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Donnerstag, 12. März 2020

Der unverdrossene Zoch

Der Zoch wird wieder frech. 
Familienrichter soll sich Jugendamt vorknöpfen

22. Februar 2020. "Einerseits ist es nicht nur die im Internet zunehmend erkennbare Tendenz, dass sowohl Träger bestimmter Berufe wie auch Privatpersonen kritisiert oder gar verleumdet werden. Behauptungen ersetzen dann die Beweise. Gutachter werden (wie etwa auch ich) ohne realen Nachweis als ´umstritten´ oder sonst wie defizitär dargestellt."

Steht seit Jahren auf den Internet-Seiten des Duisburger Gutachters Hans-Dieter Zoch, der über 30 Berufsjahre und drei Doktortitel (es sind auch schon vier gewesen) für sich reklamiert-und die Welt immer noch nicht versteht. Jetzt beklagt er sich in einem Schreiben an einen Familienrichter in Herne-Wanne über "Bocksprünge" des Jugendamtes, von denen er schon viele erlebt habe. 

Nicht nur deshalb solle der Familienrichter einschreiten, sondern auch, weil das Jugendamt gern einen "richtigen Psychologen" für das Gutachten einschalten wolle. Das habe ihm der Vater des Neunjährigen, um den es in diesem Fall geht, erzählt, das Jugendamt müsse deshalb zur Ordnung gerufen werden. Er jedenfalls werde "unverdrossen" weiterarbeiten. 

Das hat er früher auch so gemacht. Über diesen Gutachter habe ich vor einigen Jahren so oft berichtet, dass es für ein Buch reichen würde. Einen Vater aus Mönchengladbach bezichtigte Hans-Dieter Zoch der Vergewaltigung seiner Tochter, die von mir eingeschaltete Staatsanwaltschaft erklärte diesen Vorwurf für völlig haltlos, einen Vater aus München hielt er für einen Satanisten, der sein Baby missbraucht, eine Universitätsklinik untersuchte den Säugling, er war gesund und munter, bei einer Mutter aus Krefeld bedankte er sich dafür, dass sie ihn und "nicht Tjaden" eingeschaltet hatte (so erfuhr diese Mutter zum ersten Mal, dass ich mich mit diesem Gutachter beschäftigte). Dem Rektor einer Hochschule erzählte Hans-Dieter Zoch Räuberpistolen über mich, Zoch flog daraufhin von der Hochschule. Der Rektor teilte mir mit, dass er von diesem Gutachter nun auch bedrängt werde, doch das halte er aus: "Als ehemaliger Gewerkschafter bin ich kampferprobt."

Der Mutter des Neunjährigen, die sich gestern bei mir gemeldet hat, und dem Jugendamt wünsche ich weitere Bocksprünge, denn das Familiengericht hat offenbar einen Bock zum Gärtner gemacht.

Fünf Minuten für das Kind

24. Februar 2020. Nach Auskunft der Mutter zieht sich die Geschichte seit Monaten hin. Der Junge lebe bei ihr, zu seinem Vater wolle er nicht mehr. Zoch habe sich fünf Minuten mit dem Neunjährigen unterhalten.

Zoch stellt neuen Rekord auf

12. März 2020. Ohne Fleiß kein Zoch. Die Mutter des Neunjährigen hat jetzt das Gutachten bekommen. Sie schreibt: "260 Seiten mit Lügen, die ich noch nie gehört habe." Meine Antwort: "Du hast ja den Zoch auch noch nicht gekannt." Aber immerhin: 260 Seiten sind ein neuer Zoch-Rekord. Eine erstaunliche Leistung, denn mir ist nicht nur von der Mutter berichtet worden, dass die Gespräche mit Zoch nur fünf Minuten gedauert haben.  

Donnerstag, 1. Februar 2018

Petition

Kann  ein Mann  Familienminister?
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wir schlagen Marcus Weinberg als Bundesfamilienminister vor.
Begründung:

"Es freut mich außerordentlich, dass meine Kollegen mich mit 89% zum familienpolitischen Sprecher meiner Fraktion gewählt haben. In diesen Themen steckt mein Herzblut und ich bin glücklich, mich auch in der kommenden Zeit für Familien einzusetzen. Die Bekämpfung der Kinderarmut, die Stärkung des Kinderschutzes und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen ganz oben auf der Agenda. Morgen konstituiert sich die Arbeitsgruppe und dann geht es endlich wieder los."
Schreibt Marcus Weinberg am 29. Januar 2018 auf seinen Facebook-Seiten. Viele haben ihm gratuliert, Familien, Mütter und Väter setzen offenbar große Hoffnungen in diesen CDU-Bundestagsabgeordneten.
Würde Marcus Weinberg zum Bundesfamilienminister ernannt werden, würde auch mit einem weiteren Vorurteil aufgeräumt werden. Noch ist angeblich Familie vornehmlich Frauensache, Frau Bundeskanzlerin, zeigen Sie mit der Ernennung der Öffentlichkeit, dass Familie auch Männersache ist.
Aktuell setzt sich Ihr Parteikollege für eine Kommission ein, die sich mit der Arbeit von Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern beschäftigt. Klagen und Beschwerden, die ihn erreichten, haben ihn immer nachdenklicher gemacht.

Dienstag, 4. August 2015

Aufgelesen 2015

Gericht will Wahrheit verbieten

Das Amtsgericht von Wilhelmshaven hat mir per Urteil vom 16. Januar 2015 (Az. 6 C 519/14) die Verbreitung der Wahrheit über eine illegale Aktion des Jugendamtes von Wilhelmshaven verboten. Hat mir heute ein Rechtspfleger am Telefon mitgeteilt. Mein Anwalt bekomme in den nächsten Tagen das schriftliche Urteil in diesem Zivilverfahren.

Hier weiterlesen, 19. Januar 2015

Nach illegaler Jugendamts-Aktion: Staatsanwalt ermittelt

Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg hat gegen Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet (Az. 166 Js 6352/15). In einem Schreiben, das am 2. September 2014 vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht verlesen wurde, ließ er mich als Stalker verleumden, der die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm gelegt habe. Nachgestellt haben soll ich einer Jugendamtsmitarbeiterin, die am 17. Juni 2013 eine Durchsuchung meiner Wohnung veranlasste und während dieser illegalen Aktion schweigend vor meiner Tür stand. Sie gab sich nicht als Mitarbeiterin des Jugendamtes zu erkennen. Bis Dezember 2013 wusste ich nicht, wie diese Mitarbeiterin heißt.

Hier lesen  4. Februar 2015

Petition nach Papst-Äußerung über Schläge für Kinder

Deswegen habe ich eine Petition gestartet. “Kann man Kinder mit Würde schlagen?”, fragt heute die “Bild”-Zeitung auf der Titelseite und auf Seite 8. Angeblich diskutiert Deutschland über diese Begebenheit in der Audienz-Halle des Vatikan. Papst Franziskus berichtet über einen Vater, der seine Kinder schlägt, “aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen”. Kommentar des Papstes: “Wie schön! Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.”

Diese Sätze darf man sich nicht auf der Zunge zergehen lassen, der Brechreiz setzt schon vorher ein. Das Oberhaupt einer Kirche, die viele Jahre “Schläge im Namen des Herrn” in ihren Kinderheimen gut gefunden hat, scheint aus dieser Vergangenheit nichts gelernt zu haben und ermutigt alle, die sich um Kinder kümmern, hin und wieder zuzulangen. Aber bitte nicht das Gesicht treffen. Das wäre nicht schön.

