleger eingeführt. „Damit haben wir eine umfassende und hohe Qualifikation sicher gestellt. Unser Ziel ist es, Familienhebammen als feste Partnerinnen der Jugendhilfe zu etablieren", sagt Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan.

Schon in einem ganz frühen Stadium, nämlich bereits ab der Schwangerschaft, stehen in Niedersachsen derzeit mehr als 200 ausgebildete Familienhebammen in rund 40 Städten und Gemeinden rat- und hilfesuchenden Frauen und Familien zu Seite.

Die Familienhebammen sind Teil der Netzwerke Früher Hilfen, deren flächendeckender Aufbau ebenfalls im Bundeskinderschutzgesetz verankert ist. Niedersachsen fördert bereits seit 2007 die Erprobung solcher Netzwerke im Rahmen eines Landesmodellprojekts („Koordinierungszentren Kinderschutz - Kommunale Netzwerke Früher Hilfen") und unterstützt alle interessierten Jugendämter beim Auf- bzw. Ausbau eigener Netzwerke.

Pressemitteilung des nds. Sozialministeriums, 13. Dezember 2011


28. November 2011
Mehr als zwei Kinder müssen raus

Die Zahl der Kommentare, die ich nicht veröffentlicht habe, liegt bei fast 100. Auf der Halde ruht nun auch die Meinungsäußerung eines Neunmalklugen, der darauf hinweist, dass es in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) mehr als zwei Kinder gibt, die aus der Einrichtung geholt werden müssen.

Familiensteller, 28. November 2011

28. November 2011
Dann verliert eben auch das Kind

Familiengerichte entscheiden nicht immer nachvollziehbar, wenn Eltern ums Sorgerecht streiten. Protokoll eines Falls, bei dem fast alle verloren haben - sogar das Kind.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. November 2011

24. November 2011
Kein gerechter Prozess

Der Petitionsausschuss vermutet aufgrund der Unterlagen, die ihm vorliegen, dass der deutsche Staat einigen Eltern einen gerechten Prozess verweigert hat. Andere Eltern hätten Dokumente, die für ihren Gerichtsprozess wichtig gewesen seien, nicht einsehen können. Mehrere Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, die UN-Kinderrechtskonvention und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union seien wahrscheinlich.

FAZ net, 24. November 2011

24. November 2011
Jugendämter gefährden das Kindeswohl

Was Eltern auch angestellt haben mögen, wenn der Staat eingreift, wenn also wir eingreifen, dann sollten Kinder nicht darunter leiden. Ist ein Satz, der im Jugendamt von Münster sicherlich nicht von jedem unterschrieben wird. Da werden Kinder getrennt, als habe man Angst davor, dass sich die Kleinen zusammentun und auf dem Idenbrockplatz oder in der Hafenstraße Demos veranstalten.

Kommissar Internet, 24. November 2011



20. November 2011
Taufe gefährdet das Kindeswohl

Vor einem Jahr hat sich eine Mutter aus Münster an Kommissar Internet gewendet. Die beiden Kinder sind Weihnachten wieder zu Hause, dachte der. Erst einmal sollten die beiden Kleinen getauft werden. Die Verfahrensbeiständin hatte etwas dagegen, stufte die geplante Taufe als "Kindeswohlgefährdung" ein. Ein Jugendamtsmitarbeiter belog das Familiengericht von Münster, das Verwaltungsgericht von Münster und das Oberlandesgericht von Hamm. Kümmerte niemanden.

Kommissar Internet, 19. November 2011

1. November 2011
Schaltkonferenz der Jugendämter

Irrtümlicherweise gehen viele davon aus, dass so manches Jugendamt gar nicht weiß, was es tut. Behauptet wird das immer wieder über die Behörden in Eutin, Lüneburg, Münster, Mönchengladbach, Verden und Hamburg-Harburg. Diese Behauptung ist falsch. Diese Jugendämter leisten eine hoch qualifizierte Arbeit, die morgens mit einer Schaltkonferenz beginnt. Dann flammen Bildschirme auf.

