"Sie hängen wohl schon wieder zusammen." Berichtet eine Wilhelmshavenerin. Gehört hat sie das von einem Nachbarn der Opfer-Familie. Sie - das wären eine 14-Jährige, eine 17-Jährige und ein 17-Jähriger. Außerdem die Gaffer. Die 14-Jährige ist am 5. Mai 2014 auf einer Brücke von den beiden 17-Jährigen überfallen worden. Sie traten auf ihrem Opfer herum, als es bereits am Boden lag. Herumstehende filmten den Überfall, die Videos landeten im Netz und wurden bei Facebook verbreitet. Die Veröffentlichung sorgte für Entsetzen, andere schrien nach Lynchjustiz, die im Netz organisiert werden sollte. 40 Rabauken zogen los und warfen bei einem der vermutlichen Täter Scheiben ein.
"Wagner sagt Sätze wie: "Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens" und: "Jede Form
von Gewalt ist zu verurteilen". Außerdem habe sich die Zahl der jugendlichen
Gewalttaten seit 2008 halbiert, auf jetzt 93 im Jahr 2013. Später schreibt seine
Pressestelle, dass das städtische Jugendamt Antiaggressivitätskurse mit "0,5
Stellen im Jugendamt und 733 eingekauften Fachleistungsstunden" anbietet. Ist
das jetzt viel oder wenig?" Schreibt und fragt am 15. Mai 2014 die "Welt".
Andreas Wagner ist seit November 2011 der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven. Braun gebrannt und mit gut sitzendem Anzug soll er laut "Welt" vor den Fernsehkameras gestanden haben, als etwa 200 Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auf dem Valoisplatz gegen Gewalt protestierten.
Die von dem Opfer, von den beiden Tätern und den Gaffern längst wieder abgehakt worden ist? Sie hängen erneut zusammen - wie Gerüchten zufolge schon lange auf merkwürdige Weise? Die 14-Jährige soll schon zweimal schwanger gewesen sein, bei dem Überfall am 5. Mai 2014 hat sie diesen Gerüchten zufolge wieder ihr Baby verloren. Die 17-jährige Schlägerin sei von dem 17-jährigen Schläger schwanger. Die "Welt" deutet eine "Dreiecksbeziehung" nur an. Das Trio soll im Netz Nacktaufnahmen veröffentlicht haben.
Derzeit scheint jede und jeder aus Wilhelmshaven etwas über diese Kinder und Jugendlichen zu wissen, die sich angeblich auch nach dem Überfall auf dem Schulhof der Integrierten Gesamtschule treffen. Ein Wilhelmshavener erzählt, dass die 17-jährige Schlägerin schon in einer Jugendhilfeeinrichtung und dann im Gefängnis gewesen sei. Das System habe offenbar versagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Tötung.
Wilhelmshaven ist eine tote Stadt, stellt in der "Welt" ein Rapper fest. Diese tote Stadt entlässt ihre Kinder, die sich täglich anhören müssen, wie hoch die Arbeitslosigkeit ist? Dass Wilhelmshaven verfällt, sehen sie, wenn sie aus dem Haus gehen. Wie rüpelhaft sogar Politiker miteinander umgehen, könnten die Kinder von Wilhelmshaven erfahren, wenn sie sich dafür noch interessieren würden. Über "Kultur des Hinsehens" können viele von ihnen nur noch müde lächeln. Hinsehen könnte in Wilhelmshaven nämlich zu einem Nervenzusammenbruch führen.
In solchen Fällen diskutieren Experten über den Sinn oder Unsinn von Gefängnisstrafen, als könne man den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Oberbürgermeister Andreas Wagner steht derweil der Sinn nach dem Ausbau von Ganztagsschulen in Wilhelmshaven: "Dann kommen junge Leute gar nicht erst auf solche Ideen." Wirklich?