Hier weiterlesen und Petition unterschreiben, 7. Februar 2015

Von der Allmacht der Jugendämter

Dies ist eine Geschichte über die Allmacht der Jugendämter und das Ausgeliefertsein der Eltern. Eine wahre Geschichte, die zeigt, was passieren kann, wenn ein Elternteil bei Mitarbeitern des Jugendamts in Ungnade fällt. Eine Geschichte darüber, wie Jugendamtsmitarbeiter ihre Macht missbrauchen und ihren ursprünglichen Auftrag aus dem Blick verlieren können, der lautet, Kinder zu schützen und für sie da zu sein.

Hier weiterlesen, 11. Februar 2015

Tummelplatz für Esoteriker

Das soziale System gleicht einer Sickergrube für Milliardenbeträge. Kontrollen funktionieren nicht, wenn sie überhaupt gemacht werden. Alles sei viel zu intransparent, hat sich kürzlich ein Experte beklagt, der aber offenbar die Möglichkeiten des World Wide Web nicht kennt. Surft man lange genug durch dieses Netz der Informationen, findet man oft genug Erstaunliches heraus. Zum Beispiel: Gelegentlich kontrollieren sich Kontrolleure selbst. Sie sitzen in Gremien von Einrichtungen, die sie eigentlich von außen betrachten sollen. Damit sie den Überblick nicht verlieren.

Hier weiterlesen, 4. April 2015

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen und Kindergärten

Dank eines gemeinsamen Vorstoßes von Niedersachsen und Schleswig-Holstein steigen die Chancen auf mehr Verkehrssicherheit vor Kindergärten und Schulen. Bundesverkehrsminister Dobrindt hat den Vorschlag der beiden Bundesländer heute auf der Verkehrsministerkonferenz in Rostock begrüßt. Konkret geht es darum, auch an Hauptverkehrsstraßen künftig leichter Tempo-30-Zonen vor Schulen und Kindertagesstätten einrichten zu können.   

Verkehrsminister Olaf Lies dazu in Rostock wörtlich: „Unsere klare Positionierung zahlt sich aus. Ich freue mich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt unserem Vorstoß gefolgt ist. Jetzt ist es Zeit zu handeln und einen entsprechenden Rechtsrahmen zu schaffen: Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten muss auch an Hauptverkehrsstraßen ohne großen bürokratischen Aufwand angeordnet werden können. Bürgerinnen und Bürger, besonders Eltern, haben zurecht überhaupt kein Verständnis dafür, dass wie bisher erst etwas passieren muss, ehe eine solche Maßnahme für mehr Sicherheit angeordnet werden darf. Es ist gut, dass dies nun geändert werden soll. Die Verkehrssicherheit von Kindern im Straßenverkehr muss gestärkt werden. Gerade kleine Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht richtig einschätzen. Und leider stellen sich nicht alle Autofahrer von alleine auf die besondere Situation vor Schulen und Kindergärten ein."

Darüber hinaus wiederholte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies seine Forderung, auch Straßen vor Seniorenheimen in die Regelung mit einzubeziehen. Zudem fordert Lies eine einfachere Praxis in der Anordnung von Temporeduzierungen auch vor dem Hintergrund des Lärmschutzes.

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies: „Vor dem Hintergrund des zunehmenden Verkehrs gewinnt das Thema Lärmschutz immer mehr an Bedeutung. Die Belastungen von Anwohnerinnen und Anwohnern stark befahrener Straßen muss unabhängig von kostenintensiven baulichen Maßnahmen schneller und mit einfacheren Mitteln verringert werden. Mit Hilfe verkehrsbeschränkender Maßnahmen können die Lärmschutzbedürfnisse der Bevölkerung einfach und effektiv berücksichtigt werden. In die Berechnungen zur Ermittlung der Lärmwerte müssen deshalb ausnahmslos alle Faktoren einfließen, die zur Erhöhung des Lärms beitragen können. Daher sollte zukünftig u.a. auch der Zustand der Straße bei der Berechnung angemessen berücksichtigt werden. Gerade von den Anwohnerinnen und Anwohnern wird oftmals darauf hingewiesen, dass bei schlechtem Fahrbahnzustand die Fahrzeuge besonders laut seien."

Die Straßenverkehrsordnung solle deshalb dahingehend ergänzt werden, dass die zuständigen Straßenverkehrsbehörden die in bereits vorhandenen Lärmaktionsplänen der Kommunen festgesetzten Maßnahmen leichter anordnen können.

Pressemitteilung vom 16. April 2015

Das Heim des Jugendamtsleiters und seines Stellvertreters

Das ARD-Fernsehmagazin Monitor hatte am Donnerstag (30.4.2015) berichtet, dass der Leiter des Gelsenkirchener Jugendamts und sein Stellvertreter privat ein Kinderheim in Ungarn gegründet hatten. Durch einen Deal mit einem Gelsenkirchener Kinderheim soll der Jugendamtsleiter dafür gesorgt haben, dass von dort Kinder in das von ihm gegründete ungarische Heim geschickt wurden. Diese Auslandsmaßnahme kostet den deutschen Staat 5.500 Euro pro Kind und Monat. Die Stadt Gelsenkirchen hatte die Nebentätigkeit des Jugendamtsleiters zunächst genehmigt, ist dann laut Auskunft des Stadtdirektors Manfred Beck aber davon ausgegangen, dass das Geschäftsverhältnis wieder beendet wurde. Mehrere Monate nach der Gründung liefen die Geschäfte des Jugendamtsleiters und seines Stellvertreters unter dem Namen von Angehörigen weiter. Laut dpa wurde die 2004 gegründete Firma fünf Jahre später abgestoßen, als ein Konkurs drohte.

WDR aktuell, 3. Mai 2015

Familiengerichte missachten Kindeswohl

Psychologische Gutachten am Familiengericht beschränken sich in aller Regel auf die Frage: Welchem Elternteil sollte bei einer Trennung das Sorgerecht für das Kind zugesprochen werden? Privatdozent Dr. Günter Rexilius (Rheydt) sieht in diesem Standard keine Wahrung des Kindeswohls. Denn: "Die fachliche Arbeit in Trennungs- und Scheidungssituationen muss in allererster Linie die Aufgabe haben, die betroffenen Kinder vor dem Zerreißen des sozialen Netzes, das ihnen Sicherheit und Orientierung gibt, zu schützen."

Psychologie aktuell, 4. Mai 2015

Pädophälie: Erklärung der Grünen

Zum aktuellen Stand der Aufarbeitung erklären Simone Peter, Bundesvorsitzende, und Michael Kellner, Politischer
Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treiben die Aufarbeitung ihrer Parteigeschichte
weiter voran. Mit der Vorstellung des unabhängigen Gutachtens des
Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben wir im vergangenen
Herbst die Beschlüsse, die in den frühen Achtziger Jahren zur
Straffreiheit pädophiler Handlungen gefasst wurden, umfassend
offengelegt. Wir haben uns nachdrücklich von diesen inakzeptablen
Forderungen distanziert und Betroffene um Entschuldigung gebeten. Durch
die Einrichtung einer telefonischen Anlaufstelle haben wir eine neue
Möglichkeit für Betroffene geschaffen, uns zu kontaktieren und uns mit
ihren Erlebnissen zu konfrontieren. Wir wollen auch weiter für
Betroffene ansprechbar sein. Wir wollen ihre Geschichten hören. Das hat
der Bundesvorstand in einem aktuellen Beschluss bekräftigt.

Bisher haben sich insgesamt sieben Betroffene an uns gewandt. In fünf
Fällen gab es keinen unmittelbaren Zusammenhang der Taten zur grünen
Partei. In den beiden anderen Fällen sind wir mit den Betroffenen weiter
im Gespräch. Wir prüfen in jedem einzelnen Fall, welche Verantwortung
uns Grüne als Partei trifft. Wir wollen, dass die Taten aufgeklärt
werden und dass das Leid der Betroffenen Anerkennung findet. Zwar tragen
wir als Partei grundsätzlich keine Verantwortung für Straftaten
einzelner Parteimitglieder. Auch haben wir in der Regel keine Aufsichts-
und Fürsorgepflichten, wie sie Schulen oder Kinderheime tragen. Dennoch
werden wir uns auch weiter in jedem Einzelfall der Frage nach unserer
institutionellen Verantwortung als Partei stellen.