Familiensteller, 1. November 2011

27. Oktober 2011
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch: Ahnungslos?

In diesem blog habe ich am 17. Dezember 2009 einen Beschluss des Landgerichtes Hamburg gegen eine Ex-Klientin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht. Ich wies darauf hin, dass mir Informationen vorliegen, die diesem Beschluss widersprechen. Daraufhin klagte Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch am 1. Juli 2010 gegen mich (Az. 325 O 172/10).

Familiensteller, 27. Oktober 2011

24. Oktober 2011
Wie wird man Jugendamts-Mitarbeiter?

Jugendämter erfüllen eine wichtige Aufgabe. Meinen die bestimmt auch in Münster, Eutin oder Verden. Wie aber bekommt man in diesen Jugendämtern einen Arbeitsplatz?

Blog dir deine Meinung, 24. Oktober 2011

12. Oktober 2011
Putzfimmel-Therapeut mit weißen Handschuhen

Putzen bis Ruthard Stachowske kommt. So hat dieser Sozialpädagoge als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Mütter beschäftigt. Vor den Kontrollgängen zog er im Jahre 2000 weiße Handschuhe an, fuhr mit dem Zeigefinger über die gereinigten Flächen. Blieb der Stoff nicht weiß, begann die Putzerei von vorne.

Familiensteller, 12. Oktober 2011

7. Oktober 2011
Programmhinweis

ZDFzoom geht der Frage nach, warum deutsche Familiengerichte das eigentliche Ziel - das Wohl des Kindes - so häufig aus den Augen verlieren. Warum gießen Gutachter im Sorgerechtsstreit Öl ins Feuer statt eine einvernehmliche Lösung im Sinne des Kindes zu finden?

Sendung am 26. Oktober, weitere Infos

2. Oktober 2011
Sprachmüll aus Lüneburg

"Wie dringend diese komplexe und geheimnisvolle Interaktion zu entschüsseln ist, ist durch die Kinder begründet." Hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske im Oktober 2009 in einem Beitrag für die "Deutsche Hebammenzeitschrift" geschrieben. Was aber will er den Hebammen damit sagen?

Familiensteller, 2. Oktober 2011

29. September 2011
Schneller für das Kindeswohl

Vor zwei Jahren wurde das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen, kurz FamFG, geändert. Die Auswirkungen auf die Arbeit des Jugendamtes erläuterte Amtsleiter Martin Frankenstein am Dienstag.

Südwestpresse, 29. September 2011

23. September 2011
Ex-Waldorf-Lehrer verurteilt

Ein früherer Lehrer einer Waldorfschule ist vom Berliner Landgericht wegen sexuellen Missbrauchs zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt worden. Der geständige Pädagoge muss 3000 Euro Geldbuße zahlen. In den Jahren 2002 und 2003 hatte sich der heute 67-Jährige in seiner Wohnung im Stadtteil Wedding an zwei 13-jährigen Jungen aus der Nachbarschaft vergangen.

Im Radio gehört, 23. September 2011

17. September 2011
Kein A. S. im Ärmel

Und zum Glück auch nicht beim Jugendamt von Münster.

Hier lesen

6. September 2011
Antworten trotz Energiefeldtherapie

Immer wieder fragt hier ein ehemaliger Mitarbeiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, was dieser Einrichtung eigentlich vorgeworfen wird. Was er auf diesen Seiten entdecke, seien lediglich Anekdoten. Der muss also bei einer Energiefeldtherapiestunde von H. G. einen Kurzschluss-Schaden erlitten haben.

Familiensteller, 6. September 2011

28. August 2011
Kein Hokuspokus mehr

Kein Hokuspokus mehr im Kaloku-Kinderland: Weil das Kindeswohl gefährdet ist, bleibt die wegen exotischer Erziehungsmethoden umstrittene Kindertagesstätte in Rotenburg an der Fulda geschlossen.

Morgenweb, 26. August 2011

25. August 2011
Sind die deutschen Schulen noch zu retten?

Wir investieren zu wenig und reparieren zu viel. Verteilungsgerechtigkeit ist heilig, Chancengerechtigkeit bleibt auf der Strecke. Damit muss Schluss sein.

Die Welt, 25. August 2011

4. August 2011
Nirgendwo so wenige Kinder

Das Volk der Deutschen schrumpft: In keinem anderen Land der EU leben - gemessen an der Gesamtbevölkerung - so wenige Kinder und Jugendliche wie in Deutschland. Und nichts deutet darauf hin, dass sich das ändern könnte.

