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Mittwoch, 23. August 2017

Münster-Faxe

23. Dezember 2010
Schnee am Idenbrockplatz

"Ist das Schnee?" haben sie sich im Jugendamt der Stadt Münster wohl nicht gefragt. Bei einem Mitarbeiter am Idenbrockplatz wurde das Papier knapp, es rieselte aus dem Gerät. Nach meinen Informationen bislang 83 Mal bekam er per mail oder per Fax dieses Schreiben:

"Jugendamt Münster

Idenbrockplatz
48159 Münster

Fax-Nr. 02514927939
mail-Adresse jugendamt@stadt-muenster.de
Sehr geehrter Herr T.,

wir haben erfahren, dass Sie ohne rechtskräftigen Beschluss für ein Mädchen eine Pflegefamilie suchen oder bereits gefunden haben wollen, der Junge lebt bei dem Kindesvater, der nach seinen eigenen dokumentierten Angaben ab 19 Uhr kifft, während der Junge schläft. Damit gefährdet der Kindesvater laut Auskunft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Gesundheit des Dreijährigen.

Nach den uns vorliegenden Informationen verweigern Sie der Kindesmutter seit dem 9. November 2010 Besuchskontakte mit ihrer Tochter, wofür sie jeweils immer neue Begründungen liefern sollen. Die persönliche Übergabe von Nikolausgeschenken sollen Sie bereits verhindert haben, das gleiche planen sie demnach nun auch mit den Weihnachtsgeschenken.

Wir bitten Sie, dem Wunsch der Kindesmutter zu entsprechen. Die Geschwister haben sich schon lange nicht mehr gesehen. Da wäre ein gemeinsames Weihnachtsfest nach unserer Meinung eine wunderbare Idee. Wir hoffen, Sie sehen das genauso und machen das möglich. Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Name/Unterschrift"

Das bislang letzte Fax ist gegen 17 Uhr aus Mönchengladbach abgeschickt worden. Der Absender erkundigte sich bei mir, ob es sich um eine bundesweite Aktion handelt. Handelt es sich! Die noch nicht zu Ende ist. Und Nachahmer finden sollte. Niemand muss sich alles gefallen lassen...

"Dazu sage ich nichts", ist bislang der einzige Kommentar von T. aus dem Jugendamt von Münster zu seiner steigenden Beliebtheit bei allen, die Fantasie mögen. Dabei handelt es sich um eine Eigenschaft, die in viel zu vielen Jugendämtern weitgehend unbekannt ist...

22. August 2017

Was ist eigentlich aus dieser Geschichte geworden?
Lügen-Verleumdungen-Polizisten mit falschen Namen
Hier lesen

Montag, 28. Februar 2011

Die Realität

28. Februar
Jugendamts-Arroganz am Idenbrockplatz in Münster

Was ist Realität? Darüber lässt sich trefflich diskutieren. Aber nicht mit dem Jugendamt von Münster. Diese Behörde und ihre Fachkräfte verfügen ausschließlich über tatsächliche Tatsachen. Und das tatsächlich. Deshalb ist dieses Jugendamt auch nicht untätig, wenn in Familiensachen eine Verhandlung anberaumt wird. Wie am 21. Februar 2011 vom Familiengericht in Münster unter Vorsitz von Richterin Braem.

Dann verfasst der zuständige Jugendamtsmitarbeiter vom Ideenbrockplatz schriftliche Stellungnahmen. So auch am 18. Februar 2011. Das Strickmuster ist immer ähnlich: Junge beim Kindesvater - gut, Mädchen muss in eine Pflegefamilie - sehr gut.

Doch dieses Mal fallen ihm auf Seite 2 auch noch diese Sätze ein: "An dieser Stelle wird erneut deutlich, dass (die Kindesmutter) die Realität doch anders einschätzt als ihre Umgebung und die beteiligten Fachkräfte. Dieses ist letztendlich das grundlegende Problem, das auch zu einer Trennung zwischen Mutter und Kindern geführt hat."