Wo sich aus den konkreten Umständen ein besonderer
Verantwortungszusammenhang der Partei als Institution ergibt, werden wir
im Gespräch mit den Betroffenen angemessene Lösungen suchen. Dazu kann
in Härtefällen auch gehören, Betroffene durch Maßnahmen in ihrer
konkreten Lebenssituation zu unterstützen (z.B. durch Hilfen beim Zugang
zu therapeutischen Angeboten, Fortbildungsmöglichkeiten etc.) oder eine
Zahlung an Betroffene zur Anerkennung des ihnen zugefügten Leides zu
leisten. Zu diesen Fragen haben wir uns vom Unabhängigen Beauftragten
für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig
beraten lassen. Mit der Aufgabe, Betroffene vertraulich anzuhören, wird
der Bundesvorstand einen dreiköpfigen Anhörungsbeirat betrauen.

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geht der Prozess der Aufarbeitung auf Bundes-
und Landesebene weiter. Heute stellt der Landesverband Berlin die
Ergebnisse seiner Aufarbeitungsbemühungen vor. Er folgt damit den
Landesverbänden Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die schon
entsprechende Berichte veröffentlicht haben.


Künast ist zerknirscht
 
Tatsächlich passte die Forderung einer extrem weitgehenden Strafrechtsliberalisierung gut zur Kampagne der Pädophilen, Sex mit Kindern zu legalisieren. "Ich habe nie dafür gestimmt, sogenannte einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen zu legalisieren", betont Künast.

Auf ihre Rolle im grünen Milieu blickt sie dennoch zerknirscht zurück: "Ich werfe mir heute vor, nicht zu den Kreuzberger Frauen gehört zu haben, die sehr aktiv für das Ende dieser Debatte kämpften. Aber ich war auch nicht auf der Gegenseite. Den ,Falkensteiner Keller' in Kreuzberg kannte ich nicht." In diesem als Jugendeinrichtung getarnten Missbrauchsraum hatten zwei grüne pädophile Parteimitglieder sich an Heranwachsenden und Kindern über Jahre vergangen.
 
Die Welt, 23. Mai 2015

Jesus und das Wilhelmshavener Jugendamt

Jesus muss sehr naiv gewesen sein, als er sagte, dass die Wahrheit frei macht. In Wilhelmshaven ist sie kostenpflichtig. Da verschaffen sich am 17. Juni 2013 zwei Polizeibeamte im Auftrag des Jugendamtes mit Gewalt Zugang zu meiner Wohnung, sie nennen mir in meiner Wohnung falsche Namen, eine Jugendamtsmitarbeiterin steht schweigend vor meiner Wohnungstür, vor Gericht werde ich im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven als Stalker verleumdet, die Jugendamtsmitarbeiterin darf nicht aussagen, die Polizisten belügen das Gericht, die Staatsanwaltschaft von Oldenburg hat mich erfolglos angeklagt, einer der beiden Polizeibeamten hat mich mit Erfolg zivil verklagt.

Wordpress, 15. Juni 2015

Tagesgespräch über Kinderheime

In der Nachkriegszeit war der Alltag vieler Kinder im Heim von Leid und Unrecht geprägt. Betroffene kämpfen bis heute um Entschädigung und Aufarbeitung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Qualität der Heime stark verbessert. Und so kann ein Heim heutzutage auch eine Chance für ein selbstbestimmtes Leben bieten. Das Tagesgespräch hat gefragt: Wie schauen Ihre Erfahrungen aus?

Bayern 2, 9. Juli 2015

Wolf ist fiese Jugendamtsmitarbeiterin

Realistisch in die heutige Zeit umgesetzt hat die Theater-AG der Realschule das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Der Wolf ist eine fiese Dame vom Jugendamt. Sie verabreicht den Kindern auch schon mal K.O.-Tropfen, um ihre Ziele zu erreichen.

Südkurier, 17. Juli 2015

In der Jugendhilfe rumort es

Es rumort in der Jugendhilfe - wieder einmal. Die öffentliche Kritik trifft eine Szene, die viel auf ihr Engagement und ihre Fachlichkeit hält. Doch wer schaut noch richtig hin, wenn ein solches Projekt im In- oder Ausland einmal angelaufen ist?

Deutschlandfunk, 23. Juli 2015

Im Stich gelassen

Vor einem halben Jahr wendet sich eine Mutter hilfesuchend an die Redaktion von NDR Info: Im Kampf um ihre kleine Tochter fühlt sie sich von den Behörden in Hamburg im Stich gelassen. Obwohl es dem Kind zu Hause bei ihr offensichtlich gut ging, ist es seit Monaten öffentlich untergebracht. So wollte es das zuständige Jugendamt.

NDR, 28. Juli 2015

Esoterisches Paar muss ins Gefängnis

Weil der sogenannte "Guru von Lonnerstadt" und seine Lebensgefährtin deren Sohn nicht die notwendige medizinische Behandlung haben zukommen lassen, ist die vom Landgericht Nürnberg-Fürth verhängte dreijährige Freiheitsstrafe nicht zu beanstanden, urteilte nun der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Verurteilung wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen sei rechtsfehlerfrei.

Ärztezeitung, 4. August 2015

Samstag, 28. Dezember 2013

Aufgelesen 2013

28. Dezember 2013
Die Bahn tötet
“Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte auf dem Gelände ein Jugendlicher beim Spielen auf den abgestellten Waggons einen Stromschlag erlitten, in diesem Fall war er tödlich.”
Berichtet die “Berliner Morgenpost” über den Tod eines 15-Jährigen in einem Berliner Güterbahnhof. Verhindern könne man so etwas nicht, heißt es in dem Bericht. Das klingt wieder einmal nach einer Notlüge. 
11. Dezember 2013
Schluss mit Obsorge-Streit?

Das Kindeswohl – es steht im Zentrum des neuen Kindschaftsrechtes, das seit 1. Februar dieses Jahres in Kraft ist. Künftig ist das Wohl des Kindes in allen Bereichen, die die Obsorge und persönliche Kontakte betreffen, zentraler Gesichtspunkt.

Niederösterreichische Nachrichten, 11. Dezember 2013

2. Dezember 2013
Jugendamt von Wilhelmshaven und zwei Polizisten mit falschen Namen

Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen die beiden Wilhelmshavener Polizeibeamten Andreas Gerhard Stoltmann und Christopher Oliver Benjamin Baier sowie gegen die Jugendamtsmitarbeiterin Tanja Printzen eingestellt.
Die Geschichte in aller Kürze: Zwei Polizeibeamte mit Taschenlampen dringen am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr in meine Wohnung ein, was mir vorgeworfen wird, verraten sie erst auf Nachfrage, die Polizeibeamten geben sich ebenfalls auf Nachfrage die Namen Weigand und Schweiger, draußen steht während der illegalen Aktion eine Frau. Angeblich halte ich ein Patenkind von mir versteckt. Nach der Wohnungsdurchsuchung rufe ich die Polizeiwache an. Die lügt mir vor, dass die beiden Beamten tatsächlich Weigand und Schweiger heißen. Am nächsten Morgen rufe ich das Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven an und bitte um Aufklärung. Vorgelogen wird mir, dass die Frau, die vor meiner Wohnung gestanden hat, gar nicht vom Jugendamt war. Anschließend schieben sich Polizei und Jugendamt gegenseitig die Schuld für die illegale Aktion zu. Ich stelle Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.