Süddeutsche, 4. August 2011

22. Juli 2011
14-Jähriger ersteigert Porno-Handy

Ein Jugendlicher hat bei einer Fundsachen-Versteigerung der Stadt Salzgitter ein Handy ersteigert. Soweit nichts Besonderes. Der 14-Jährige fand darauf aber Porno-Fotos, der Vorbesitzer hatte sich selbst und andere nackt abgelichtet.

NDR, 22. Juli 2011

20. Juli 2011
Pflegeeltern sind beunruhigt

Kommissar Internet beunruhigt Pflegeeltern. Schreibt der Jugendamtsmitarbeiter T. am 30. Juni 2011 an das Familiengericht von Münster. Bei diesen Pflegeeltern lebt seit dem 1. April 2011 die inzwischen zweijährige N. Die ist ihrer Mutter am 24. September 2009 weggenommen worden.

Kommissar Internet, 20. Juli 2011

15. Juli 2011
Hartz-IV-Kinder

Jugendamtsleiter gibt Contra.

Blog dir deine Meinung, 15. Juli 2011

29. Juni 2011
Nicht für das Jugendamt von Münster

Das erzählt Kommissar Internet nicht dem Jugendamt von Münster.

Weil, 29. Juni 2011

10. Juni 2011
Wo beginnt Gefährdung des Kindeswohls?

„Hole ich schon Hilfe, wenn ein Kind jeden Tag bloß eine Milchschnitte zum Frühstück bekommt oder wenn ich blaue Flecken an ihm entdecke?“ – Es ist oft schwer einzuschätzen, wann eine Kindeswohlgefährdung anfängt. Um Klarheit zu schaffen, hat das DRK vor einem Jahr eine Kinderschutzberatung eingerichtet. Im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres bot Jessica Gogos in 31 Fallberatungen, zehn Informationsveranstaltungen und vielen Telefongesprächen ihre Unterstützung an.

Oberberg aktuell, 9. Juni 2011

28. Mai 2011
Jeden zweiten Tag wird ein Kind getötet

In Deutschland wird statistisch jeden zweiten Tag ein Kind gewaltsam getötet.

Deutsche Welle, 27. Mai 2011

14. Mai 2011
Zusammenarbeit von Schule und Jugendamt

Die zweiteilige Handlungsanleitung behandelt einerseits die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Schule, wenn Schüler Auffälligkeiten zeigen, die im schulischen Rahmen nicht aufzufangen sind und einer zusätzlichen Betreuung durch die Jugendhilfe bedürfen. Im zweiten Teil gibt es eine konkrete Vorgehensweise, nach der Lehrpersonen handeln sollen, wenn sie einen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bei einem ihrer Schüler haben.

PRPort, 12. Mai 2011

2. Mai 2011
Bremer Mutter klagt Jugendamt an

Eine Bremer Mutter erhebt jetzt schwere Vorwürfe in BILD. Für Martha K.* (55)  war das Jugendamt „blind und taub“. „Die Beamten hätten Martin N. längst von den Kindern fernhalten müssen“, sagt sie empört. Vergeblich habe sie jahrelang gegen die Sturheit der Beamten gekämpft.

Bild, 2. Mai 2011

27. April 2011
Viertletzter Platz bei Geburtenrate

Eine OECD-Studie zeigt, wie wenig in Deutschland Familienförderung der Geburtenrate dient. Familie und Beruf lassen sich noch immer schlecht vereinbaren.

Die Welt, 27. April 2011

21. April 2011
Jugendämter: Mal Vorurteile - mal negative Berichte

Nein, früher war nicht alles besser. Nur anders. Mit der Erziehung ihrer Kinder überforderte Eltern gab es auch schon vor 100 Jahren. Damals kümmerten sich so genannte Gemeindewaisenräte um das Wohlergehen der Kinder. Heute gibt es Jugendämter – und die haben mal mit Vorurteilen, mal mit negativer Berichterstattung zu kämpfen.