Die Brücke des Überfalls ist vorher schon einmal ein Thema gewesen. Anlieger beschwerten sich über Müll und laute Treffen junger Leute. Ein SPD-Ratsherr sah sich dort sogar um. Geschehen ist aber nichts? Weil auch Verwaltung und Rat die "Kultur des Hinsehens" nicht pflegen?
Sonntag, 18. Mai 2014
Dienstag, 28. Januar 2014
Strafantrag
10. Januar 2011
Üble Nachrede
Staatsanwaltschaft Münster
48135 Münster
vorab per Fax
02514942555
Ich stelle Strafantrag gegen
Günter Benning
Westfälische Nachrichten
Aschendorf Medien
An der Hansalinie 1
48163 Münster
wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) und aller weiteren möglichen Straftaten.
Begründung
Günter Benning hat in den „Westfälischen Nachrichten“ vom 8. Januar 2011 auf der Seite RMS03 einen Artikel mit der Überschrift „Kampf ums Kind im Internet“ veröffentlicht. In diesem Bericht geht es vordergründig um eine Mutter aus Münster, die um ihre beiden Kinder kämpft. Da ich diese Mutter unterstütze, bin ich ab dem dritten Absatz Thema dieser Veröffentlichung. Erst einmal behauptet Günter Benning, ich sei „Ex-Redakteur, Autor und Blogger“.
Dass ich Ex-Redakteur bin, hat Günter Benning auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ korrigiert. Jetzt steht dort zutreffend, dass ich Redakteur bin.
Des Weiteren wird über mich zutreffend berichtet, dass ich mich „um den Wilhelmshavener Oberbürgermeister-Job bewerben will“.
Die folgenden Darstellungen von Günter Benning sind als Meinungsäußerungen zu bewerten, die strafrechtlich ebenfalls nicht relevant sind. Das ändert sich am Schluss des Artikels. Die beiden letzten Sätze lauten: „In Wilhelmshaven gilt Tjaden als schrullig. In seiner eigenen Familie hält man den Blogger offenbar für ´etwas verwirrt´.“
Einmal abgesehen davon, dass diese Sätze augenscheinlich dazu dienen sollen, meine Unterstützung der Mutter aus Münster und die Tatsache, dass diese Mutter mich um Hilfe gebeten hat, in ein schiefes Licht zu rücken, erfüllen diese Sätze auch den Straftatbestand der üblen Nachrede.
Günter Benning hat sich mit keinem einzigen Familienmitglied unterhalten, erweckt aber den Eindruck. Meine Mutter hat den Artikel gelesen und war erschüttert. Meine Brüder und Schwestern kennen die „Westfälischen Nachrichten“ auch gar nicht. Auch ich wurde nicht befragt.
Mein Bruder D. macht seit Anfang Oktober 2010 Ferien in Spanien, wäre für Günter Benning also gar nicht erreichbar gewesen.
Auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ sind diese Sätze am Sonntag, 9. Januar 2011, wieder gelöscht worden. Das ist aber nicht ausreichend. Nach Verlagsangaben erscheint die Printausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ an Samstagen mit einer Druckauflage von 115 426 Exemplaren (IVW, 3. Quartal 2010). Wer die gedruckte Ausgabe liest, liest noch lange nicht auch die Internet-Seiten.
Da Münster eine Universitätsstadt ist, in der auch Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener studieren, wird diese üble Nachrede früher oder später auch in meine Heimatstadt getragen, wo ich als Oberbürgermeister kandidiere. Meiner Bewerbung um dieses Amt wird mit dieser üblen Nachrede ein nicht einschätzbarer Schaden zugefügt.
Inzwischen beruft sich Günter Benning auf redaktionelle Quellen aus Wilhelmshaven. Deswegen habe ich den Chefredakteur der „Wilhelmshavener Zeitung“ um eine Stellungnahme gebeten. Gerd Abeldt antwortete mir heute per mail:
„Hallo Herr Tjaden,
ist ja beachtlich, wo Sie sich überall engagieren.