19. November 2013
Pornos im Unterricht

Der Fall: Mehrere Siebtklässler der Otto-Kühne-Schule hatten Ende September beobachtet, wie der Chemie- und Biolehrer während des Unterrichts Pornos auf seinem Laptop ansah. Sie meldeten dies ihren Eltern, die wiederum gingen zur Schulleitung.

Bild, 19. November 2013

31. Oktober 2013
Ehemalige DDR-Bürger erziehungsunfähig?

Fragwürdige Gutachten eines Gutachters vor sächsischen Gerichten belasten ostdeutsche Familien. Die Argumentation des Gutachters: Personen, die ihre Kindheit in der DDR, in einem "diktatorischen Gesellschaftsverhältnis", verlebt haben, hätten Bindungsstörungen davon getragen und seien damit erziehungsunfähig. Mit dieser Begründung war einem Vater das Sorgerecht für seinen Sohn verweigert worden. Einer anderen Familie drohte der Kindesentzug.

Mitteldeutscher Rundfunk, 30. Oktober 2013



27. Oktober 2013
Die meisten Gutachten taugen nichts
Hinzpeter, ein schmaler Mann von 76 Jahren, ist seit 40 Jahren Vorsitzender des Kinderschutzbundes Leer. Unter Hinzpeter wurde der Ortsverein der größte in Niedersachsen und der drittgrößte in Deutschland. Stolz zeigt er Besuchern das Kinderschutzhaus in der Altstadt, die Igelgruppe, die Krokodilgruppe. Er nennt die Kinder beim Namen, oft fallen ihm traurige Geschichten ein; sie handeln von Armut, von Vernachlässigung, von Gewalt. „Wir sind keine Träumer“, sagt Hinzpeter, „es gibt Fälle, in denen man ein Kind nicht länger in seiner Familie lassen kann.“
Dann wird er wieder wütend: „Aber wenn ein Kind erst weg ist, versuchen Sie mal, es wiederzukriegen!“
Nordwest-Zeitung, 25. Oktober 2013


16. Oktober 2013
Über 100000 Unterschriften für bessere Kitas
Die „Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den niedersächsischen Kindertagesstätten” hat die nach Artikel 47 der Niedersächsischen Verfassung erforderliche Zahl von 70 000 gültigen Eintragungen deutlich überschritten.
 Die Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hat das Ergebnis nach Zählung und Prüfung der rechtzeitig eingereichten Unterschriften am heutigen Tag mitgeteilt.
9. Oktober 2013
Büroleiter soll Kinder sexuell missbraucht haben

Ein Mitarbeiter des Grünen-Bundestagsabgeordneten Tom Koenigs ist unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet worden. Der 61 Jahre alte Leiter des Gießener Wahlkreisbüros soll jahrelang mehrere Kinder sexuell missbraucht haben. Koenigs teilte am Mittwoch in Berlin mit, er habe am vergangenen Mittwoch einen anonymen Brief erhalten, in dem der Mitarbeiter beschuldigt werde.

Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Oktober 2013


9. Oktober 2013
Kampf ums Pflegegeld

Andrea Constant hat neun Wochen lang ein Mädchen, das bei seinen Eltern rausgeflogen ist, bei sich aufgenommen. Fast genauso lang kämpft sie mit dem Kreis ums Pflegegeld.

Offenbach Post, 8. Oktober 2013

30. September 2013
Schmutz-Video ein zweites Mal hochgeladen

Monatelang habe ich über das Schicksal des Heimkindes Jessica berichtet, entstanden ist aus dieser Serie die Broschüre “Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken”, erschienen bei http://www.lulu.com. Gestern holte mich diese Geschichte wieder ein. Eine Facebook-Freundin fragte mich nach einem Video, das ein anderer Facebook-Nutzer ins Netz gestellt habe. Eine Kommentatorin weise dort bereits auf meine Internetveröffentlichungen und auf meine Broschüre hin.

Kein Wort wahr, 30. September 2013

17. September 2013
Jürgen Trittin und sexueller Missbrauch von Kindern

Jürgen Trittin wäre wohl froh, müsste er nur die schlechten Umfragewerte seiner Partei kommentieren. Doch kurz vor der Bundestagswahl kommt es noch viel dicker für den Spitzenkandidaten. Die Pädophilie-Debatte hat nun auch ihn erreicht. Der Grund: 1981 war Trittin presserechtlich für ein Göttinger Kommunalwahlprogramm der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) verantwortlich, das für Straffreiheit von gewaltfreiem Sex zwischen Erwachsenen und Kindern eintrat.

Focus, 17. September 2013

11. August 2013
Eine Begegnung in Hamburg
Akademie für Publizistik in Hamburg, 1980: Er schiebt die Tür auf, die den Seminarraum teilt. Alle drehen sich um. “Guten Tag”, sagt er. “Ich bin gleich wieder weg.” Weg ist er wieder.
“Das war Michael Holzner”, sagt der Seminarleiter. “Er hat einen Roman geschrieben über seine Erfahrungen als Heimkind. Wenn jemand diesen Roman lesen will, ich kann ihn bestellen.”
Viele wollen diesen Roman lesen. Er heißt “Treibjagd”. Der Romanheld wird von seinen Eltern in ein Heim abgeschoben.

27. Juli 2013
Aufrüstung im Trennungskrieg

Vätervereine, Mütterlobby – Frauen und Männer rüsten auf im Kampf ums Kind. Wie konnte das passieren?


Berliner Zeitung, 25. Juli 2013

21. Juli 2013
Familien müssen draußen bleiben

Nun bekommt Kommissar Internet oft Post von einem Großvater aus Salzbergen. Auch Schreiben kann Therapie sein. Die Enkelin von Dieter G. ist in Münster im Sankt-Mauritz-Kinderheim im Alter von zwei Monaten gestorben. Heute fragt er sich: “Wie naiv müssen wir gewesen sein, als wir Hilfe beim Jugendamt von Rheine gesucht haben?”

Ein Baby ist tot, 21. Juli 2013


12. Juli 2013
Zwei Lügen in einer mail

Sehr geehrter Herr Tjaden,

wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, können wir in der Sache  aus datenschutzrechtlichen Erwägungen keine Auskünfte an Dritte erteilen. Außerdem haben wir Sie mehrfach darauf hingewiesen, dass die örtliche Zuständigkeit nicht beim Jugendamt Wilhelmshaven liegt.

Ich möchte Sie daher bitten, Ihre Anliegen ggf. dem zuständigen Jugendamt Münster vorzutragen.

Mit freundlichem Gruß

Rita E.-R.
Abteilungsleiterin Pädagogische Dienste
Jugendamt Wilhelmshaven
Postfach 2353
26363 Wilhelmshaven


Mit dieser mail, die ich heute bekommen habe, will sich das Wilhelmshavener Jugendamt wohl zu jenen Behörden gesellen, die man nur im Beisein von mindestens einem Dutzend Zeugen aufsuchen sollte. Vorwärts – und alles vergessen. Wie hat es eigentlich um den Schutz meiner Privatsphäre ausgesehen, als dieses Jugendamt am 17. Juni 2013 bei mir eine Wohnungsdurchsuchung veranlasste, die mit der Ankündigung eines Polizeibeamten endete, ich hätte nun mit einem Strafverfahren wegen Beihilfe zu einer Kindesentführung zu rechnen? Wie sorgfältig wurde eigentlich vor diesem Einsatz geprüft, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich ein Kind verstecke?

Das Amnesie-Amt, 12. Juli 2013

6. Juli 2013
Drei Kinder flüchten aus Heim

Drei Burschen im Alter von 15 bzw. 16 Jahren sind nach angeblichen Misshandlungen aus einem umstrittenen Kinder- und Jugendheim im deutschen Brandenburg geflüchtet. Der Anwalt der Jugendlichen hat am Freitag schwere Vorwürfe in Richtung des Heim-Betreibers erhoben. "Es gab eine Vielzahl von Gewalttaten, Fixierungen am Boden und vor allem Demütigungen", sagte der Hamburger Familienrechtler Rudolf von Bracken.

