Sonntag, 6. August 2017

Aufgelesen (2017)

Jugendamt Wilhelmshaven: Die nächste Sauerei

Die Gerichtskosten stottere ich bereits in Raten ab, nun schlägt der Wilhelmshavener Polizeibeamte, der sich bei der Durchsuchung meiner damaligen Wilhelmshavener Wohnung am 17. Juni 2013 Wiegand genannt hat, indirekt mit der nächsten Unverfrorenheit bei mir auf, als wenn seine vom Jugendamt von Wilhelmshaven und vom Oberbürgermeister möglich gemachten Lügen vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht noch nicht genug seien.

Hier weiterlesen, 8. März 2017


Kinderwagen von Seehofer
Bei Herbert Grönemeyer klingelt alle fünf Minuten das Telefon. Vertreter aller Parteien wollen „Kinder an die Macht“ zu ihrem Wahlkampfsong machen. Auch kleine Kinder machen sich bereits auf die Suche nach Wahlgeschenken, seit Horst Seehofer den ersten „Und Sie haben keinen Cent dazu bezahlt“-Kinderwagen vorgestellt hat (Foto oben).
Hier weiterlesen, 3. April 2017


Personalmangel in der Jugendhilfe
Die düstersten Annahmen haben sich als zutreffend erwiesen: Jede siebte Stelle in der Jugendhilfe ist aktuell nicht besetzt. Anders gesagt: 125 Sozialarbeiter, die insgesamt für über 8000 prekäre Fälle zuständig sein müssten, fehlen. Dies ergab die dem Tagesspiegel vorliegende Antwort der Jugendverwaltung auf eine Anfrage der grünen Familienpolitikerin Marianne Burkert-Eulitz.
Tagesspiegel, 23. April 2017

Missbrauch in evangelischem Kinderheim

Nach einem Aufruf des Kirchenkreises Hamburg-Ost im Oktober haben sich mehrere ehemalige Bewohner des evangelischen Kinderheimes gemeldet, in dem in den 80er-Jahren mehrere Kinder sexuelle missbraucht worden sein sollen. Die Aussagen seien schlüssig und glaubwürdig, erklärte Pröpstin Ulrike Murrmann am Donnerstag. Die Gespräche mit den Personen stünden erst am Anfang. Es habe sich aber gezeigt, so Pröpstin Murmann, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Nun werde nach weiteren Zeitzeugen gesucht.

Welt N24, 4. Mai 2017 Protokoll einer Familienhelferin

Schluss mit der Bevormundung

Seit einiger Zeit mache ich meine Arbeit mit den vom Jugendamt vermittelten Familien immer leidenschaftsloser. Es ist schwierig für mich, mit Menschen zu arbeiten, von denen ich meine, sie müssten sich dringend ändern, die dann aber doch so bleiben, wie sie sind. Ich habe mich innerlich abgewendet und bin gleichgültig geworden. Ich sitze meine Zeit ab und unterhalte mich nur noch über Belanglosigkeiten wie: "Hausaufgaben gemacht oder nicht". Gleichzeitig tauchen abwertende Gedanken auf: "Wie die schon redet. Wie die aussieht. Wie blöd die ist!"

Die Zeit, 12. Mai 2017


Jugendamtsmitarbeiter medizinisch schulen

Jeden dritten Tag stirbt ein Kind an den Folgen von Misshandlungen: 2016 wurden auf diesem Weg 133 Kinder getötet, (2015: 130 Fälle), in 78 Fällen blieb es im vergangenen Jahr bei einem Tötungsversuch. Das geht aus der Kriminalstatistik 2016 hervor.

Die Zahlen belegen nach Ansicht des Deutschen Kindervereins in Essen, dass körperliche und psychische Kindesmisshandlung nach wie vor Alltag in Deutschland ist. Daher fordert der Deutsche Kinderverein gemeinsam mit den Rechtsmedizinern der Charité eine gesetzlich gebundene rechtsmedizinische Schulung von Mitarbeitern des Jugendamtes.

Ärztezeitung, 12. Juni 2017

Harsche Kritik

Nicht nur ich habe offenbar mehr als üble Erfahrungen mit dem Wilhelmshavener Jugendamt gemacht, im Netz hagelt es Kritik, die bei google immer höher rückt. Ich lese diese Kommentare zum ersten Mal. Sie auch?

Das Jugendamt, 30. Juni 2017


Keine kostendeckende Arbeit

Seit dreißig Jahren hilft der gemeinnützige Zehlendorfer Verein „Weg der Mitte“ Familien in Not, der Bedarf ist groß. Doch stagniert das Entgelt für Familienpfleger seit 23 Jahren – kostendeckend zu arbeiten sei unmöglich, sagt Astrid Kleinke, Leiterin der Sozialen Dienste von „Weg der Mitte“, im Interview.

Der Tagesspiegel, 21. Juli 2017

Interview mit Jugendamts-Mitarbeiterin aus Düsseldorf

Die Meldung ließ aufhorchen: Anfang der Woche meldete IT.NRW, dass die Jugendämter im Jahr 2016 über neun Prozent mehr Verdachtsfällen auf Gefährdung des Kindeswohls nachgehen mussten als ein Jahr zuvor. Die Entscheidung der Mitarbeiter hat weitreichende Folgen, Fehleinschätzungen können im schlimmsten Fall schwere Misshandlungen oder den Tod von Kindern zur Folge haben. Umgekehrt leiden Familien, wenn sie zu Unrecht beschuldigt werden.

WDR, 29. Juli 2017

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