Ich kenne den Redakteur der ´Westfäliischen Nachrichten´ nicht. Ob er
mit einem unserer Redakteure gesprochen hat, vermag ich nicht zu sagen.
Angaben dazu würden bei uns übrigens ohnehin unter das
Redaktionsgeheimnis fallen.
Gerd Abeldt“
Die Schuld auf andere zu schieben, wird Günter Benning also nicht gelingen. Der Versuch ist auch nicht geeignet, seine strafbare Handlung abzumildern.
Für mich bleibt auch die Frage, warum Günter Benning mich dermaßen herabsetzt. Welchen Sinn macht diese Rufschädigung?
Per Mail schicke ich Ihnen Screenshots der Internet- und der Druckausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ als Beweismittel.
11. Januar 2011
Antwort des Redakteurs
Sehr geehrter Herr Tjaden,
ich bestätige Ihnen den Eingang Ihrer verschiedenen Faxe bzw. Pdf.
Wenn ich Ihnen meine persönliche Meinung sagen darf, so bin ich doch erstaunt, wie jemand, der so vehement wie Sie verbal auf Jugendämter und Familiengerichte eindrischt, so sensibel auf angedeutete Kritik an der eigenen Person reagiert.
Ihre Schreiben werden hier an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Benning
Redaktion Münster-Stadt
Westfälische Nachrichten
28. Januar 2014
Polizeibeamte mit falschen Namen
Da dieser Beitrag auch nach drei Jahren immer noch viele Leserinnen und Leser hat, diese Anmerkungen: Den Jungen kenne ich inzwischen persönlich, weil er schon oft in Wilhelmshaven zu Besuch war. Einmal soll ich ihn sogar in meiner Wohnung versteckt haben. Das Wilhelmshavener Jugendamt organisierte deshalb eine spätabendliche Wohnungsdurchsuchung bei mir. Die Polizeibeamten gaben sich falsche Namen. Anschließend log man mir die Hucke voll. Das Jugendamt behauptete sogar, mit der Wohnungsdurchsuchung gar nichts zu tun zu haben. Ich machte aus dieser illegalen Aktion die Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine", erschienen bei www.lulu.com
Üble Nachrede
Staatsanwaltschaft Münster
48135 Münster
vorab per Fax
02514942555
Ich stelle Strafantrag gegen
Günter Benning
Westfälische Nachrichten
Aschendorf Medien
An der Hansalinie 1
48163 Münster
wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) und aller weiteren möglichen Straftaten.
Begründung
Günter Benning hat in den „Westfälischen Nachrichten“ vom 8. Januar 2011 auf der Seite RMS03 einen Artikel mit der Überschrift „Kampf ums Kind im Internet“ veröffentlicht. In diesem Bericht geht es vordergründig um eine Mutter aus Münster, die um ihre beiden Kinder kämpft. Da ich diese Mutter unterstütze, bin ich ab dem dritten Absatz Thema dieser Veröffentlichung. Erst einmal behauptet Günter Benning, ich sei „Ex-Redakteur, Autor und Blogger“.
Dass ich Ex-Redakteur bin, hat Günter Benning auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ korrigiert. Jetzt steht dort zutreffend, dass ich Redakteur bin.
Des Weiteren wird über mich zutreffend berichtet, dass ich mich „um den Wilhelmshavener Oberbürgermeister-Job bewerben will“.
Die folgenden Darstellungen von Günter Benning sind als Meinungsäußerungen zu bewerten, die strafrechtlich ebenfalls nicht relevant sind. Das ändert sich am Schluss des Artikels. Die beiden letzten Sätze lauten: „In Wilhelmshaven gilt Tjaden als schrullig. In seiner eigenen Familie hält man den Blogger offenbar für ´etwas verwirrt´.“
Einmal abgesehen davon, dass diese Sätze augenscheinlich dazu dienen sollen, meine Unterstützung der Mutter aus Münster und die Tatsache, dass diese Mutter mich um Hilfe gebeten hat, in ein schiefes Licht zu rücken, erfüllen diese Sätze auch den Straftatbestand der üblen Nachrede.