Kölner Stadtanzeiger, 20. April 2011

16. April 2011
Waldorf-Lehrer unter schwerem Verdacht

Mit dem Versprechen auf ein besseres Leben hat ein Pädophilen-Ring Kinder aus Haiti verschleppt. Einer der mutmaßlichen Täter: ein Berliner Englisch-Lehrer.

Die Welt, 16. April 2011

13. April 2011
Missbrauch im "Spatzennest"?

Zwischen 1994 und 2006 soll der frühere Leiter des Kinderheims „Spatzennest“ insgesamt sechs Mädchen unter 14 Jahren missbraucht haben. Erneut muss sich der 46-Jährige wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht verantworten. Drei der sechs mutmaßlichen Missbrauchsopfer hat das Jugendamt Worms dem ehemaligen „Spatzennest“-Leiter anvertraut.

Focus online, 12. April 2011

12. April 2011
Jetzt bei Pflegefamilie

Schon Schweigen ist Betrug. Heißt es in einem Lied von Konstantin Wecker. Genug davon. Und hin zu einer Pflegefamilie, die am 1. April 2011 ein Pflegekind bekommen hat. N. heißt das Mädchen und ist am 9. Juni 2009 in Münster geboren. Die Mutter stammt aus Costa Rica. Die kämpft seit dem 24. September 2009 um ihr Kind.

Readers Edition, 12. April 2011

10. April 2011
Stiftungsinitiative "Für Kinder"

Was Kinder wirklich brauchen sind ihre eigenen Eltern. Deshalb: Die Stiftungsinitiative „Für Kinder“ von und mit Wolfgang Bergmann, der vom Krankenbett aus einen Appell an jedermann richtet, dabei mitzuhelfen, das Recht aller Kinder auf Mutter und Vater zu schützen und zu fördern.

Pressemitteilung, 10. April 2011

8. April 2011
Kindern Rauschgift gegeben?

Die Bremische Bürgerschaft will prüfen lassen, ob mit Haaranalysen bewiesen werden kann, dass drogenabhängige Eltern ihren Kindern Rauschgift verabreicht haben. Ein entsprechender Antrag wurde am Donnerstag von allen Fraktionen mit Ausnahme der Linken angenommen.

Radio Bremen, 7. April 2011

4. April 2011
Was man tut, ist falsch

Wer Sozialarbeit lernt, kann sich nicht vorstellen, was man hinterher tun muss. Sagt eine Mitarbeiterin im Jugendamt Berlin-Spandau. Und was man tut, ist falsch. Es ist zu wenig oder zu viel, zu früh oder zu spät.

Berliner Tagesspiegel, 4. April 2011

26. März 2011
Deutsche Jugendämter

Auf der Anklagebank

19. März 2011
Jugendamtsmitarbeiter veruntreut mehr als 400 000 Euro

Ein Mitarbeiter des Göttinger Jugendamtes soll jahrelang Konten und Sparbücher von ihm anvertrauten Kindern und Jugendlichen geplündert haben. Insgesamt habe der 56-Jährige mehr als 400 000 Euro veruntreut, berichtete das „Göttinger Tageblatt” unter Berufung auf die Stadtverwaltung.

Bild, 19. März 2011

16. März 2011
Kabinett beschließt neues Kinderschutzgesetz

Nach jahrelanger Debatte hat das Kabinett ein neues Kinderschutzgesetz beschlossen. Damit will es die Kosequenz ziehen, aus einer Reihe spektakulärer Kindstötungen, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

tagesschau, 16. März 2011

9. März 2011
Berufsverbot für Klaps auf Po

Ein Klaps auf den Po kann einer Tagesmutter ein Berufsverbot einhandeln, gegen das sie sich nicht wehren kann. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Münster mit einem Urteil bestätigt.

Umwelt-Panorama, 7. März 2011

6. März 2011
Tolles Gespräch mit Jugendamt

Dieser Mitarbeiter kannte die Gesetze und legte sie auch noch im Sinne von Familienerhalt und Kindeswohl aus. Darauf müssten alle Maßnahmen des Jugendamtes gerichtet sein.. Schließlich stehe das so im SGB. Sogar die entsprechenden Paragraphen kannte er, ohne erst einmal nachschauen zu müssen.