Der Standard, 5. Juli 2013

21. Juni 2013
Angst im Jugendamt

Die Angst geht um unter den Mitarbeitern des Alsdorfer Jugendamtes – Angst vor Gewalt und Übergriffen aus Reihen der „Kundschaft“. Jugendamtsleiter Herbert Heinrichs informierte die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses über entsprechende Vorkommnisse und Schutzmaßnahmen. Heinrichs: „Es hat mehrere nicht unerhebliche Bedrohungssituationen gegeben.“

Aachener Nachrichten, 21. Juni 2013

18. Juni 2013
Polizeigewalt zu nächtlicher Stunde

Das Erste, was ich heute Vormittag vom Wilhelmshavener Jugendamt gehört habe, ist höhnisches Gelächter einer Mitarbeiterin der Bereitschaft, als ich bei dieser Behörde anrief. Meiner Aufforderung, mir bis heute 12 Uhr den Namen jener Mitarbeiterin mitzuteilen, die gestern um 21.40 Uhr mit der Polizei vor meiner Tür gestanden hat, folgt sie nur widerwillig. Meine Telefonnummer muss ich zweimal wiederholen.

2sechs3acht4, 18. Juni 2013

15. Juni 2013
Wie in Stein gemeißelt

Heute im “Neuen Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) ein Satz, wie von Jugendamtsleiter Carsten Feist in Stein gemeißelt: “Ein erneuter Beziehungsabbruch wäre unverantwortlich.” Soll er vor dem Jugendhilfeausschuss gesagt haben. Thema waren Eltern, die nach Wilhelmshaven gezogen sind, während die Kinder weiter mehr oder weniger weit entfernt bei Pflegeeltern oder in Kinderheimen leben. Was so bleiben soll? Obwohl Wilhelmshaven nicht nur die Kosten für die Unterbringung der Kinder, sondern auch für Dienstfahrten der Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter bezahlen muss? In diesem Jahr sind so schon 830 000 Euro zusammengekommen. Zwei Millionen Euro können es 2013 werden.

Wie Geld aus dem Fenster geworfen wird, 15. Juni 2013


23. Mai 2013
Die Grünen und Pädophilie

Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN, erklärt:

„Wir haben das Institut für Demokratieforschung der Universität
Göttingen, das von dem Parteienforscher Prof. Franz Walter geleitet
wird, gebeten, sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Frage
des Einflusses von Gruppen mit pädophilen Forderungen innerhalb der
Grünen Partei zu beschäftigen. Es freut uns, dass wir dieses renommierte
Institut und seinen Leiter für eine wissenschaftliche Untersuchung
dieser aus unserer Sicht wichtigen Frage gewinnen konnten. Dieses
Forschungsprojekt werden wir finanziell unterstützen und dafür einen
Vertrag über die Förderung des Projektes mit dem Institut für
Demokratieforschung der Stiftungsuniversität Georg August in Göttingen
abschließen. Es soll sich um ein von uns gefördertes Forschungsprojekt
handeln, bei dem die beteiligten Wissenschaftler völlig frei und
unabhängig sind in Bezug auf die genaue Fragestellung, den Umfang und
die Durchführung der Untersuchung, sowie die Veröffentlichung der
Ergebnisse. Sie werden dabei von unserer Seite in vollem Umfang
Unterstützung erhalten, insbesondere was den uneingeschränkten Zugang zu
Akten, Protokollen und sonstigen Informationen angeht, soweit diese in
der Verfügung der Partei sind.

Wir erhoffen uns von diesem Forschungsprojekt eine wissenschaftlich
fundierte, systematische Aufarbeitung zu der Frage zu bekommen, wie
lange, in welchem Umfang und mit welchem Einfluss Gruppen oder auch
Einzelpersonen, die Forderungen nach Straffreiheit für Sexualität von
Erwachsenen mit Kindern vertreten haben, innerhalb der Grünen wirken
konnten. Und wir erhoffen uns eine transparente Dokumentation der
geführten Debatten.

Unabhängig vom Ergebnis dieser Studie steht für uns jetzt schon außer
Frage: Forderungen nach Straffreiheit von Sexualität von Erwachsenen mit
Kindern und pädophilen Handlungen waren und sind inakzeptabel und
falsch. Wir bedauern, dass es in den Anfangsjahren der Grünen Partei
Raum für diese Debatten und Forderungen gab. Das ist ein Fehler, für den
unsere Partei ohne Wenn und Aber die Verantwortung trägt.

Das richtige und wichtige Eintreten für die Gleichstellung von
Homosexualität und der Einsatz gegen eine überkommene und repressive
Sexualmoral ist ein großes Verdienst der Grünen Partei in Deutschland.
Aber dieses Verdienst und die Debatten darüber sind weder der Grund,
noch können sie Begründung für inakzeptable Forderungen zur
Legalisierung von Pädophilie sein, die von einigen vorgebracht werden
konnten. Pädophile Forderungen und Debatten haben in unserer Partei
nichts zu suchen.

Das Eintreten der Grünen Partei gegen Kindesmissbrauch und das Eintreten
für die Rechte von Kindern bleiben davon unbenommen. Wir werden nicht
zulassen, dass unser Eintreten für Kinderrechte vom politischen Gegner
diskreditiert wird, weil unsere Partei in der Vergangenheit diesen
Fehler gemacht hat."


21. Mai 2013
Mitmachtage gegen Kinderarmut

Hannover. Gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern - unter diesem Motto stehen die regionalen Mitmachtage 2013. Zum Auftakt der diesjährigen landesweiten Aktionen am 1. Juni 2013 hat Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt den Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern als ein zentrales Anliegen der Landesregierung hervorgehoben.

„Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist von Armut bedroht. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen", so Ministerin Rundt. Hier sei die ganze Gesellschaft gefordert. „Mit den regionalen Mitmachtagen wollen wir das Thema überall im Land wieder ganz nach oben auf die Themenliste bringen: in den Rathäusern, Verbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen."

Die Landesregierung unterstützt auf Antrag besondere Aktionen gegen Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern mit bis zu 2.000 Euro pro Aktion. „Wir setzen auf die Stärke der Gemeinschaft und fördern engagierte Menschen, die in ihren Gemeinden, Städten oder Stadtteilen Bündnisse gegen Kinderarmut gründen oder ausbauen und gemeinsam Aktionen für Kinder und ihre Eltern auf den Weg bringen", so die Ministerin.

Die Maßnahmen können vielfältig sein und sollen insbesondere Kindern aus benachteiligten Familien integrative Teilhabemöglichkeiten eröffnen, ihnen Wissen und Fertigkeiten vermitteln, die sie im Alltag langfristig stärken. Nicht zuletzt sollen sie den Kindern auch Spaß machen.

Der Aktionszeitraum geht vom 1. Juni bis 20. Oktober 2013. Die Antragstellung ist ab dem 22. Mai 2013 möglich.

Unter www.aktionen-gegen-kinderarmut.de gibt es weitere Informationen und eine Aktionslandkarte, in die sich Interessierte und Akteure eintragen können. Wer selbst Unterstützung anbieten möchte, kann sich hier schnell einen Überblick über die Aktionen und Ansprechpartner vor Ort verschaffen.


15. Mai 2013
Ein Jagdterrier ist entsetzt

Ich bin es. Der leidgeprüfte Jagdterrier Mike Tjaden, der heute nicht die “Wilhelmshavener Zeitung” liest, sondern mir selbst jeden Wunsch von meinen treuen Augen ab, der immer noch nicht in Erfüllung gegangen ist, obwohl es vor zweieinhalb Jahren danach aussah.

