HAZ 18. 6. 18 |
Dienstag, 19. Juni 2018
Jahrelang missbraucht
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Montag, 11. Juni 2018
Zum Brüllen
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Zerstörung von Familien mit dem Jugendamt Lüneburg. |
Hätte die Lüneburger Sozialdezernentin Steinrücke doch geschwiegen!
Heißt es in der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" vom 9. Juni 2018. Was Pia Steinrücke da sagt, muss dringend gerade gerückt werden. Damit kein Stein auf dem anderen bleibt. Wenn diese Sozialdezernentin nicht schon vor dem Büroschlaf pennt, dann müsste sie eigentlich wissen, dass es in Lüneburg bis 2014 eine Einrichtung gegeben hat, die mit Unterstützung des Lüneburger Jugendamtes unzählige Familien zerstörte. Die Geschichte dieser Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) ist auch von der Stadt bis heute nicht aufgearbeitet worden.
Hier nur eine von vielen unglaublichen Geschichten: 2013 riss aus der TG eine 13-Jährige aus, weil sie endlich zur Schule gehen wollte. Sie schlug sich bis zu ihrer Familie in Südwestdeutschland durch. Ich hielt Kontakt mit der Lüneburger Polizei, bis das Mädchen in Sicherheit war. An das Jugendamt hätte ich mich nie gewendet, weil diese Behörde sofort den Leiter der Einrichtung mit allem ausgestattet hätte, was die Flucht hätte behindern können. Die Frau des Leiters war im Lüneburger Jugendamt für Heimeinweisungen zuständig!
In der Einrichtung blieben zwei jüngere Schwestern des Mädchens. Die 13-Jährige rief, als sie bei ihrer Familie war, in Lüneburg beim Jugendamt an. Sie schnitt das Gespräch mit und spielte es mir am Telefon vor. Der Jugendamtsmitarbeiter drohte der 13-Jährigen mit Kontrolle ihrer Anrufe, falls sie Kontakt mit ihren Schwestern aufnehmen würde. Die, sagte er, in der Einrichtung bleiben, bis sie 14 sind, obwohl die Mutter schon lange nicht mehr dort war. Sie lebte inzwischen in Münster.
Zum Brüllen, wenn nicht sogar zum Heulen, fand ich, dass dieser Jugendamtsmitarbeiter wusste, dass die TG mit "familienorientierter Drogentherapie" warb, für die sich der Leiter viele Einnahmequellen erschloss, ohne - laut Amtsgericht Wolfsburg aus Dezember 2008 - überhaupt eine "tatsächliche Therapie" zu machen. Ruthard Stachowskes Mitarbeiterin, die solche Schwindeleien deckte, ist heute übrigens Leiterin eines Jugendamtes in Hamburg!
Wäre die Therapie familienorientiert gewesen, hätte sie beendet werden müssen, als die Mutter die Einrichtung verlassen hatte. Ihre drei Kinder wurden jedoch in der TG festgehalten, wofür die Sozialkassen geplündert wurden.
Wer solche Geschichten nicht aufarbeitet, wer sie sogar verheimlicht, sollte sich vor Äußerungen dieser Art gegenüber der Lokalpresse hüten, Frau Pia Steinrücke, damit Betroffenen nicht noch schlechter wird!
Heinz-Peter Tjaden
Die Geschichte der Flucht der 13-Jährigen
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