OB-Kandidat Tjaden, 6. März 2011

2. März 2011
Selbstständiges Handeln

Der Soziale Dienst leistet und vermittelt Hilfe und betreibt Netzwerkarbeit mit anderen Organisationen, die Familien Hilfe anbieten. „Wir wollen mit unserer Beratung zu selbstständigem Handeln ermächtigen“, sagt Anna Sylvester, die seit Mai vergangenen Jahres beim ASD in Kempen arbeitet.

Westdeutsche Zeitung, 2. März 2011

1. März 2011
Stammtisch der verzweifelten Mütter

Denn den fünf Frauen, die sich einmal im Monat in einem Lichtenrader Café treffen, wurde das Sorgerecht entzogen.

Bild Berlin, 28. Februar 2011

23. Februar 2011
Strafanzeige gegen den Papst

Die Strafanzeige umfasst 59 Seiten und ist gegliedert in “Das angsterregende Kirchenregiment”, “Das mörderische Kondomverbot” und “Die Schirmherrschaft über die Sexualdelikte des Klerus”.

Readers Edition, 21. Februar 2011

22. Februar 2011
Richter wirft Schnüffler aus dem Gerichtssaal

Und nun will Richter Janßen neben dem versetzten Jugendamtsleiter Klaus Plate vielleicht auch den Bürgermeister sowie den Leiter des Rechtsamts laden.

Bild, 21. Februar 2011

18. Februar 2011
Königswinter: Akten manipuliert und vernichtet

Am Wochenende war bekannt geworden, dass eine Jugendamtsmitarbeiterin in einem Brief an Wirtz zugegeben hatte, unmittelbar nach dem Tod des neunjährigen Pflegekindes am 22. Juli in Bad Honnef Akten manipuliert und teilweise auch vernichtet zu haben. Sie sei zuvor vom Jugendamtsleiter dazu aufgefordert worden, die Akten "durchzugehen", hatte sie behauptet.

Generalanzeiger, 18. Februar 2011

13. Februar 2011
Rentnerproteste gegen "Kindergeschrei"
Kolumne von Peter Hahne, Bild am Sonntag, Seite 19

Sehr geehrter Herr Hahne,

zum Glück "argumentiert" der NRW-CDU-Politiker Leonhard Kuckart an der politischen Wirklichkeit vorbei. Der Bundesrat vor fast einem Jahr und jetzt die  Bundesregierung  wollen Proteste und Klagen gegen Kindertagesstätten und Kinderspielplätze in Wohngebieten im Keim ersticken. Niemand soll sich mehr auf das Bundesimmissionsschutzgesetz berufen können. Das wurde nach Klagewellen gegen Bolzplätze beispielsweise in Berlin aber auch höchste Zeit!
Heinz-Peter Tjaden

Mit Peter Hahne habe ich mich auch schon angelegt

11. Februar 2011
Schmerzensgeld für ledigen Vater

Sechseinhalb Jahre streitet ein lediger Vater um das Besuchsrecht bei seinem Sohn. Nun muss Deutschland ihm 7000 Euro Schmerzensgeld zahlen, urteilt der Europäische Gerichtshof. Deutschland habe gegen das Recht auf ein faires Verfahren innerhalb einer angemessenen Frist verstoßen.

ntv, 10. Februar 2011

10. Februar 2011
Sexueller Missbrauch: 34-Jähriger bekommt Schmerzensgeld

Osnabrück. Ein Opfer von sexuellem Missbrauch kann auch heute noch Ansprüche auf Schmerzensgeld erfolgreich geltend machen, obwohl die Taten bereits Jahrzehnte zurückliegen. Dies hat die 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück durch ein Urteil vom 29. 12. 2010 zum Aktenzeichen 12 O 2381/10 entschieden.

Der heute 34-jährige Kläger macht ein Schmerzensgeld von 10 000 Euro gegen den 73-jährigen Beklagten geltend. Der Beklagte ist der Nachbar der klägerischen Großeltern gewesen. Der Beklagte hat den damals minderjährigen Kläger im Frühjahr 1988 und Anfang 1990 sexuell missbraucht.