Damals wäre mein Herrchen, dieser Heini Heinz-Peter Tjaden, beinahe in eine katholische Kirche in Münster gegangen, um bei der Taufe von zwei Kindern dabei zu sein. Sogleich riss ich aus und rannte nach Lüdinghausen, wo mir eine Frau begegnete, die ich im richtigen Moment traf. Diese Frau hieß Martina Große-Feldhaus und war Verfahrensbeiständin an Familiengerichten. Der berichtete ich von der drohenden Tauf-Gefahr.

Ich passe auf, 15. Mai 2013


12. Mai 2013
So viele Pflegeeltern wie möglich?

Das “Neue Wilhelmshaven” (NW, ehemals “Wilhelmshavener Zeitung”, WZ) kann noch so viele Seiten haben, vieles ist einseitig. Wie heute der Artikel “Verunsicherten Kindern sichere Umgebung bieten – Jugendamt. In Wilhelmshaven fehlen viele Pflegefamilien, die fremde Kinder dauerhaft bei sich aufnehmen wollen”. Zitiert wird in diesem Bericht Claudia Feit vom Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt. Erst einmal mit dem Satz: “So viele wie möglich.” Diese Aussage bezieht sich auf die Zahl der Pflegeeltern, die in Wilhelmshaven erforderlich ist. So viele wie nötig, wäre wohl eine klügeres Ziel.

Dann in dieser Passage: “Als erstes kamen zwei Geschwister zu Familie Ommen. Sie waren ein und sieben Jahre alt. Eigentlich werden Geschwister nicht in derselben Pflegefamilie untergebracht. Das ältere Kind habe in diesen Fällen häufig bereits Verantwortung für das Jüngere und die Rolle des Beschützers übernommen. ´Diese ungesunde Struktur muss aufgebrochen werden, damit sich die Kinder emotional entwickeln können´, erklärt Claudia Feit. Anders hätten die Pflegeeltern kaum eine Chance, an die Kinder heranzukommen.”

Aufruf zu Gesetzesbruch?, 11. Mai 2013


30. April 2013
Nicht in Lebensgefahr - an der Nordsee

Was haben sie in Münster alles zusammen geschwafelt. Die beiden Kinder (ein Fünfjähriger und eine Dreijährige) seien bei der Mutter in Lebensgefahr. Kommissar Internet kann nichts Sachdienliches beitragen, damit sich diese Geschichte zum Guten wendet. Das hat vor gut einem Jahr sogar ein Gutachter in einem Schriftsatz für das Familiengericht von Münster so festgehalten, weil viele so genannte Experten gern fixieren, was ein Jugendamt ihnen vorgesagt hat. Auch für Nachplappern gibt es schließlich Geld, da kann man ruhig wichtige Daten so durcheinander würfeln, dass jedes Spielcasino sagen würde: “Sie halten sich entweder an die Regeln – oder Sie fliegen hier raus.” Doch das Jugendamt von Münster ist kein Spielcasino…

Viel behauptet, 30. April 2013
24. April 2013
Familiengerichte produzieren Justizopfer

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass Mängel, Versäumnisse, Fehlentscheidungen, grobe Ungerechtigkeiten, sprachliche Entgleisungen in familiengerichtlichen Verfahren keine Folgen haben. „Wir beobachten immer wieder, dass in familienrechtlichen Verfahren Justizopfer entstehen. Das wird hingenommen, übergangen, quasi als Kollateralschaden im Zusammenhang von Trennung und Scheidung.“, kritisiert der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler. Der im ISUV-Blog dargestellte Fall eines Mannes und die anschließende Diskussion zeigen, dass dieser Fall kein Einzelfall ist.

Interessenverband Unterhalt und Familienrecht, 19. April 2013

23. April 2013
Pressemitteilung: Seifenblasen für die Liebe

FRANKFURT AM MAIN - Die meisten Menschen wissen nichts über Eltern-Kind-Entfremdung und feindlich-aggressive Elternschaft, bis sie sie selbst erfahren. Deshalb veranstaltet die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main am Samstag, dem 27. April um 14:00 Uhr auf der Hauptwache in Frankfurt am Main einen Bubbles-of-Love-Event, Seifenblasen als Zeichen der Liebe werden aufsteigen.

Diese symbolische Aktion des Seifenblasens macht auf den bevorstehenden jährlichen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung, weltweit begangen am 25. April und auch als Parental Alienation Awareness Day (PAAD) bezeichnet, aufmerksam. Nicht nur eine Trennung oder Scheidung an sich kann zu Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation) führen, sondern insbesondere auch ein feindselig-aggressives Elternverhalten z. B. durch elterliches Schlecht-Reden über den anderen Elternteil, erläutert die Selbsthilfegruppe.

Mit den Seifenblasen als Zeichen der Liebe soll ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass Kinder auch nach Trennung und Scheidung ihre beiden Elternteile lieben und umgekehrt.

Interessierte könnte bei dieser Aktion ebenfalls mitmachen und Seifenblasen auf den Weg schicken. Teilnehmer/innen der Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main informieren über Eltern-Kind-Entfremdung und ihre Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Regelmäßige Gruppentreffen jeweils am 1. Montag im Monat um 18:30 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle Frankfurt, Jahnstr. 49.

Weitere Infos unter http://www.bubblesofloveday.com/ , teilweise auch in deutsch.

20. April 2013
Chantal: Nur Pflegevater vor Gericht

Der Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg kommt jetzt vor Gericht. Das Landgericht Hamburg eröffnet das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen allerdings nur gegen den Pflegevater, nicht aber gegen die Pflegemutter des Mädchens. Wann der Prozess beginnt, steht noch nicht fest.

NDR, 16. April 2013

8. April 2013
Bekommt Wilhelmshaven den Bildungshafen?

In Berlin platzen die Schulen aus den sanierungsbedürftigen Mauern. Die Schülerzahl steigt weiter. Viele Kinder werden in den nächsten acht Jahren Unterricht in Containern bekommen. Sagt die Bildungsverwaltung im März
2013.

Container-Unterricht wird immer mehr zum Bildungsstandard. Jede dritte Schule in Deutschland muss bereits Blechbehälter aufstellen, damit die Kleinen nicht zu Straßenkindern werden.

Das ist die Chance für den JadeWeserPort in Wilhelmshaven, 8. April 2013


9. März 2013
Wenn Tote neben Kindern sitzen

Der Frage, welche psychischen Schäden Kinder davontragen, wenn sie mit diesem “Entschlafenenwesen” konfrontiert werden, haben sich dagegen schon viele gewidmet. Denn diese Toten werden nicht etwa im Jenseits in die Neuapostolische Kirche aufgenommen, sondern dreimal im Jahr im Diesseits bei speziellen Veranstaltungen dieser Glaubensgemeinschaft. Sogar der tote Luther soll im 19. Jahrhundert bei einem dieser “Entschlafenengottesdienste” vorbeigeschaut haben, weil er nicht länger evangelisch sein wollte.

Jugendämter sollten sich das einmal anschauen, 9. März 2013


3. März 2013
Die Schnepfe und Mütterchen Hannelore

Die Bundesfamilienministerin ist zweifellos eine alte Schnepfe, die zur Generation "Hirn ausschalten - dann reden" gehört, während Mütterchen Hannelore, die vorigen Sonntag ebenfalls bei Günther Jauch war, das Betreuungsgeld lieber für Kindertagesstättenplätze ausgeben würde, die in Köln gerade auf Rheinschiffen entstehen. Denn ab 1. August 2013 gibt es zwar einen Rechtsanspruch auf solche Einrichtungen, aber nirgendwo steht, dass die Kleinen nicht ertrinken dürfen. Die Jauch-Frage, warum die Familienpolitik nicht zu einer steigenden Kinderzahl führt, konnten deshalb weder Schnepfe noch Mütterchen beantworten. Sie starteten nicht einmal Erklärungsversuche, wie Unvereinbarkeit von Beruf und Sex (außer bei Prostituierten).

