Montag, 4. November 2013

Kinder als Tote

Rollenspiele in der Neuapostolischen Kirche

Wie man auf so was kommt, ist die eine Frage, wie so was auf Kinder wirkt, ist die andere Frage. Die Neuapostolische Kirche (NAK) verschickt Regieanweisungen für Rollenspiele, bei denen Kinder Tote spielen. Die treffen sich mit anderen Kindern, die noch leben.

In einem Rundschreiben an Amtsträger wird sogar die Kleidung vorgeschrieben, die bei diesen Rollenspielen zu tragen ist. Die Gruppe 1 besteht aus Kindern in weißen Sachen (die Toten), die Gruppe 2 aus Kindern in Alltagsklamotten (die Lebenden), Jesus trägt eine lange Tora, ein reicher Mann zieht sich Dunkles über und schultert einen Sack. Auf dem steht "Sündenlast".

Nun wenden sich die toten und die lebenden Kinder an Jesus. Der soll dem reichen Mann den Sack abnehmen. Das tut er. Der reiche Mann wechselt außerdem seine Kleidung. Jesus streift ihm einen weißen Umhang über. Dann tauft er den reichen Mann, reicht ihm das Abendmahl und drückt ihm eine Kerze in die Hand. Schließlich gesellt sich der reiche Mann zu den toten Kindern.

Wenn das Rollenspiel beendet ist, soll der Regisseur den Sinn erläutern. Dazu darf er auch Fotos zeigen, die gemacht worden sind, wenn die NAK Tote in ihre Glaubensgemeinschaft aufnimmt. Das geschieht dreimal im Jahr.

In Deutschland kümmern sich Jugendämter um vieles, vieles machen sie dabei falsch, aber eine Beschäftigung mit diesen Rollenspielen kann nur richtig sein. Denn Kinder, die dem Wahn verfallen, sie könnten auch noch als Tote etwas bewirken, verlieren die Achtung vor der Einmaligkeit jeglichen menschlichen Lebens.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

unfassbar.

Anonym hat gesagt…

schlimm.