Obwohl die zivilrechtliche Klage erst 2008 erhoben worden ist, vertritt die Kammer die Rechtsansicht, dass der Schmerzensgeldanspruch noch nicht verjährt sei. Schadensersatzansprüche verjähren zwar 3 Jahre nach Kenntnis des Verletzten von dem Schaden. Bei minderjährigen Opfern, deren gesetzlichen Vertretern die Vorfälle nicht bekannt sind, beginnt die Frist für die Kenntnis frühestens mit Eintritt der Volljährigkeit des Opfers (so die bis 2002 geltende Rechtslage).

Der Kläger hat aber durch ein medizinisches Sachverständigengutachten beweisen können, dass er aufgrund einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung direkt nach den Vorfällen (und damit auch bei Eintritt seiner Volljährigkeit) das Geschehen komplett verdrängt hatte. Erst als die Schwester dem Kläger im April 2005 berichtet hatte, dass sie auch von dem Beklagten sexuell missbraucht worden sei, habe der Kläger wieder Kenntnis von den Ereignissen erlangt. Erst in 2005 begann also die dreijährige, kenntnisabhängige Verjährung zu laufen, so dass bei Erhebung der Klage in 2008 die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen war.

31. Januar 2011
"Akte Jugendamt": Broschüre geplant

Nach Erscheinen unseres ersten Buches im November 2010, der Anthologie „Kinderherz“, beginnt derzeit die Vorplanung für ein weiteres im Themenkomplex „Familienrecht“ beheimatetes Buch mit dem Arbeitstitel „Akte Jugendamt“. Uns liegen zum jetzigen Zeitpunkt von bundesweit neun Müttern und fünf Männern aus zum Teil binationalen Trennungspartnerschaften Zusagen vor, Ihre Erfahrungen mit Kindesherausnahmen und – entzug sowie weiteren Problemlagen im Zusammenhang mit der Jugendamtsarbeit einzubringen. An diesem anspruchsvollen Projekt, welches auch einen geschichtlichen Anriss des Jugendamtes sowie die Einbeziehung von involvierten Professionen vorsieht, zeigte unser Verlag bereits großes Interesse; als Erscheinungstermin ist Mitte 2012 angesetzt.

Gleichmass-Blogger, 24. Januar 2011

27. Januar 2011
Typische Strukturen des Kindesentzuges/Was tun?

Jährlich werden ca. 12.500 Kinder in Deutschland ihren Eltern entzogen. Viele, ja die meisten dieser Entziehungen sind sicherlich im Ergebnis vollkommen berechtigt, z.B. in Fällen des echten Kindesmißbrauchs.

Rechtsanwalt Andreas Fischer

25. Januar 2011
Anspruch auf größere Wohnung

Ein Langzeitarbeitsloser bezieht Arbeitslosengeld II (ALG II) und ist Vater einer 11-jährigen Tochter, mit der er regelmäßig Umgang hat. Er wollte daher in eine größere Wohnung umziehen. Das Sozialgericht (SG) Dortmund hat in einem Beschluss entschieden, dass er aufgrund des Umgangsrechtes Anspruch auf eine größere Wohnung hat.

Anwalt-Seiten, 25. Januar 2011

16. Januar 2011
Kreis Viersen: Jugendamtsleiter beurlaubt

Kreis-Jugendamtsleiter Thomas Weber ist beurlaubt. Der offizielle Vorwurf: "Pflichtverletzung außerhalb des Amtes". Auslöser sollen dem Vernehmen nach pikante Fotos sein, die auf einer Homepage im Internet standen.

Rheinische Post, 13. Januar 2011

8. Januar 2011
Verleumdung in der Zeitung

In Wilhelmshaven gilt Tjaden als schrullig. In seiner eigenen Familie hält man den Blogger offenbar für „etwas verwirrt“.

Westfälische Nachrichten, 8. Januar 2011

1. Januar 2011
Leider zum Jugendamt gegangen

Annette S. hat einen großen Fehler begangen. Sie hat bei der Behörde, die sich auf die Fahnen schreibt, Eltern und Kindern zu helfen, tatsächlich um Hilfe gebeten. Da sie selbst gehörlos, ihr Sohn aber hörend ist, war sie vorausschauend genug, die Kommunikation mit ihrem Kind nicht zum Problem werden zu lassen - und ging freiwillig zum Jugendamt.

taz, 28. Dezember 2010