Blog dir deine Meinung, 3. März 2013

24. Februar 2013
Wer hat diesen Kommentar geschrieben?

Das Land Hessen, die Eltern des 14-Jährigen und Adrian bereiten sich auf die Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht vor. Dafür werden Informationen gesammelt. In den Focus gerät immer wieder die Verfahrensbeiständin des Jungen und eine Schulamts-Mitarbeiterin. Die Verfahrensbeiständin ist seit dem 13. Januar 2011 im Amt und soll eigentlich die Interessen von Adrian vertreten. Dem Schulamt hat das Landgericht Darmstadt schwere Vorwürfe gemacht.

Hier weiterlesen, 24. Februar 2013


15. Februar 2013
Aus dem Nähkästchen geplaudert

Alle nachstehenden (gesicherten) Forenbeiträge aus unterschiedlichen Laienforen können der Autorenschaft einer bestimmten Verfahrensbeiständin und Familienhelferin aus Südhessen zugeordnet werden. Nach eigenen Angaben auf ihrer Homepage erhält die Frau weiterhin Aufträge von Jugendämtern und Familiengerichten aus der Region. Nach meinem Wissen ist ihre Internetbeschäftigung den Ämtern und Behörden dort bekannt.

Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen, 15. Februar 2013


10. Februar 2013
Mutter und Beistand werden bewacht

Während der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster hat ein Sicherheitsbeamter im Saal gesessen, weil er von der Richterin darum gebeten worden ist. Als ich die Richterin darauf hinwies, dass sie sich in ihrer Zusammenfassung des Falles getäuscht hatte, weil sie bei der Gefährdungsmeldung vom 23. September 2009 ausgegangen war, lüftete der Rechtsvertreter der Stadt Münster kurz einen Aktendeckel und behauptete, in der Akte befinde sich ein Antrag vom 23. September 2009. Den wollte die Richterin gar nicht sehen. Auf meinen Einwand reagierten weder der Jugendamtsmitarbeiter noch der städtische Rechtsvertreter. Sie blieben sogar stumm, als ich sagte: “Das ist eine Fälschung.”…

Vor Gericht und in Münster, 10. Februar 2013


3. Februar 2013
Wenn Frauen Kinder missbrauchen

Es ist inzwischen Allgemeinwissen, dass Männer und Jungen "die Täter" sind, Frauen und Mädchen hingegen "die Opfer", die stark gemacht und durch Quoten gefördert werden müssen. Kindesmissbrauchsopfer, die von einem Mann sexuell ausgebeutet wurden, stoßen oftmals auf Unglauben und Ablehnung. Kindesmissbrauchsopfer einer Frau tun dies fast immer.

Deutschlandradio, 31. Januar 2013

31. Januar 2013
Gemeinsames Sorgerecht nicht verheirateter Eltern

Der Bundestag hat heute in 2. und 3. Lesung den von der christlich-liberalen Koalition eingebrachten Gesetzentwurf zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern verabschiedet. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andrea Voßhoff:

„Die Neuregelung der elterlichen Sorge ist gerecht und ausgewogenen. Die gemeinsame Sorge für das Kind ist künftig auch bei nicht miteinander verheirateten Eltern das gesetzliche Leitbild. Die Rechte lediger Väter werden damit deutlich gestärkt. Die Kritik von Väterverbänden ist daher nicht nachvollziehbar.

Von der Neuregelung werden aber vor allem die Kinder profitieren. Denn sie haben ein Recht auf Mutter und Vater. Wir sind der Überzeugung, dass es für Kinder in der Regel am besten ist, wenn beide Elternteile gemeinsam Verantwortung für ihre Erziehung und Entwicklung übernehmen. Daher haben wir im Gesetz verankert, dass Mutter und Vater die elterliche Sorge immer dann gemeinsam ausüben, wenn dies dem Kindeswohl nicht erwiesenermaßen widerspricht."

Pressedienst der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 31. Januar 2013


30. Januar 2013
Schmerzensgeld auch noch nach Jahrzehnten

Osnabrück. Ein Opfer von sexuellem Missbrauch kann auch heute noch Ansprüche auf Schmerzensgeld erfolgreich geltend machen, obwohl die Taten bereits Jahrzehnte zurückliegen. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil der 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück vom 29. 12. 2010 zum Aktenzeichen 12 O 2381/10 bestätigt. Die landgerichtliche Entscheidung ist auf der Homepage www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de unter „Entscheidungen" nach Eingabe des Aktenzeichens vollständig abrufbar.

Der 1976 geborene Kläger hat wegen Kindesmissbrauchs erfolgreich ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.500,- € gegen den heute 75-jährigen Beklagten geltend gemacht. Der Beklagte, der der Nachbar der klägerischen Großeltern war, missbrauchte den minderjährigen Kläger im Frühjahr 1988 und Anfang 1990.

Obwohl die zivilrechtliche Klage erst 2008 erhoben worden ist, ist der Schmerzensgeldanspruch noch nicht verjährt gewesen, wie das Landgericht Osnabrück erstinstanzlich ausgeführt hat. Diese Rechtsansicht, der sich in dem vom Beklagten angestrengten Berufungsverfahren das Oberlandesgericht Oldenburg angeschlossen hatte, hat jetzt auch der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt, Urteil vom 04.12.2012, Aktenzeichen VI ZR 217/11. 


Schadensersatzansprüche verjähren zwar 3 Jahre nach Kenntnis des Verletzten von dem Schaden. Bei minderjährigen Opfern, deren gesetzlichen Vertretern die Vorfälle nicht bekannt sind, beginnt die Frist für die Kenntnis frühestens mit Eintritt der Volljährigkeit des Opfers (so die bis 2002 geltende Rechtslage). Die für den Beginn der Verjährung erforderliche Kenntnis des Geschädigten kann aber fehlen, solange dieser infolge einer durch die Verletzung erlittenen retrograden Amnesie keine Erinnerung an das Geschehen hat.

Der Kläger hat mit einem Sachverständigengutachten beweisen können, dass er aufgrund einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung direkt nach den Vorfällen (und damit auch bei Eintritt seiner Volljährigkeit) das Geschehen komplett verdrängt hatte. Erst als die Schwester dem Kläger im April 2005 berichtete, dass sie auch von dem Beklagten sexuell missbraucht worden sei, habe der Kläger wieder Kenntnis von den Ereignissen erlangt. Erst 2005 begann also die dreijährige, kenntnisabhängige Verjährung zu laufen, so dass bei Erhebung der Klage im Jahr 2008 die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen war. 


21. Januar 2013
Deutschland liebt seine Kinder nicht

Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Nur etwa jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) stufte 2012 seine Heimat noch als kinderfreundlich ein, zwei Jahre zuvor war es noch etwa jeder fünfte (21 Prozent). Das teilte die Stiftung für Zukunftsfragen am Montag in Hamburg mit.

BZ, 21. Januar 2013

13. Januar 2013
Jugendamt entführt Mädchen - Vater soll zahlen

Ende November fühlt sich Apinya in der Schule schlecht. Aber statt den Vater zu holen, rufen Lehrer das Jugendamt. Ihr Vorwurf: „Mangelnde Gesundheitsfürsorge“. Apinya landet in einer Pflegefamilie!