Wer also Situationen anders beurteilt als so genannte Fachkräfte, wird seine Kinder los? Und zwar letztendlich? Oder öffnet dieser Jugendamtsmitarbeiter einen Behördenraum, an dessen Wänden überall "Willkür" steht?

Diese beiden Sätze machen deutlich: Zumindest dieser Jugendamtsmitarbeiter vom Idenbrockplatz ist eine Gefahr für Mütter und Väter, die um ihre Kinder kämpfen. Die rennen bei ihm stets gegen eine Mauer unglaublicher Arroganz. Warum schreibt der nicht gleich, das Jugendamt von Münster hat das Wahrheitsmonopol? Und damit basta! Weil man ihn dann zu einem Arzt bringen würde?

Dazu fällt mir nur dieser Witz ein: Franz-Josef Strauß kommt in den Himmel und wird dort von Gott begrüßt. "Willkommen, mein Sohn", sagt Gott. Antwortet Strauß: "Erstens bin ich nicht dein Sohn, zweitens sitzt du auf meinem Stuhl."

Dieser Jugendamtsmitarbeiter würde wohl ähnlich reagieren. Was Gott dazu sagen würde, weiß ich nicht. Was die Familienrichterin am 21. Februar 2011 zu diesen beiden Sätzen gesagt hat, weiß ich aber. Die Antwort: nichts!

Mehr dazu hier

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kinderhaus-Finale

30. Dezember 2010
Sorgerechtsentzugs-Spiel pünktlich angepfiffen

Das Sorgerechtsentzugs-Spiel wird pünktlich um 15.30 Uhr im Stadtteil Kinderhaus angepfiffen. Das Jugendamt von Münster hat sein bestes Team aufgeboten. Im Tor steht eine noch recht junge Praktikantin, die aber jeden Tag dazu lernt. Aus der Tiefe des Raumes soll Stillack kommen, der die Erde zwar noch für eine Scheibe hält, aber jeden Pass verwertet. Rückendeckung gibt ihm die Nummer 6, die offensiv ausgerichtet ist, falls die Erde wider Erwarten doch eine Kugel sein sollte. Katerla heißt dieser Spieler, der nicht ausgeliehen werden darf, weil schon ein anderes Teammitglied spurlos und offenbar sogar noch ablösefrei von der Spielfläche verschwunden ist. Wer kennt schon noch Prickelmeier?

Der gegnerischen Mannschaft hat das Team vom Idenbrockplatz und aus der Hafenstraße bereits im Vorfeld "pathologische Übersteigerung" vorgeworfen, aber immerhin erkennt das Jugendamt an: "Dass die es bis ins Finale geschafft haben, ist erstaunlich." Offenbar verkrafte der Gegner jedes Foul, müsse aber mit noch härteren Regelverstößen rechnen. Vorsichtshalber gehöre zum Publikum eine Pflegefamilie.

Schiedsrichter "Kindeswohl" lässt die Partie laufen und erweist sich als nicht kleinlich, wenn wieder einmal ein Spieler der Jugendamts-Mannschaft ins Abseits gelaufen ist. Er pfeift einfach nicht, wertet aktives als passives Abseits, weil nach seiner Auffassung die Elf vom Idenbrockplatz und aus der Hafenstraße doch nicht viel Gescheites während der Spielzeit auf den Rasen bekommt.

Deshalb steht es bei Halbzeit für den Gegner 3 : 0. Und schon wird kurzerhand eine Gutachterin eingeschaltet, die nicht lange braucht, um als Abgesandte des Institutes für forensische Psychologie festzustellen, dass es das Team des Jugendamtes von Münster mit einer Mannschaft zu tun bekommen hat, in der jeder Spieler nicht nur zwei Beine, sondern auch noch zwei Füße hat. Sofort schließt die Dortmunderin auf Schizophrenie und behauptet: "Deshalb spielen die nicht mit 11, sondern mit 22 Mann."

Das ist nicht erlaubt, entscheidet daraufhin Schiedsrichter "Kindeswohl" und bricht die Partie ab. In den Medien erhebt sich ein Proteststurm. Das Jugendamt von Münster scheint wieder einmal Wind gesät zu haben. Ohne Besonderes geleistet zu haben...