Günter Benning hat sich mit keinem einzigen Familienmitglied unterhalten, erweckt aber den Eindruck. Meine Mutter hat den Artikel gelesen und war erschüttert. Meine Brüder und Schwestern kennen die „Westfälischen Nachrichten“ auch gar nicht. Auch ich wurde nicht befragt.
Mein Bruder D. macht seit Anfang Oktober 2010 Ferien in Spanien, wäre für Günter Benning also gar nicht erreichbar gewesen.
Auf den Internet-Seiten der „Westfälischen Nachrichten“ sind diese Sätze am Sonntag, 9. Januar 2011, wieder gelöscht worden. Das ist aber nicht ausreichend. Nach Verlagsangaben erscheint die Printausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ an Samstagen mit einer Druckauflage von 115 426 Exemplaren (IVW, 3. Quartal 2010). Wer die gedruckte Ausgabe liest, liest noch lange nicht auch die Internet-Seiten.
Da Münster eine Universitätsstadt ist, in der auch Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener studieren, wird diese üble Nachrede früher oder später auch in meine Heimatstadt getragen, wo ich als Oberbürgermeister kandidiere. Meiner Bewerbung um dieses Amt wird mit dieser üblen Nachrede ein nicht einschätzbarer Schaden zugefügt.
Inzwischen beruft sich Günter Benning auf redaktionelle Quellen aus Wilhelmshaven. Deswegen habe ich den Chefredakteur der „Wilhelmshavener Zeitung“ um eine Stellungnahme gebeten. Gerd Abeldt antwortete mir heute per mail:
„Hallo Herr Tjaden,
ist ja beachtlich, wo Sie sich überall engagieren.
Ich kenne den Redakteur der ´Westfäliischen Nachrichten´ nicht. Ob er
mit einem unserer Redakteure gesprochen hat, vermag ich nicht zu sagen.
Angaben dazu würden bei uns übrigens ohnehin unter das
Redaktionsgeheimnis fallen.
Gerd Abeldt“
Die Schuld auf andere zu schieben, wird Günter Benning also nicht gelingen. Der Versuch ist auch nicht geeignet, seine strafbare Handlung abzumildern.
Für mich bleibt auch die Frage, warum Günter Benning mich dermaßen herabsetzt. Welchen Sinn macht diese Rufschädigung?
Per Mail schicke ich Ihnen Screenshots der Internet- und der Druckausgabe der „Westfälischen Nachrichten“ als Beweismittel.
11. Januar 2011
Antwort des Redakteurs
Sehr geehrter Herr Tjaden,
ich bestätige Ihnen den Eingang Ihrer verschiedenen Faxe bzw. Pdf.
Wenn ich Ihnen meine persönliche Meinung sagen darf, so bin ich doch erstaunt, wie jemand, der so vehement wie Sie verbal auf Jugendämter und Familiengerichte eindrischt, so sensibel auf angedeutete Kritik an der eigenen Person reagiert.
Ihre Schreiben werden hier an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Benning
Redaktion Münster-Stadt
Westfälische Nachrichten
28. Januar 2014
Polizeibeamte mit falschen Namen
Da dieser Beitrag auch nach drei Jahren immer noch viele Leserinnen und Leser hat, diese Anmerkungen: Den Jungen kenne ich inzwischen persönlich, weil er schon oft in Wilhelmshaven zu Besuch war. Einmal soll ich ihn sogar in meiner Wohnung versteckt haben. Das Wilhelmshavener Jugendamt organisierte deshalb eine spätabendliche Wohnungsdurchsuchung bei mir. Die Polizeibeamten gaben sich falsche Namen. Anschließend log man mir die Hucke voll. Das Jugendamt behauptete sogar, mit der Wohnungsdurchsuchung gar nichts zu tun zu haben. Ich machte aus dieser illegalen Aktion die Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine", erschienen bei www.lulu.com
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