Bild-Zeitung, 10. Januar 2013

6. Januar 2013
Analyse eines Gutachtens

Was ich hier schreibe, weiß auch der Gutachter T. aus Drensteinfurt. Nach jeder Folge bekommt er eine mail von mir. Darauf reagiert er allerdings nicht. Was ich verständlich finde, denn eine Rechtfertigung für seine Ausführungen wird er wohl kaum finden können, denn die Widersprüche zwischen Gutachten, Gerichtsbeschluss und Brief des Jugendamtes an die Mutter vom 27. Dezember 2012 sind so groß, dass sie unmöglich überbrückt werden können.

In so einer Art Zusammenfassung schreibt der Gutachter, dass die Mutter seine Arbeit erschwert habe, weil sie eine Mitwirkung verweigerte: “Eine Einschätzung ihrer Persönlichkeit ist somit dem Unterzeichner nicht möglich.” Deswegen könne er nur Mutmaßungen anstellen, “was jedoch ethisch und fachlich bedenklich ist”. Wer daraus schließt, dass diesem Gutachter dann auch die Beantwortung der Fragen des Familiengerichtes zum zukünftigen Umgang von Mutter und Kind unmöglich sein muss, der irrt sich allerdings. Noch schlimmer: Anschließend macht er genau das, was er angeblich selbst unethisch findet.

Donnerstag, 21. März 2013

Eltern bestraft

Für Scheidungskrieg auf Rücken der Kinder

"Weil sie ihre Kinder im Scheidungskrieg jeweils für ihre Sache instrumentalisierten, hat ein Lausanner Gericht nun die Eltern bestraft. Ein Novum in der Schweiz."

Berichtet heute der "Tagesanzeiger". Dieses Urteil sollte keinesfalls einmalig bleiben. Nicht nur in der Schweiz. Paare, die an Kindern herumzerren, die Träume und Wünsche der Kleinen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, sollten auch in Deutschland bestraft werden. Aber nicht nur sie. Auch Jugendamtsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die sich grundlos auf die Seite eines Partners schlagen und so die Kinder in die Ecke stellen, müssen endlich mit finanziellen Folgen rechnen. Hinein mit dem Gehalt in die Sparschweine der Kleinen!

Ich sehe schon den Tag kommen, an dem so manche Jugendamtmitarbeiterin und so mancher Jugendamtsmitarbeiter mit einem Hut in der Hand in Einkaufszonen um eine milde Gabe bittet, damit der Kühlschrank nicht leer bleibt. Das könnte denen eine Lehre sein, die vom hohen Ross sozialpädagogischer Wahnvorstellungen herab Eltern so lange vor sich hertreiben, bis nicht einmal mehr Hufeisen Glück bringen.

Vieles ändert sich in der Welt der Bürokraten erst, wenn es zu teuer wird. Wie dann auch das hirnrissige Kinder- und Jugendhilfesystem in Deutschland, das einem Dschungel gleicht, in dem man alle paar Meter auf die Nase fallen kann. Überall zischeln Schlangen: Familienrichterinnen und Familienrichter, Verfahrensbeiständinnen und Verfahrensbeistände, Vormünderinnen und Vormunde, Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter, Gutachterinnen und Gutachter, Anwältinnen und Anwälte, die sich von Liane zu Liane schwingen, bis sie endlich die Kinder aus den Augen verloren haben.







Freitag, 25. März 2011

Irrsinnsspirale

25. März 2011
Was Richterin B. unter Kindeswohl versteht versteht kein juristischer Laie

Das Jugendamt von Münster trennt zwei Kinder. Die sind inzwischen fast zwei und fast vier Jahre alt. Gesehen haben sich die Kleinen seit Monaten nicht. Das will die Mutter ändern. Wendet sich deshalb an das Familiengericht von Münster.

Und was entscheidet Richterin B.? Ihren Jungen dürfe die Mutter auch weiterhin alle 14 Tage sehen, über das Mädchen könne sie noch nicht befinden. Was diese Richterin nicht für weiter schlimm hält. Denn: Die Kinder seien so früh getrennt worden, dass ein Wiedersehen für die Geschwister wohl gar nicht wichtig sei.

Als Laie denkt man zwar: Eltern bleiben Eltern, Geschwister bleiben Geschwister. Wird man aber Familienrichterin in Münster, geht diese Lebensweisheit verloren? Dann nimmt man die Störung geschwisterlicher Liebe billigend in Kauf?

Was nur haben dieses Mädchen und dieser Junge dieser Richterin B. getan? Die gibt sich übrigens ziemlich sicher, dass sie zum Wohle der Kinder entscheidet.

Bis zur nächsten Entscheidung wird wieder Zeit vergehen. Wie diese Richterin dann entscheidet, kann man sich zwar nicht als Laie, aber als Beobachter der Gerichts- und Jugendamtsszene an allen zehn Fingern abzählen.

Irrsinnsspiralen der Zeit drehen sich schließlich nicht nur in Münster. Immerhin gibt es Länder, in denen eine Richterin wie B. auf den nächsten Baum geschickt werden würde, damit sie das Wohl von Kindern nicht mehr gefährden kann...Warum eigentlich lässt sie diese Kleinen nicht selbst entscheiden?

Weggebissen hat diese Richterin übrigens inzwischen jeden möglichen Vermittler und jede mögliche Vermittlerin!

Montag, 21. Februar 2011

Rechtsbeugung in Münster

21. Februar 2011
Familienrichterin aus Münster lässt zweiten Beistand nicht zu

Vor wenigen Minuten hat vor dem Familiengericht von Münster ein Verfahren wegen des Umgangsrechtes einer Mutter mit ihren beiden Kindern begonnen. Bereits am 29. November 2010 wurde ich als Beistand dieser Mutter abgelehnt. Die fadenscheinige Begründung dieser Richterin: "Tjaden berichtet über den Fall. Familiengerichtsverfahren sind nicht öffentlich."

Wir erneuerten den Antrag, mich als Beistand zuzulassen. Wieder bekamen wir eine Ablehnung. Die Mutter wollte mich aber am 21. Februar 2011 immer noch dabei haben. Also rief ich am Freitag das Familiengericht an und erkundigte mich, ob ich wieder aus dem Gerichtssaal fliege. Ich erreichte nur eine Justizangestellte, die Richterin sei erst um 11.30 Uhr wieder da. Deshalb rief ich nach 11.30 Uhr alle fünf Minuten das Familiengericht von Münster an. Niemand ging an den Apparat.

Also bat ich eine Frau aus Münster, für mich einzuspringen. Diese Frau besuchte am Sonntag die Mutter, machte sich schlau. Und begleitete die Mutter heute zum Familiengericht. An der Verhandlung teilnehmen darf sie aber nicht. Habe ich soeben telefonisch erfahren. Begründung der Richterin: "Ich kenne diese Frau nicht."

Nun sitzt diese Frau auf dem Flur, die Verhandlung hat begonnen. Ohne Beistand für die Mutter. Der Kindesvater ist mit einem Rechtsanwalt dort.

Der § 12 FamFG lautet: "Im Termin können die Beteiligten mit Beiständen erscheinen. Beistand kann sein, wer in Verfahren, in denen die Beteiligten das Verfahren selbst betreiben können, als Bevollmächtigter zur Vertretung befugt ist. Das Gericht kann andere Personen als Beistand zulassen, wenn dies sachdienlich ist und hierfür nach den Umständen des Einzelfalls ein Bedürfnis besteht. § 10 Abs. 3 Satz 1 und 3 und Abs. 5 gilt entsprechend. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit es nicht von diesem sofort widerrufen oder berichtigt wird."

Die Richterin flüchtet sich in die Kann-Vorschrift. Und beugt das Gesetz so weit es geht. Damit disqualifiziert sie sich selbst...

Weitere Verfahren gibt es vor dem Oberlandesgericht in Hamm und vor dem Verwaltungsgericht von Münster. Dort bin ich als Beistand der Mutter zugelassen.

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